Skoda Peak Siebensitzer-SUV enthüllt: So kommt das neue Elektro-Flaggschiff der Tschechen

Skoda zeigt erstmals den Siebensitzer-SUV
So kommt das neue Elektro-Flaggschiff von Skoda

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.06.2026
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Wenige Wochen vor der offiziellen Vorstellung gewährt Škoda einen ersten detaillierten Blick auf den neuen Peaq. Die erstmals veröffentlichten Designskizzen zeigen, wie das künftige Elektro-Flaggschiff der tschechischen Marke aussehen wird. Bislang konnten wir das neue Modell nur getarnt in Augenschein nehmen (und auch bereits fahren). Der neue Peaq wird als bislang größtes Elektrofahrzeug der Marke positioniert. Die Weltpremiere des neuen Peaq ist für den 23. Juni 2026 angesetzt. Vorgestellt wird das Modell um 18:25 Uhr im französischen Monnetier-Mornex nahe der Schweizer Grenze. Der Peaq wird als erster Elektro-SUV des Volkswagen-Konzerns für Europa bis zu sieben Sitzplätze bieten. Damit richtet sich das Modell speziell an Familien.

Erster Elektro-Siebensitzer für Europa

Optisch orientiert sich der Peaq an der aktuellen "Modern Solid"-Designlinie von Škoda. Die Designer setzen auf eine Kombination aus präzisen Linien und vergleichsweise ruhigen Karosserieflächen, wodurch der große SUV einen eher sachlichen und schnörkellosen Auftritt erhält. Die schmal ausgeführten Leuchteinheiten greifen die bereits vom Epiq gezeigte T-Form auf, hier mit einzelnen vertikalen Einheiten. Zwischen ihnen spannt sich ein schwarzes Front-Element, das Škoda als "Tech-Deck-Face" bezeichnet. Sensoren und weitere technische Komponenten sind hinter der glatten Abdeckung untergebracht.

Auffällig ist die horizontale Linienführung der Front, die die Fahrzeugbreite betont. Darunter sitzt ein markant ausgeformter unterer Bereich der Schürze, deren Gestaltung an einen Vulkankegel erinnern soll.

Größter Škoda-SUV bislang

In der Seitenansicht treten die Dimensionen des neuen Modells besonders deutlich hervor. Der Peaq wird knapp 4,90 Meter lang sein und sich damit oberhalb des bislang größten SUV der Marke, dem Kodiaq, positionieren. Die Skizzen zeigen eine hohe Schulterlinie und kräftig ausgeführte D-Säulen. Gleichzeitig sorgen vergleichsweise glatte Flächen für eine ruhige Seitenansicht. Türgriffe sind auf den Skizzen nicht zu erkennen, diese dürften karosseriebündig eingefügt sein.

Am Heck setzt sich die Formensprache der Front fort. Auch hier kommen T-förmige Leuchtengrafiken zum Einsatz. Die Designer verfolgen damit das Ziel, dem Fahrzeug eine eigenständige Wiedererkennbarkeit zu verleihen. Die Heckansicht wirkt insgesamt klar strukturiert und verzichtet auf übermäßig komplexe Details.

Drei Antriebsvarianten

Technisch basiert der Peaq auf einer weiterentwickelten Version des Modularen E-Antriebs-Baukastens des Volkswagen-Konzerns. Zum Marktstart sind nach bisher bekannten Informationen drei Antriebsvarianten vorgesehen. Das Basismodell soll einen 150 kW starken Heckantrieb mit einer Batterie von 63 kWh Kapazität kombinieren. Darüber rangieren die Varianten Peaq 90 und Peaq 90x mit einer 91-kWh-Batterie. Die stärkste Version verfügt zusätzlich über einen zweiten Elektromotor an der Vorderachse und Allradantrieb.

Für die größeren Batterieversionen werden Reichweiten von mehr als 600 Kilometern nach WLTP in Aussicht gestellt. Die maximale Ladeleistung soll bis zu 200 kW betragen. Damit soll sich der Akku innerhalb von weniger als 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen lassen.

Der Peaq geht ursprünglich auf die 2022 vorgestellte Studie Vision 7S zurück. Viele zentrale Gestaltungselemente des Konzeptfahrzeugs finden sich in den veröffentlichten Skizzen wieder. Dazu gehören die schmalen Leuchten, die klare Flächengestaltung und die insgesamt reduzierte Formensprache. Einige besonders auffällige Konzeptdetails wie die gegenläufig öffnenden Türen oder die ungewöhnliche Sitzanordnung werden im Serienmodell jedoch nicht umgesetzt.

Fazit