Formel 1: Diese zwei F1-Stars bekennen sich zum Hinterbänkler-Team Williams

Williams schließt zwei Verträge
Zwei F1-Stars bekennen sich zum Hinterbänkler-Team

ArtikeldatumVeröffentlicht am 19.08.2026
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Formel 1 - Alex Albon - Carlos Sainz - Österreich GP 2026
Foto: xpb

Die Gerüchteküche der Formel 1 kochte in den letzten Wochen ungewöhnlich lauwarm. Üblicherweise werden gerade zur "Silly Season" während der Sommerpause die meisten neuen Vertragsschließungen bekannt gegeben. Für 2027 sind zwar noch viele Cockpits offiziell unbesetzt. Bislang hatten sich die Teams mit Ankündigungen allerdings zurückgehalten. Hinter den Kulissen ist der Fahrermarkt allerdings offensichtlich ordentlich am Brodeln.

Alex Albon verlängert

Jetzt hat Williams das lange Schweigen gleich zweimal beendet. In gewohnter Manier ließ das Traditionsteam die beiden Vertragsbomben in kürzester Zeit hintereinander platzen. Gestern gab Williams die Verlängerung von Alex Albon für 2027 bekannt.

Der Thai-Brite wechselte bereits 2021 zu Williams und ist seitdem der Fahrer mit den meisten Rennen in der Geschichte des Teams. Seine Loyalität betont der 30-Jährige auch bei seiner Vertragsverlängerung: "Ein schlechtes Jahr zeichnet nicht das ganze Bild. Es motiviert mich stattdessen nur noch mehr, gemeinsam mit dem Team weiter an uns zu arbeiten, um wieder Großartiges zu erreichen.

Albon sieht optimistisch in die Zukunft: "Unsere gemeinsame Geschichte ist noch nicht vorbei, deshalb konzentriere ich mich jetzt voll und ganz darauf, wieder ganz vorn in der Startaufstellung zu stehen."

Carlos Sainz - Formel 1 - GP Katar 2025
Peter Fox via Getty Images

Williams-Fahreraufstellung gesichert

Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass Carlos Sainz zu Audi wechseln könnte. Der Spanier hatte bereits 2024 nach seinem Rauswurf bei Ferrari mit dem Team des deutschen Automobilherstellers in Kontakt gestanden. Seine Wahl fiel jedoch auf Williams – in der Hoffnung, dort schneller um Erfolge kämpfen zu können.

Nachdem Sainz im vergangenen Jahr noch zwei Podestplätze mit dem Team feiern konnte, hat Williams in diesem Jahr den Anschluss an die Spitze völlig verloren. Mit nur elf WM-Punkten liegt das einstige Top-Team aktuell nur auf dem neunten Platz in der Konstrukteurswertung. Für Williams-Spitzenfahrer Sainz ist das ein harter Rückschlag.

Doch der 31-Jährige hat weiterhin Vertrauen in den britischen Rennstall: "Ich glaube fest an die Menschen aus dem Team." Mit seinem mehrjährigen Vertrag hält Sainz an seinem Versprechen fest: "Wir haben das Zeug dazu, das Ruder gemeinsam herumzureißen. Ich bin nach wie vor entschlossen, Williams wieder dorthin zu bringen, wo es hingehört."

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