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Schnelle Knöllchen dank Datenbrille für Polizei

Hightech-Verkehrsüberwachung Datenbrille für italienische Polizei

Die italienische Polizei prüft den Einsatz von Datenbrillen zur Verkehrsüberwachung. Strafzettel sollen so in nur 20 Sekunden ausgestellt werden können.

Eine vom italienischen Anbieter LaBconsulenze entwickelte Datenbrille soll die Arbeit von italienischen Polizisten bei der Verkehrsüberwachung vereinfachen.

Datenabgleich in Echtzeit

Die laBGlasses getaufte Datenbrille erfasst mit einer hochauflösenden Kamera alle Daten einen anvisierten parkenden Fahrzeugs oder eines kontrollierten Führerscheins. Sie gleicht diese mit verschiedenen Datenbanken ab und gibt dem Polizisten so in Echtzeit einen Rahmen für die Entscheidung, ob ein Strafmandat verhängt wird, oder auch nicht. Überprüft werden können so beispielsweise Falschparkvergehen, abgelaufene Versicherungen oder auch Zufahrtsberechtigungen.

Wird ein Strafzettel fällig, so übermittelt die Datenbrille alle Informationen an eine spezielle Smartphone-App der italienischen Verkehrspolizei. Der eigentliche Strafzettel wird dann über eine Bluetoothschnittstelle an einen mitgeführten kleinen Drucker übermittelt. Der gesamte Vorgang vom Erfassen bis zum Strafzettelausdruck soll lediglich 20 Sekunden dauern. In einer späteren Version soll es dann auch möglich sein, den Strafzettel elektronisch direkt dem Fahrzeugeigentümer zuzustellen.

Abstandsüberwachung mit Drohnen
Verkehr

Datenschützer haben Einwände

Ein Pilotprojekt mit der Datenbrille hätte eigentlich am 1. Dezember 2022 in den italienischen Städten Arezzo und Lecce anlaufen sollen. Einwände von Datenschützern verhindern aber den Test, denn mit der Brille lässt sich nicht nur der Verkehr, sondern auch der kontrollierende Polizeibeamte überwachen. Die Polizei in Arezzo will jetzt warten, bis eine Entscheidung über den Einsatz der Brillen gefallen ist. Testen sollen dabei nur Beamte, die sich freiwillig für das Projekt melden.

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Fazit

Italien plant den Einsatz von Datenbrillen zur Verkehrsüberwachung. Polizisten können so Verkehrsverstöße mit Daten im Echtzeitabgleich beurteilen und auch gleich sanktionieren. Das würde die Vorgänge wohl stark beschleunigen. Einsprüche von Datenschützern verhindern aber derzeit noch erste Tests.

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