Seit 2021 hat Cupra mit dem Born sein erstes Elektromodell auf dem Markt. Für 2026 spendieren die Spanier dem Born eine zweite Modellpflege, die dem Stromer ein neues Design sowie neue Features bringt.
Gestrafftes Außendesign
Beim Außendesign greift der Born die neueste Designsprache der Marke auf. Konkret bedeutet das, eine markanter geformte Sharknose an der Front, einen neuen Kühlergrill, neu gestaltete Stoßfänger vorn und hinten, neue dreieckige Matrix-LED-Scheinwerfer und ein beleuchtetes Hecklogo, das in die 3D-Rückleuchten integriert ist.
Zu den weiteren neuen Features zählen beleuchtete Türgriffe, eine Fahrradträger-Anhängerkupplung und ein mobiler Fahrzeugschlüssel, der eine Fahrzeugöffnung und einen Start per Smartphone erlaubt. Mit der Vehicle-to-Load (V2L)-Funktion kann der Born externe Geräte mit Strom versorgen. One-Pedal-Drive, Launch Control, progressive Lenkung, ESC Sport und breitere, 235er-Reifen für 19- und 20-Zoll-Räder sorgen für mehr Agilität. Unterstützt wird dieses Erlebnis durch fünf Fahrprofile und bis zu 15 Dynamic-Chassis-Control (DCC Sport)-Stufen. Zu den überarbeiteten Sicherheitssystemen zählen der Travel Assist mit cloudgestützter Längsregelung, ein neuer Kreuzungs-Assistent, ein verbesserter Front Assist mit mehrstufigen Warnungen sowie die Pre-Crash-Funktionalität mit Heckerkennung.
Ebenfalls aktualisiert wurde die Außenfarbpalette. Die bekannten Lackierungen wie Glacial White, Midnight Black, Aurora Blue, Vapor Grey und Dark Forest ergänzt die neue Farbe Timanfaya Grey.
Neue Materialien und neue Schalter im Innenraum
Im Innenraum setzt Cupra auf neue Recycling-Materialien für diverse Oberflächen. Hinzu kommen ein neu gestaltetes Lenkrad mit nun physischen Bedientasten sowie ebenfalls neu gezeichnete Türverkleidungen mit neu sortierten Bedienelementen. Das Infotainmentsystem wurde auf ein neues Betriebssystem auf Android-Basis umgestellt. Am 12,9 Zoll großen Touchscreen erleichtert ein neuer beleuchteter Schieberegler die Bedienfreundlichkeit. Auf 10,25 Zoll zugelegt hat das Virtual Cockpit. Optional hinzu kommt noch ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Für eine neue Klangcharakteristik an Bord sorgt ein verbessertes Sennheiser-Soundsystem. Im Fond verbaut Cupra neue Lüftungsdüsen.
Drei Antriebe neu sortiert
Auf der Antriebsseite hat Cupra das Portfolio neu sortiert und ergänzt. Zu haben sind in der Faceliftversion drei Konfigurationen. Die 150-kW-Version entfällt. Das neue Basismodell trägt einen 140 kW (190 PS) starken E-Motor an der Hinterachse in Kombination mit einer 58 kWh großen Batterie. Als Reichweite Cupra rund 450 Kilometer. Darüber rangiert der bekannte 170 kW (231 PS) starke Heckmotor, der nun aber mit einem 79 kWh großen Akku zusammenarbeitet. Top-Modell bleibt der Born VZ mit 240 kW (326 PS) und der unverändert 79 kWh großen Batterie. Mit dem großen Akku sollen jeweils bis zu 600 Kilometer Reichweite möglich sein. Nachladen lassen sich die großen Stromspeicher mit bis zu 185 kW Ladeleistung. Für den kleinen Akku nennt Cupra noch keinen Wert. Alternativ steht immer ein 11-kW-AC-Lader bereit. Die Schnellladezeiten liegen zwischen 20 und 30 Minuten. Die Standardladung benötigt zwischen 6,5 und 8,5 Stunden. Die Grundmodelle werden bei 160 km/h abgeregelt, der VZ darf bis zu 200 km/h schnell rennen.
Marktstart und Preise
Preise und einen Marktstarttermin für den aufgefrischten Born nennt Cupra noch nicht. Bislang startete der Elektro-Spanier ab 36.450 Euro. Die facegeliftete Version dürfte kaum günstiger werden. Die Produktion am Standort Zwickau beginnt im zweiten Quartal 2026, die Markteinführung ist für den Sommer dieses Jahres geplant.












