Drako Dragon Elektro-SUV Drako Motors
Drako Dragon Elektro-SUV
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Drako Dragon Elektro-SUV 17 Bilder
SUV

Drako Dragon: Flügeltürer-Elektro-SUV mit 2.028 PS

Drako Dragon (2026) Flügeltürer-Elektro-SUV mit 2.028 PS

LA Auto Show 2022

Der US-Elektroautobauer Drako steigt in das Super-SUV-Segment ein. Der Dragon präsentiert Flügeltüren, vier Elektromotoren und absurde technische Daten.

Seinen Erstaufschlag feierte das Elektroauto-Start-up Drako aus dem Silicon Valley 2019 auf der Monterey Car Week mit dem Drako GTE (siehe Video). Dabei handelt es sich um einen elektrisch angetriebenen Gran Turismo mit vier Türen, der lose auf dem Fisker Karma basiert und 1.200 PS an den Start bringt.

Im Sommer 2022 kündigte Drako Motors an, sein Portfolio um ein weiteres Modell zu ergänzen. Mit dem schlicht Drako Dragon getauften Newcomer wollen die Kalifornier im Segment der Luxus-SUV mitspielen. Und zwar sehr dynamisch und natürlich wieder rein elektrisch. Bislang gab es zum Dragon nur wenige dunkle Teaser-Bilder sowie ein paar wenige Eckdaten. Seit der Enthüllung auf der L.A. Motor Show (noch bis 27. November) wissen wir, wie der Dragon aussieht und was er können soll.

5,05-Meter-SUV mit Flügeltüren

Der Dragon misst 5,05 Meter in der Länge, 2,06 Meter in der Breite und – abhängig von der Fahrwerkseinstellung – zwischen 1,55 und 1,70 Meter in der Höhe. Formal folgt er weniger klassischen SUV-Linien; vielmehr kommt er als Sportwagen mit erhöhter Bodenfreiheit daher. Markant und ungewöhnlich für einen SUV sind die nach oben öffnenden Flügeltüren an der erneut von Lowie Vermeersch gezeichneten Karosserie. Da es nur zwei Portale gibt, verzichtet der Dragon auf B-Säulen. Das Dach zeigt sich farblich vom Rest der Karosserie abgesetzt und präsentiert am vorderen Ende Zusatzscheinwerfer.

11/2021_Drako Dragon
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Die Front prägen ein Flügel oberhalb des zentralen Lufteinlasses sowie scharf geschnittene LED-Scheinwerfer. Im Bereich der C-Säule zeigen sich große Karosseriedurchbrüche. Hier darf der Fahrtwind zwei abgesetzte Flügelelemente durchströmen. Dazwischen sitzt eine große Heckklappe, die nach oben bis weit ins Dach und nach unten tief bis zum Stoßfänger reicht. Die zweigeteilten LED-Leuchten ragen weit in die Klappe hinein.

Fünfsitzer mit ungewöhnlichem Bedienkonzept

Die elektrischen Flügeltüren gewähren Zugang zu einem Innenraum, der fünf Passagieren Platz und jede Menge Luxus bieten soll. Statt der opulenten Ledersessel soll es für die erste Reihe optional Sportsitze mit Carbon-Konsolen geben. Nach hinten gerichtet sind an den Vordersitzen große Bildschirme angebracht, die als Entertainment-System für die Fondpassagiere dienen. Diese können ihr Ambientelicht unabhängig von den vorderen Insassen regeln.

Drako Dragon Elektro-SUV
Drako Motors
Physische Bedienelemente gibt es nur am Lenkrad. Der zentrale Touchscreen misst 17,1 Zoll.

Alle Regler, Knöpfe und Tasten befinden sich auf dem Lenkrad (sogar der Blinker), wobei sie sich individuell mit Funktionen belegen lassen. Hinter dem Volant sitzt ein digitales und anpassbares Kombiinstrument. Darüber hinaus dient ein 17,1 Zoll großer zentraler Touchscreen mit hauseigener Software als Infotainment-Kommandozentrale, wobei der Dragon zu Over-the-Air-Software-Updates fähig ist. Die Bildschirme für jene Bilder, die die Kameraspiegel liefern, sitzen außen im Armaturenbrett; allerdings weiter unten, als wir es von klassischen Außenspiegeln gewohnt sind.

Vier Motoren und 2.000 PS

Wie es sich für ein Modell der Luxusklasse gehört, basiert der Dragon auf einem Chassis aus Carbon; die komplette Karosserie wird ebenfalls aus Kohlefaserlaminat geformt. Der Drako Dragon rollt auf 23-Zoll-Felgen mit Reifen der Dimensionen 285/30 (Vorderachse) und 325/30 (hinterachse). Dahinter sitzt eine XXL-Bremsanlage mit 420-Millimeter-Scheiben und Zehnkolben-Sätteln vorne sowie 410er- und Sechskolben-Pendants hinten. Je nach Fahrwerks-Konfiguration beträgt die Bodenfreiheit 16,3 (Asphalt-Modus), 21,3 (Cruising-Abstimmung) oder 31,5 Zentimeter (Overland-Einstellung).

Aehra SUV
E-Auto

Beim Antrieb setzt Drako auf sein aus dem GTE stammendes Vier-Motor-Konzept. Mit einem Motor an jedem Rad lassen sich auch Funktionen wie Torque Vectoring und Tank-Turns (drehen fast auf der Stelle) umsetzen. Die Gesamtleistung des Allradlers wird mit 2.000 hp (2.028 PS) angegeben. Die Spurtzeit des 2,25-Tonners von null auf 60 mph (96,6 km/h) wird mit 1,9 Sekunden prognostiziert. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 322 km/h liegen. Für die Viertelmeile soll der Dragon neun Sekunden benötigen. Die Anhängelast beträgt knapp 1,6 Tonnen.

676 Kilometer Reichweite

Das in Bezug auf seine Kapazität nicht näher spezifizierte Batteriepaket hat Drako selbst entwickelt; auch um dessen Produktion kümmern sich die Kalifornier selbst. Die Reichweite gibt Drako mit 420 Meilen (676 Kilometer) an. Die maximale Ladeleistung soll bei 500 kW liegen, wodurch der Akku in nur zehn Minuten auf 80 Prozent seiner Kapazität geladen werden können soll.

Drako Motors will den Dragon 2026 auf den Markt bringen. Interessenten können ihn jedoch bereits jetzt gegen eine Anzahlung von 500 Dollar reservieren. Wer eines der auf 99 limitierten First-Edition-Exemplare besitzen möchte, muss seine Anzahlung auf 5.000 Dollar erhöhen. Sobald die Produktion komplett hochgefahren ist, wollen die Kalifornier pro Jahr 5.000 Dragon-Exemplare produzieren. Ein ambitioniertes Ziel angesichts des Einstiegspreises von 290.000 Dollar, was aktuell umgerechnet knapp 280.000 Euro entspricht.

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Fazit

Drako Motors kündigt mit dem Dragon einen SUV mit Elektroantrieb und mehr als 2.000 PS an. Die extravagante Optik des aus Carbon gefertigten Fünfsitzers prägen Flügeltüren und durchbrochene C-Säulen. Bis das Auto tatsächlich erhältlich ist, wird es aber noch bis 2026 dauern.

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