Als voriges Jahr die ersten Eckdaten des neuen AMG GT durchsickerten, schien der Käse eigentlich gegessen – zumindest was dessen Rolle als Vollblut-Sportwagen anbetraf: Umzug vom Transaxle- auf das – böse gesagt – E-Klasse-Bauprinzip, mehr Fokus auf Nutzwert und als endgültiges K.o-Kriterium 230 Kilo Gewichtszuwachs.
Zu unserer Überraschung schlug der Trauerflor jedoch recht schnell in eine, naja, wehende Fahne um, nachdem der 585 PS starke GT 63 S durch unsere Testdisziplinen geturnt war und – wer hätte es gedacht – seinen ungleich radikaleren Vorgänger eben nicht nur im Kofferraumvolumen übertraf.
29.000 Euro teurer
Als Trümpfe erwiesen sich in diesem Zusammenhang vor allem zwei Errungenschaften des neuen Modells: die aktive Fahrwerkstechnik,...







