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Sparprogramm bei BMW

6.000 Jobs werden abgebaut

BMW hat sich mit seinem Betriebsrat über den ein "Personalmaßnahmenpaket" verständigt. Das teilte der bayerische Autobauer am Freitag (19.6.2020) mit.

Bereits seit Wochen verhandelten Betriebsrat und Ilka Horstmeier, BMW-Personalvorständin, über einen Personalabbau. Finanzchef Nicolas Peter hatte hier 6.000 Vollzeitstellen vorgegeben. Der Stellenabbau soll über Fluktuation und mit freiwilligen Vereinbarungen erreicht werden. Wichtig ist es BMW auch weiterhin "ein verlässlicher Arbeitgeber" zu sein, wie Horstmeier erklärte.

Azubis werden übernommen

Das Paket setzt auf vier Maßnahmen, die überwiegend die deutschen Standorte betrifft: so werden 40-Stunden-Verträge um zwei Stunden reduziert, das tarifliche Zusatzgeld kann in sechs bis acht Urlaubstage umgewandelt werden und rentennahe Altersaustritte können vorgezogen werden – als Alternative zur Altersteilzeit. Als weitere Maßnahme baut BMW das Bildungsprogramm für Mitarbeiter unter 25 Jahren aus. Sie können finanziell unterstützt ein Vollzeit-Studium in einem relevanten Fachgebiet absolvieren und erhalten eine Rückkehr-Garantie. Alle aktuellen Auszubildenden werden ebenfalls übernommen und 2020 sowie 2021 werden 1.200 Azubis eingestellt.

Der Personalabbau bei BMW ist der erste seit der Finanzkrise 2008. Wenngleich die Kurzarbeit von zirka 34.000 Beschäftigten aufgehoben ist, laufen die Werke aktuell nur im Ein-Schicht-Modus. Die Nachfrage in Deutschland und den europäischen Märkten liegt quasi brach, der Absatz 2020 reduziert sich um 500.000 Fahrzeuge auf knapp zwei Millionen Autos.

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