Den Markteintritt in Europa feierte die chinesische Elektrolimousine BYD Seal 2023. Zum Modelljahr 2026 gibt es jetzt einige Modellpflegemaßnahmen. Allerdings keine, die den Vorgänger auf einen Schlag alt aussehen lassen.
Änderungen fallen übersichtlich aus
Für eine frischere Optik sorgen neu gezeichnete 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Hinzu kommt eine aufgefrischte Außenfarbpalette. Shadow Purple (Violett) und Parkour Red (Rot) ergänzen die bereits verfügbaren Lacke Indigo Grey (Grau), Obsidian Black (Schwarz), Polar White (Weiß) und Atlantis Grey (Grau). Modifiziert wurde auch die Positionierung der Schriftzüge. Am Heck prangt das BYD-Logo nun prominent oben mittig über dem durchgehenden LED-Lichtband, während die Modellbezeichnung Seal unten rechts auf der Heckklappe angebracht ist.
Laderaum wächst spürbar
Im Innenraum wurden die Kopfstützen vom bislang eingestickten BYD-Logo befreit. Auch der BYD-Schriftzug auf der Armlehne ist verschwunden. An der Funktionalität ändert sich hingegen nichts. Dafür bietet der Modelljahrgang 2026 deutlich mehr Stauraum. Ein neu konfigurierter Kofferraum erhöht das Stauvolumen um 85 auf nun bis zu 485 Liter. Welche konkreten Modifikationen zu diesem Wachstum führen, lässt BYD in seiner Mitteilung offen. Zwei zusätzliche Haken dienen zur Gepäcksicherung. Ebenfalls zugelegt hat der Frunk unter der vorderen Haube. Hier passen nun 72 Liter rein – 19 Liter mehr als bisher.
Bei den Assistenzsystemen wurde die Fahrerüberwachung verfeinert und auf die jüngsten gesetzlichen Vorgaben angepasst. Das schlüssellose Zugangssystem lässt sich jetzt auch über das Smartphone steuern.
Unveränderte Antriebe
Auf der Antriebsseite ergeben sich keine Änderungen. Es bleibt bei Allrad- und Hinterradantriebsvarianten mit 230 kW (313 PS) und höchstens 360 Nm bis hin zu 390 kW (530 PS) und maximal 670 Nm. Der 82,5 kWh große LFP-Akku ermöglicht WLTP-Reichweiten von bis zu 570 Kilometern. Nachgeladen werden kann der Energiespeicher mit bis zu 150 kW, von 10 auf 80 Prozent geht es so in 37 Minuten. Am 11-kW-Lader liegt die Ladezeit bei 8,6 Stunden. Auch die in Deutschland bislang angebotene Basisversion mit 61,4-kWh-Akku, 170-kW-Heckmotor (231 PS) und bis zu 460 Kilometern Reichweite bleibt weiter im Angebot.
Preise steigen um 1.000 Euro
Zu haben ist der aufgefrischte BYD Seal in Deutschland zu Preisen ab 47.990 Euro für das Basismodell. Mit der großen Batterie und Hinterradantrieb werden wenigstens 49.990 Euro gefordert. Die potente Allradvariante startet aktuell bei 53.990 Euro. Damit steigen die Preise durchweg um jeweils 1.000 Euro.







