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Stellenabbau bei Opel

4.100 Arbeitsplätze sollen wegfallen

Opel will über freiwillige Programme bis zu 4.100 weitere Jobs abbauen. Im Gegenzug soll der Kündigungsschutz bis Mitte 2025 verlängert, berichtet das Handelsblatt.

Das Eckpunktepapier, auf das sich Management und Gesamtbetriebsrat geeinigt haben, sieht nach Informationen des Handelsblatts vor, dass die freiwilligen Programme zur Personalreduzierung wie Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen deutschlandweit für die Jahrgänge bis 1963 geöffnet werden. Der Autobauer will so bis Ende 2021 weitere 2.100 Stellen abbauen.

Stellenabbau gegen Kündigungsschutz

Allerdings gibt es noch weitergehenden Vereinbarungen. Sofern Opel mehr als 2.100 Stellen abbaut, wird der Kündigungsschutz schrittweise ausgeweitet, zunächst bis Mitte 2027. Fallen mehr als 3.100 Stellen über dieses Programm weg, so verlängert sich die Jobgarantie sogar bis Mitte 2029. Umgekehrt gewährt die Einigung dem Opel-Management die Möglichkeit, bis Ende des Jahrzehnts über sozial verträgliche Programme insgesamt bis zu 4.100 Mitarbeiter abzubauen.

Vor der Übernahme durch PSA beschäftigte Opel mehr als 19.000 Mitarbeiter in Deutschland. Seit der Übernahme von Opel durch PSA im Sommer 2017 wurden in Deutschland bereits rund 6.800 Stellen gestrichen.

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