Finale für die Tesla-Flaggschiffe: Final Edition Model S und Model X Plaid

Ende von Tesla Model S und Model X
Tesla legt „Final Edition“ von Model S und X auf

ArtikeldatumVeröffentlicht am 14.04.2026
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07/2025 Facelift MOPF Tesla Model S und Model X
Foto: Tesla / Schönfeld

Mit einer streng limitierten Sonderedition verabschiedet sich Tesla von seinen langjährigen Flaggschiffen. Die "Signature Series" der Plaid-Versionen von Tesla Model S und Tesla Model X markiert das offizielle Ende einer Ära – exklusiv, veredelt und auf nur 350 Exemplare weltweit begrenzt.

Limitierte Auflage nur für Auserwählte

Geplant sind lediglich 250 Fahrzeuge des Model S und 100 Exemplare des Model X – letzteres ausschließlich als Sechssitzer. Der Zugang ist streng reglementiert: Kaufberechtigt sind nur ausgewählte Tesla-Kunden, die eine persönliche Einladung per E-Mail erhalten. Ohne diese Einladung bleibt die Signature Series vorerst unerreichbar.

Optisch setzt Tesla auf eine klare Differenzierung zu den normalen Modellen. Model S und Model X erscheinen dafür in einer eigens entwickelten Lackierung in Granatrot, die in keinem regulären Serienmodell verfügbar ist. Beim Model S sind sogar die Türgriffe farblich angepasst. Goldene Details unterstreichen den Sonderstatus: Tesla-Logos an der Front, Plaid-Schriftzüge am Heck sowie zusätzliche "Signature"-Badges setzen gezielte Akzente.

Im Innenraum dominiert dazu weißes Premium-Ambiente mit Alcantara-Elementen. Goldene Plaid-Logos auf den Sitzen, Kontrastnähte und exklusive Einstiegsleisten heben die Sonderedition weiter von der Serie ab. Jedes Fahrzeug erhält zudem eine individuelle Nummerierungsplakette – etwa "1/250" –, die den Sammlerwert zusätzlich steigern dürfte. Ergänzt wird die Ausstattung durch spezielle Ambientebeleuchtung, Signature-Puddle-Lights sowie ein eigenes Emblem im Armaturenbrett. Ein exklusiver Schlüsselanhänger rundet das Paket ab.

Bewährte Plaid-Performance mit Detail-Upgrades

Technisch bleiben die Fahrzeuge nah an den bekannten Plaid-Versionen, setzen aber punktuell eigene Akzente:

  • Model S Signature Series: Carbon-Keramik-Bremsanlage mit goldenen Bremssätteln, 21-Zoll-Räder
  • Model X Signature Series: Serienmäßige Plaid-Bremsen mit roten Sätteln, 22-Zoll-Räder
  • Beide Modelle verfügen serienmäßig über das Yoke-Lenkrad sowie ein umfangreiches Luxus-Paket.

Deutlicher Preisaufschlag

Das Model X Signature Series startet bei 159.420 US-Dollar – also rund 135.000 Euro und damit deutlich über dem zuletzt erhöhten Preis des regulären Plaid-Modells. Für das Model S gibt es noch keine offizielle Bestätigung, doch dürfte sich der Preis mit etwa 155.000 US-Dollar (gut 131.000 Euro) auf einem ähnlichen Niveau bewegen.

Die Signature Series stehen für das Ende der Baureihen, die Tesla einst zum Durchbruch verholfen haben. Das Model S (seit 2012) und das Model X (seit 2015) gelten als Pioniere der modernen Elektromobilität. Bereits Anfang 2026 hatte Tesla das Produktionsende bestätigt. Die Fertigungslinien im Werk Fremont werden künftig für neue Projekte genutzt – unter anderem für Robotiklösungen wie den humanoiden Optimus.

Finale Inszenierung im Mai

Übrigens ist der Name "Signature" in Tesla-Kreisen bereits bekannt: Schon die ersten Model-S-Fahrzeuge wurden 2012 als limitierte Signature-Edition ausgeliefert – ein exklusiver Kreis früher Unterstützer der Marke. Nun schließt sich der Kreis. Die Übergabe der Fahrzeuge soll im Mai im Rahmen eines besonderen Events erfolgen – angekündigt "bei Sonnenuntergang". Ein bewusst gewähltes Bild für das Ende zweier Modellreihen, die wie kaum andere für den Aufstieg von Tesla stehen.

Fazit