Formel 1: Keine Upgrades für Verstappen: Deshalb muss Red Bull das Tempo drosseln

Keine Upgrades für Verstappen
Deshalb muss Red Bull das Tempo drosseln

ArtikeldatumVeröffentlicht am 02.08.2026
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Formel 1 - Max Verstappen - Ungarn GP 2026
Foto: xpb

Mit dem zweiten Platz in Ungarn und drei weiteren Pokalen für Max Verstappen in der ersten Saisonhälfte geht Red Bull einigermaßen zufrieden in die Sommerpause. Doch trotz der positiven Ergebnisse bleibt die große Frage, ob der aktuelle Trend reicht, um Mercedes und Ferrari noch einzuholen.

Um den Rückstand zu den Spitzenteams zu minimieren, drückte Red Bull bei der Fahrzeugentwicklung konsequent aufs Gaspedal. Teamchef Laurent Mekies erklärt: "Wir haben das Auto zwischen dem ersten Rennen und Ungarn enorm weiterentwickelt, um so schnell wie möglich den großen Rückstand aufzuholen, den wir ursprünglich hatten."

Der Schwerpunkt der bisherigen Upgrades lag klar auf der Aerodynamik. In Japan, Miami und Österreich experimentierte Red Bull wiederholt mit Änderungen unter anderem an den Seitenkästen, der Motorabdeckung und dem Unterboden. Ziel war es, den Luftstrom des Fahrzeugs durch das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten insgesamt zu optimieren.

Formel 1 - Max Verstappen - Ungarn GP 2026
xpb

Weitere Upgrades werden schwierig

Der erhoffte Performancesprung blieb in Suzuka jedoch vorerst aus. Erst die beiden späteren großen Upgrade-Pakete brachten den gewünschten Effekt: Red Bull rückte Schritt für Schritt näher an die Top-Teams heran und war in der Lage, sich einige Podiumsplätze zu sichern.

Doch mit weiteren Upgrades soll trotz des Aufwärtstrends nun Schluss sein. In Ungarn deutete Mekies bereits an, dass es schwierig werde, dieses rasante Entwicklungstempo in der zweiten Saisonhälfte aufrechtzuerhalten.

Der Franzose ist zwiegespalten: "Es ist wahrscheinlich schwer vorstellbar, dass wir diesen Rhythmus weiterverfolgen werden. Aber wir müssen trotzdem herausfinden, wie wir am besten versuchen, diese letzten drei Zehntel, die uns noch fehlen, zu finden." Gleichzeitig weiß Mekies, dass die Konkurrenz bei der Entwicklung der Autos nicht stillstehen wird.

Lando Norris & Max Verstappen - GP Abu Dhabi 2025
Mark Sutton via Getty Images

Die nächste Saison im Fokus

Ein entscheidender Faktor für die Weiterentwicklung ist die Budgetobergrenze. Die Formel 1 hat das Limit für 2026 auf maximal 215 Millionen US-Dollar gelegt. Das Team muss nun entscheiden, wie viel Geld und Entwicklungszeit sich noch für das aktuelle Auto lohnen und ab wann es strategisch klüger wäre, die Ressourcen auf den Rennwagen der nächsten Saison umzulenken.

Im vergangenen Jahr investierte Red Bull, ähnlich wie McLaren, bis zum Saisonfinale stark in die Weiterentwicklung des Vorjahresautos, um die eigene Chance auf den Weltmeistertitel aufrechtzuerhalten. In dieser Saison wählt das Team des Energy-Drink-Konzerns laut Mekies einen anderen Ansatz: Der Fokus soll schon früher auf die Vorbereitungen für die kommende Saison gelegt werden.

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