SAIC Auto Z7 und Z7T: Nein, das ist kein Porsche Taycan

SAIC Auto Z7 und Z7T
Nein, das ist kein Porsche Taycan

ArtikeldatumVeröffentlicht am 07.03.2026
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Dass chinesische Autobauer mit ihren Modellen gerne europäische Vorbilder zitieren, daran hat man sich mittlerweile gewöhnt. Der Autobauer SAIC Auto, ein Joint-Venture von SAIC und Huawei sowie den Partnern Seres, Chery, BAIC und JAC, hat jetzt mit dem Z7 und dem Z7T aber zwei Modelle vorgestellt, die sich optisch kaum von einem Porsche Taycan oder einem Taycan Sport Turismo unterscheiden lassen.

Optische Klone zum Taycan, aber günstiger

Erstmalig präsentiert wurden die neuen Z7-Modelle auf der Technologiekonferenz von Huawei. Die vollständige Enthüllung mit allen Daten soll dann Ende März erfolgen. Aber auch das, was bereits jetzt bekannt und zu sehen ist, rückt die neuen Chinamodelle ganz nach an den Taycan von Porsche heran. Wie der Schwaben-Stromer misst auch der Z7 knapp fünf Meter in der Länge, ist zwei Meter breit und setzt auf einem Radstand von knapp drei Metern.

Die Silhouetten der Fließhecklimousine und des Sportkombis sind beinahe deckungsgleich zu den Porsche-Pendants. Lediglich im Bereich der Frontschürze und den Scheinwerfern lassen sich deutlichere Unterschiede ausmachen. Bei der Präsentation der Z7-Modelle hat Huawei bereits eingeräumt, dass deren Form nicht besonders originell, aber an teuren deutschen Sportwagen angelehnt sei. Eine nette Formulierung dafür, dass man das Design ganz dreist bei Porsche geklaut hat.

Huawei betont aber auch, dass man preislich deutlich unterhalb der europäischen Vorbilder bleiben möchte. Angepeilt werden Preise zwischen umgerechnet rund 32.000 und 42.000 Euro. Beim Taycan gehen in Deutschland die Preise erst ab 102.600 Euro los. Die Z7-Modelle sollen also potenzielle Porsche-Kunden mit günstigen Preisen abfischen.

RWD- und AWD-Versionen geplant

Zur Technik der Z7-Modelle liegen noch kaum Informationen vor. Kolportiert werden bislang Versionen mit Hinterrad- und Allradantrieb. Zudem sprechen die Gerüchte von zwei LFP-Batteriepaketen mit 80 und 100 kWh Kapazität. Das Fahrwerk setzt auf Luftfederung, Doppelquerlenker vorn und eine Fünflenker-Aufnahme hinten. Zu erwarten sind zudem fortschrittliche Assistenzsysteme auf Lidar-Basis.

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