Aufgrund der anhaltenden Trockenheit sind derzeit in mehreren Regionen Spaniens Waldbrände ausgebrochen. Besonders betroffen sind die Regionen Madrid und Ávila, für die die spanischen Behörden den Notstand ausgerufen haben. Sie raten Urlaubern, von Fahrten in die von den Waldbränden betroffenen Gebiete abzusehen. Hintergrund sind laufende Löscharbeiten, Evakuierungen und kurzfristige Sperrungen. Reisende sollten gesperrte Bereiche nicht umfahren oder eigenständig anfahren, sondern den Anweisungen der Einsatzkräfte und des Katastrophenschutzes folgen.
Eine generelle Reisewarnung aus Deutschland für Spanien gibt es derzeit nicht. Die Hinweise des Auswärtigen Amts beziehen sich auf die von den Waldbränden betroffenen Gebiete. Wer dennoch Reisen in diese Regionen plant, sollte sich deshalb unmittelbar vor der Abreise über die aktuelle Lage informieren.
Reisen in betroffene Regionen gut vorbereiten
Nach Angaben des Auswärtigen Amts können die spanischen Behörden je nach Gefahrenlage weitere Einschränkungen anordnen. Dazu gehören Feuer- und Rauchverbote, Betretungsverbote für Waldgebiete sowie Verbote für Lagerfeuer, Feuerwerk oder den Einsatz bestimmter elektrischer Geräte in ländlichen Regionen. Diese Maßnahmen dienen dazu, neue Brände zu verhindern und die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu gefährden.
Eine allgemeine Reisewarnung für Spanien besteht derzeit nicht. In den von Waldbränden betroffenen Regionen müssen Urlauber jedoch mit kurzfristigen Einschränkungen wie Straßensperrungen, Evakuierungen oder Änderungen im Reiseverkehr rechnen. Wer die offiziellen Hinweise verfolgt und gesperrte Bereiche meidet, kann sich frühzeitig auf die jeweilige Lage einstellen.
Bei Evakuierungen oder laufenden Löscharbeiten kann außerdem nicht ausgeschlossen werden, dass Zufahrten zu Flughäfen zeitweise gesperrt werden. In diesem Fall empfiehlt das Auswärtige Amt, den Anweisungen der örtlichen Behörden zu folgen und frühzeitig Kontakt mit der Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter aufzunehmen. Der sicherste Weg zum Flughafen wird nach Angaben der Behörden mitgeteilt, sobald dies möglich ist.
Das empfiehlt das Auswärtige Amt
Bei längeren Aufenthalten in Spanien empfiehlt das Auswärtige Amt eine Registrierung in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND. Dadurch können deutsche Auslandsvertretungen Reisende im Krisenfall schneller erreichen und wichtige Informationen übermitteln.
Warnmeldungen kommen automatisch aufs Smartphone
Spanien nutzt für Katastrophenlagen das Warnsystem ES-Alert. Die Warnungen werden per Cell Broadcast direkt an Mobiltelefone im betroffenen Gebiet gesendet. Auch Urlauber mit deutscher SIM-Karte können diese Warnmeldungen erhalten. Eine App ist dafür nicht erforderlich. Das Auswärtige Amt empfiehlt, das Mobiltelefon stets mitzuführen.





