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VW ID. Roomzz 3 Bilder

VW ID. Roomzz

Elektro-SUV kommt 2021

Shanghai Auto Show 2019

VW zeigt in Shanghai die Studie ID. Roomzz. Sie ist der Ausblick auf einen elektrischen SUV mit drei Sitzreihen, der 2021 auf den Markt kommen soll.

VW bezeichnet den ID. Roomzz, der während der Shanghai Auto Show als Studie Premiere hat, als neues multivariables Allround-Modell der ID. Familie. Das Konzeptfahrzeug gibt einen Vorgeschmack auf die kommende Serienversion des Zero-Emission-SUV mit Lounge-Charakter, die 2021 zuerst in China auf den Markt kommen wird. Bisher ist das Modell als ID. Lounge für das Jahr 2024 bekannt.

Roomzz ist ID-Studie Nummer sechs

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Der ID.Roomzz soll 2021 als Elektro-SUV auf den Markt kommen.

Haben Sie mitgezählt? Mit den fünf Studien ID., ID. Crozz, ID. Buzz, ID. Vizzion und zuletzt dem ID. Buggy zeigt VW, wie die elektrische Zukunft der Marke aussehen wird – und dass der Schwenk zum E-Motor ernst gemeint ist. Deshalb steht für den ID. Roomzz auch ein Datum: 2021, also in zwei Jahren, soll ein elektrischer Sechssitzer-SUV kommen. Die Studie ist mit 4,91 Metern Länge und 1,89 Metern Breite etwa so groß wie ein VW Touareg, auch die Höhe von 1,76 Metern passt ins Segment der großen SUV. Zwei E-Motoren, an jeder Achse einer, sorgen mit einer Systemleistung von 225 kW (306 PS) für einen 6,6-Sekunden-Sprint von 0 auf 100 km/h. Nach WLTP kommt der ID. Roomzz mit 82-kWh-Akku bis zu 450 Kilometer weit. Wichtiger als die Spitze von 180 km/h: Mit 150 Kilowatt lädt der Akku in 30 Minuten auf 80 Prozent. Geladen wird der Akku induktiv oder per Stecker.

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VW ID Roomzz Präsentation in Shangai
3:07 Min.

Variables Sitzkonzept und autonomes Fahren

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Eine B-Säule hat die Studie nicht.

Das Außendesign ist glattflächig, die Übergänge zwischen den Karosserieteilen sollen fast nahtlos sein; das verbessert die Aerodynamik. An der glattflächigen Front betonen horizontale LED-Leisten die Breite, das VW-Logo ist ebenfalls beleuchtet. Statt Außenspiegeln hat die Studie Kameras. Über den 22-Zoll-Rädern wölben sich kräftig betonte Radläufe. Von der A- bis zur D-Säule zieht sich eine aus Aluminium gefertigte Dachlinie. Die vier Türen öffnen elektrisch über Touchleisten und geben eine breite Öffnung frei – eine B-Säule hat die Studie nicht. Die Sitze im Interieur können variabel angeordnet werden – je nachdem, ob der Fahrer selbst fahren möchte oder der Elektronik das Steuer überlässt. Der ID.Roomzz soll auf Level 4 autonom fahren, der Fahrer kann also zeitweise die Kontrolle abgeben. Das eckige Lenkrad zieht sich zurück und die Elektronik übernimmt, wenn der Fahrer länger als fünf Sekunden das VW-Logo im Lenkrad berührt. Aus dem Dach fahren dann Laserscanner aus, die mit spezieller Beleuchtung den autonomen Modus anzeigen. Auch das Interieur verändert sich, es soll mehr einem Wohnraum gleichen. Natürliche Materialien tragen zur Wohnlichkeit bei: Auf dem Boden liegt Fischgrätparkett aus heller Eiche. Für die Nachhaltigkeit sind die Sitze mit einem Stoff bezogen, der zu 20 Prozent aus Resten der Apfelsaftproduktion besteht.

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Fazit

Nach anfänglichem Zögern geht's jetzt schnell: Kaum eine Messe ohne ID-Studie. Das wäre jedoch kaum mehr als eine Fingerübung, wenn VW für den ID.Roomzz nicht auch ein Startdatum nennen würde: Die Studie kündigt ein elektrisch angetriebenes Sechssitzer-SUV an, das 2021 auf den Markt kommen soll. Das ist in zwei Jahren, was nichts anderes bedeuten kann, als dass die Entwicklung längst läuft. Wird auch Zeit, denn Tesla wartet bestimmt nicht auf VW.

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