BMW hat sich entschieden, den Verbrenner-X1 U11 bis 2033 weiter zu produzieren. Diese Entscheidung basiert auf mehreren Faktoren. Zum einen gibt es in Märkten wie Indien und China weiterhin eine hohe Nachfrage nach Verbrennerfahrzeugen. Zum anderen ermöglicht die lange Produktionszeit eine bessere Amortisation der Entwicklungskosten. Laut internen Quellen plant BMW, den U11 im Jahr 2027 einem umfassenden Facelift zu unterziehen, das als Life Cycle Impulse (LCI) bezeichnet wird. Dabei wird nicht nur das Design modernisiert, sondern auch das neue Panoramic Vision Cockpit eingeführt.
Der iX1: BMWs Einstieg in die 800-Volt-Technologie
Mit dem iX1 startet BMW 2027 in eine neue Ära der Elektromobilität. Die 800-Volt-Technologie ermöglicht ultraschnelles Laden und eine höhere Effizienz. Laut internen Infos wird der iX1 in mehreren Varianten angeboten, darunter der iX1 30 mit Heckantrieb und der iX1 M50 xDrive mit rund 600 PS. Diese Modelle sollen nicht nur technisch überzeugen, sondern auch eine sehr hohe Reichweite bieten.
Auswirkungen auf Händler und Käufer
Die parallele Produktion von Verbrenner- und Elektromodellen stellt Händler vor Herausforderungen. Während in Europa die Nachfrage nach Elektroautos steigt, bleibt in anderen Märkten der Verbrenner dominant. Händler müssen daher eine breite Palette an Fahrzeugen anbieten, um unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Für Käufer bedeutet dies mehr Auswahl, aber auch die Qual der Wahl zwischen bewährter Verbrennertechnik und innovativer Elektromobilität.
Die Rolle der 800-Volt-Technologie
Die Einführung der 800-Volt-Technologie im iX1 ist ein Meilenstein für BMW. Diese Technologie ermöglicht nicht nur kürzere Ladezeiten, sondern auch eine höhere Energieeffizienz. Laut Expertenmeinungen wird die 800-Volt-Technologie langfristig zum Standard in der Elektromobilität. BMW positioniert sich hier als Vorreiter und zeigt, dass die Marke bereit ist, in die Zukunft zu investieren.
Fazit: Eine Strategie mit Weitblick
BMWs Entscheidung, den Verbrenner-X1 bis 2033 weiterzuführen, zeigt, dass der Hersteller auf eine flexible Strategie setzt. Während die Elektromobilität mit dem iX1 vorangetrieben wird, bleibt der Verbrenner für Märkte mit geringer Elektro-Infrastruktur eine wichtige Option. Diese zweigleisige Strategie könnte sich als kluger Schachzug erweisen, um sowohl traditionelle als auch zukunftsorientierte Kunden zu bedienen.







