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Alpha Motor Saga Estate: Retro-Kombi mit Elektro-Power

Alpha Motor Saga Estate Retro-Kombi mit Elektro-Power

Nach diversen Pickups, Coupés und Limousinen stellt Alpha Motor jetzt einen Elektro-Kombi vor. Und zwar gleich in doppelter Ausführung: im Edel-Look und mit Offroad-Ambitionen.

Wohl kein Autohersteller ist derzeit so aktiv, ohne wirklich aktiv zu sein, wie die Alpha Motor Corporation. Die Kalifornier stellen fast im Monatstakt neue Modelle vor; eine Serienfertigung haben sie jedoch noch immer nicht gestartet. Aber wenn es soweit ist, will Alpha vorbereitet sein und gleich mehrere Segmente mit seinen Elektroautos fluten. Unter anderem auch das der Mittelklasse-Kombis mit Premium-Anspruch – für diese automobile Kategorie ist der nun enthüllte Saga Estate vorgesehen.

Der 4,85 Meter lange, 1,97 Meter breite und 1,46 Meter hohe Estate ist die fünftürige Ableitung der Saga Limousine, die Alpha Motor im Herbst 2021 ins Rampenlicht schob. Wie bisher alle Modelle des US-Herstellers präsentiert auch der Neuling ein Oldschool-Outfit mit sowohl fließenden als auch kantigen Linien, glatten Flächen und langen Überhängen. Mit seinen runden Leuchten sieht er den Alfa-Romeo-Modellen der Siebziger- und Achtzigerjahre nicht unähnlich; auch die kleinen runden und aufgesetzten Außenspiegel schärfen den Retro-Look. Beim Übergang der Dach- in die Heckpartie meint man dagegen, gestalterische Analogien zum aktuellen Audi A6 Avant zu erkennen.

Im Edel- und Robust-Outfit

Alpha Motor hat den Saga Estate von vornherein in zwei charakterlich verschiedenen Versionen erdacht: In der metallicbraunen "Grace"-Lackierung kommt er eher sportlich-elegant daher mit seinen Spoilerchen und Lufteinlässen, dem Heck-Diffusor und den Felgen im Kreuzspeichen-Design. Der Saga Estate im hellblauen "Royal Safari"-Farbton erhält dagegen eine Robust-Optik mit 50-Millimeter-Höherlegung, verkleideten Rädern samt grobstolliger Offroad-Reifen, sehr solide erscheinenden Stoßstangen mit Kuhfänger-Element vorne und seitlichem Schwellerschutz, üppiger Zusatz-Beleuchtung und schwarz lackierten Rändern der weit ausgestellten Radläufe. Passende Dach-Accessoires unterstreichen die jeweilige Attitüde: Die Gelände-Version fährt hier eine Dachbox spazieren, während der Standard-Estate ein Karbon-Surfbrett über sich schnallt.

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Alpha Motor Corporation
Mit Rammschutz, Geländerädern und Dachbox kommt die Offroad-Version des Alpha Saga Estate daher.

Die Karosserie des gut zwei Tonnen schweren Saga Estate fertigt Alpha Motor aus einer Aluminium-Legierung. Sie spannt sich über einen Stahlrahmen, in dessen Tiefen das Lithium-Ionen-Batteriepaket mit 85 Kilowattstunden Kapazität untergebracht ist. Damit soll eine Reichweite von gut 480 Kilometern möglich sein. Der Ladeanschluss sitzt dort, wo bei einem Verbrennerauto gewöhnlich der Kraftstoff nachgefüllt wird. Per Gleichstrom soll der Energiespeicher innerhalb von einer Stunde auf 80 Prozent seiner Kapazität geladen werden können.

Zweimotoriger Allradantrieb

Wie bei Alpha Motor üblich verfügt auch der Saga Estate über je einen E-Motor an jeder Achse, wodurch sich ein Allradantrieb ergibt. Leistungswerte für das 450-Volt-Antriebssystem nennt der Hersteller bislang nicht; der Elektro-Kombi soll aber in 6,3 Sekunden von null auf 60 mph (96,6 km/h) beschleunigen. Das Fahrwerk ist rundum mit Einzelradaufhängung und Stabilisatoren an jeder Achse ausgeführt. Die Radgrößen variieren zwischen 17 und 20 Zoll, wobei die Geländeversion stets auf 17-Zöllern mit 225/65er-Reifen rollt.

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Auch innen präsentiert der Elektro-Kombi klassische Linien und haptische Bedienelemente.

Der Alpha Saga Estate bietet Platz für fünf Insassen. Auf die beiden Kofferräume – einer sitzt als "Frunk" vor der Vorderachse – verteilt sich ein Ladevolumen von 991 Litern. Innen zeigt der Elektro-Kombi eine weitgehend schnörkellose Optik mit klassisch gestaltetem Lenkrad, hinter dem sich digital ausgeführte, aber altmodisch gestaltete Instrumente sitzen. Zentral auf dem Armaturenbrett ist der Infotainment-Touchscreen untergebracht, unter dem etwas abgesetzt die Drehregler für die Klima- und Audioanlage positioniert sind. Zwischen den stark ausgeformten Vordersitzen befindet sich eine Mittelkonsole, die mit ihren Getränkehaltern und Ablagefächern weitere Staumöglichkeiten bietet.

Markteinführung? Ungewiss!

Alles schön und gut – doch wann kommt das Modell auf den Markt? "Im Jahr 2022 will die Alpha Motor Corporation erhebliche Fortschritte in der Fahrzeug-Produktion und solide Vorbereitungen für den künftigen Markteintritt machen", heißt es in einem aktuellen Statement der Kalifornier. Das liest sich nicht so, als stünde der Start der Serienfertigung direkt bevor. Es ist also weiterhin Geduld gefragt bei den potenziellen Kundinnen und Kunden, die sich aber immerhin bereits ein Exemplar des Saga Estate reservieren können.

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Ja, die locken mit ihren Entwürfen sicher viele Investoren an.
Nein: Computergrafiken sind das eine, deren Umsetzung zu einem richtigen Auto ist aber eine ganz andere Liga.

Fazit

Es ist schon erstaunlich, dass ein US-amerikanischer Autohersteller einen Kombi neu in sein Portfolio aufnehmen möchte; in Nordamerika ist diese Autogattung praktisch tot. Insofern lässt sich der Saga Estate als Hinweis interpretieren, dass die Alpha Motor Corporation ihre Autos perspektivisch auch in Europa anbieten möchte. Bevor dies geschehen kann, müssen die Kalifornier aber erstmal überhaupt eine Serienproduktion aufgleisen und zumindest eines ihrer vielen angekündigten Autos auf den Markt bringen. Und das scheint schwierig genug zu sein.

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