Der neue Grundpreis beträgt nun 70.900 Euro, wie Bimmer Today berichtet. Das entspricht einem Plus um 2.000 Euro für den Elektro-SUV. Der Anstieg ergibt sich wahrscheinlich aus der Tatsache, dass das Angebot mit der Nachfrage kaum Schritt halten kann.
Die Entscheidung, die Preise für den iX3 zu erhöhen, ist aus marktwirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar: Eine hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot führt naturgemäß zu Preissteigerungen. In diesem Fall ist die Nachfrage so stark, dass die Produktion des iX3 für 2026 nahezu ausverkauft ist, trotz einer beschleunigten Produktionsaufnahme im Werk Debrecen. Kunden, die ihre Bestellung früh aufgegeben haben, werden voraussichtlich den ursprünglichen Preis von 68.900 Euro zahlen, es sei denn, sie nehmen jetzt noch eine spontane Änderung an der Konfiguration vor.
Warum die Preiserhöhung nicht überraschend ist
BMWs Entscheidung, den Preis zu erhöhen, überrascht wenig. Die neue E-Auto-Prämie könnte zusätzlich eine Rolle spielen. Die staatliche Förderung beim Kauf eines neuen Elektroautos beträgt je nach Haushaltseinkommen bis zu 6.000 Euro. Dies könnte die Entscheidung von BMW beeinflusst haben, eine Preisanpassung durchzuführen, statt die Marge durch Rabatte zu verringern.
Eine neue Sonderausstattung, das "AC-Laden Professional", mit der Möglichkeit des 22-kW-Ladens, wird ebenfalls angeboten und kostet 740 Euro. Diese Option könnte für viele Interessenten besonders interessant sein, da sie das Laden zu Hause deutlich effizienter gestaltet.
Wie sich die Preiserhöhung auf den iX3 40 auswirkt
Unklar bleibt noch, wie sich die Preiserhöhung auf das Einstiegsmodell, den BMW iX3 40 mit Heckantrieb, auswirken wird. Inoffizielle Quellen hatten vor wenigen Monaten noch von einem Preis von rund 60.000 Euro für das Basis-Modell gesprochen. Angesichts der aktuellen Marktentwicklung kann es sein, dass sich das bald ändert, denn bei einer so guten Nachfrage scheint es nicht nötig, den iX3 durch einen günstigen Preis zu verkaufen.
















