Toyota Yaris Cross Harald Dawo
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Toyota Yaris Cross: Ist das noch ein Kleinwagen?

Toyota Yaris Cross Ist das noch ein Kleinwagen?

Wir fuhren den Toyota Yaris in seinem neuen Cross-Kleidchen. Der kommt mit dem marken-typischen Hybrid- und optionalem Allradantrieb.

Der Name scheint nicht so recht zu passen. Das soll ein Yaris sein? Viel größer kommt er einem vor, wenn man zum ersten Mal neben dem neuen Kompakt-SUV von Toyota steht. Dass er sich die Plattform und Antriebe mit dem kleinen Yaris teilt, ist ja bekannt, dennoch schlösse man nicht so ohne weiteres auf eine nähere Verwandtschaft der beiden. Stattlich und erwachsen steht der Cross da, ohne den Niedlichkeits-Touch des Yaris. Das kantige Design des Kompakt-SUV erinnert stark an jenes des größeren Bruders RAV4.

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Mit dem Yaris Cross erhält die SUV-Familie von Toyota Zuwachs.

Unverkennbar ein Toyota also, da helfen die schmalen Tarnstreifen um die Schweller nicht viel. Im September soll der Yaris Cross zu den Händlern kommen, kann bereits reserviert werden. Zur Verfügung stehen zuerst zwei edel ausgestattete Versionen namens Adventure (30.990 Euro) und Premiere Edition (34.390 Euro). Weitere preisgünstigere Antriebsvarianten sollen zum Marktstart folgen. Schon heute steht er als Prototyp zu einer Probefahrt bereit. Es ist die Premiere Edition, die sich vom etwas billigeren Adventure vor allem durch den Allradantrieb unterscheidet.

Mit elektrisch angetriebener Hinterachse

Im sommerlichen Belgien rund um den internationalen Flughafen von Brüssel bietet sich eher wenig Gelegenheit, den Allradantrieb auszuprobieren, daher nur so viel: Der Cross AWD-i verfügt über eine elektrisch angetriebene Hinterachse mit 3,9 kW und 52 Nm starkem Asynchronmotor, der eingreift, falls den Vorderrädern der Grip ausgehen sollte. Dazu kommt der AWD-i sogar mit zwei Fahrmodi für Schnee und schweres Geläuf.

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In den Laderaum passen knapp 400 Liter, bei der Allrad-Version sind es ein paar weniger.

Den Allradantrieb hat er jedenfalls vielen Konkurrenten voraus. Ebenso den leistungsverzweigten Hybridantrieb – diesmal mit dem 1,5-Liter-Dreizylinder und 92 PS. Klingt nicht nach viel, doch der komplette Hybridantrieb kommt auf eine Systemleistung von 116 PS, und damit ist der Yaris Cross flott unterwegs. Wie in allen Hybrid-Toyota präsentiert sich der Antriebsstrang freilich von seiner besten und sparsamsten Seite, wenn nicht gerade die Maximalleistung abgefordert wird. Der Sauger wird bei höherer Last etwas knurrig, ansonsten bleibt es im Maschinenraum leise und geschmeidig. So macht sich entspannte Stimmung im geräumigen Interieur breit.

Das Platzangebot zeigt sich vorn üppig, hinten eher knapp bemessen. Doch selbst im Fond bietet der Cross dank der luftigen Kopffreiheit ein großzügiges Raumgefühl. Ebenfalls angemessen groß und variabel ist der Laderaum. Für die kleine Familie scheint der kleine SUV also durchaus erst-wagentauglich. Im Schleichtempo bei Ortsdurchfahrten ist er ohnehin fast nur elektrisch unterwegs. Die Energie dazu speichert das Toyota-Hybridsystem der vierten Generation des Yaris in einem Lithium-Ionen-Akku. Unauffällig sind diesmal Fahreigenschaften und Komfort – mehr dazu demnächst an dieser Stelle.

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Nicht billig, doch mit vielversprechenden Ansätzen und Attributen aus dem beliebten SUV-Segment zeigt sich der Yaris Cross. Das könnte was werden.

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