Mobilität muss bezahlbar bleiben. Deswegen verlosen wir mit der Initiative "Pro Führerschein" und in Kooperation mit unseren Partnern zum 80. Geburtstag von auto motor und sport mindestens zehn Führerschein-Sponsorings im Wert von je 3.000 Euro.
Beim Gewinnspiel mitmachen können Leserinnen und Leser ab 16 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Die Laufzeit des Gewinnspiels endet am 30. November 2026. Dabei sein können aber auch alle, die während der BEST CARS EXPO, die am 10. Juni im Stuttgarter Dorotheenquartier startet, bei unserem Fahrschulsimulator-Truck vorbeischauen.
In der diesjährigen Kampagne widmen wir uns speziell Fahranfängern und ihrer mittlerweile sehr teuren Ausbildung. Dieses Thema ist nun auch in der Politik angekommen. Der zuletzt veröffentlichte Entwurf zur Reform der Fahrausbildung enthält einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, um den Führerscheinerwerb günstiger zu gestalten. Aber klären wir zunächst einmal, wie wir selbst die Sicherheit für Fahranfänger erhöhen können.

Sicher fahren: Gerade der Begegnungsverkehr von Auto und Motorrad birgt Risiken. Rücksicht müssen beide nehmen.
Praxis für mehr Sicherheit
Jeder Führerscheinbesitzer weiß: Sicherheit entsteht durch Fahrpraxis. Dem trägt die aktuelle Ausbildung durch zahlreiche teure Pflichtstunden Rechnung. Zudem ermöglichte der Gesetzgeber, dass schon Führerscheinneulinge ab 17 in Begleitung eines Elternteils am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Das hilft. Die Frage ist, ob man nicht noch einen Schritt weitergeht und das begleitete Fahren schon vor der Führerscheinprüfung freigibt. In Schweden ist das ab 16 erlaubt, offenbar mit Erfolg. Denn das Land hat die geringsten Unfallzahlen von Fahranfängern in Europa.
Zusammen mit den Unterstützern der Sicherheitskampagne wollen wir in den nächsten Monaten Vorschläge erarbeiten, die sowohl die Ausbildung günstiger als auch das Fahren danach sicherer machen können. Dem können sich dann auch die Fahrlehrerverbände nicht verschließen, die bisher die Vorschläge des Ministers vehement bekämpfen. "Wer Laienausbilder will, bekommt auch Laienfahrer", tönt es aus diesen Kreisen. Wollen die Verbände wirklich behaupten, nach Ablegen der Fahrprüfung gemäß bisheriger Vorgehensweise sei man ein Profi?
Wir halten das für billige Rhetorik. Viel wichtiger wäre es, wenn sich Verbände, Politik und Betroffene an einen Tisch setzen und Lösungen für die Probleme erarbeiten würden. Immer wieder in der Diskussion sind auch die hohen Gebühren bei Behörden und Prüfungen. Die Behörden hätte der Staat selbst im Griff, das Prüfungsmonopol für TÜV und DEKRA sorgt automatisch für hohe Preise. Es gibt keinen realistischen Grund, daran festzuhalten. Prüfer kann man zertifizieren, hier ist endlich professionelles Handeln statt Verteidigen von Erbhöfen nötig.
Wichtig für unsere Partner und für uns bleibt: Sicher fahren muss für alle Verkehrsteilnehmer gelten! Ob Radfahrer, Lkw, Motorräder oder Autos: Alle sollten aufeinander Rücksicht nehmen mit dem gemeinsamen Ziel, sicher und gesund nach Hause zu kommen. Von Anfang an.
Teilnahmeschluss: 30.11.2026





