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F1-Fahrerkarussell 2023: Wo landet Mick Schumacher?

Zehn Fahrer für drei Plätze Wo landet Mick Schumacher?

Der Fahrermarkt ist nach der Entscheidung im Fall Piastri übersichtlicher geworden. Jetzt gibt es nur noch freie Plätze bei Alpine, Williams und Haas. Doch dafür stehen gleich zehn Kandidaten bereit. Und einer von ihnen ist Mick Schumacher.

McLaren ist dicht. Seit dem Urteilsspruch des Vertrags-Schiedsgerichtes der FIA ist Oscar Piastri ein McLaren-Fahrer. Damit sind nur noch drei Cockpits frei. Alpine, Williams und Haas haben bislang nur einen ihrer Fahrer für 2024 unter Vertrag. Es gibt aber zehn Kandidaten auf die offenen Plätze. Und einen möglichen Platztausch. Wenn der stattfindet, wäre Alpine besetzt und auch Alpha Tauri vergeben.

Zu den zehn Piloten, die noch hoffen dürfen, sind derzeit vier als Stammfahrer unter Vertrag. Neben Pierre Gasly, Mick Schumacher, Daniel Ricciardo und Nicholas Latifi sind noch Nico Hülkenberg, Antonio Giovinazzi, Logan Sargeant, Felipe Drugovich, Colton Herta und Nyck de Vries in der großen Verlosung. Mit unterschiedlichen Chancen und Talenten.

Bei Latifi zählt hauptsächlich die Mitgift, bei Herta die Nationalität, bei Ricciardo und Hülkenberg die Erfahrung, bei de Vries die Empfehlung von Arbeitgeber Mercedes, bei Drugovich der anstehende Formel-2-Titel und Hilfe von Sponsoren, bei Schumacher neben dem berühmten Namen eine Reihe von guten Vorstellungen in diesem Jahr.

Der einzige Pilot, der ruhig schlafen kann, ist Pierre Gasly. Er wurde bereits für Alpha Tauri bestätigt, könnte aber unter bestimmten Bedingungen zu Alpine wechseln. Dazu muss ihn Alpine wollen, und Alpha Tauri muss dem Wunschersatz Colton Herta eine Superlizenz verschaffen.

Colton Herta - IndyCar - 2022
Motorsport Images
Wie kommt IndyCar-Star Colton Herta an eine Superlizenz für 2023?

Superlizenz für Herta ohne Ovalkurse?

Momentan liegt der 22-jährige Amerikaner bei 32 von 40 möglichen Punkten als Mindestkriterium für die Superlizenz. Obwohl er sieben IndyCar-Siege und 2020 einen dritten Gesamtrang in der US-Serie in seiner Vita stehen hat. Die Formel 1 und die FIA wollen im Fall Herta einen harten Kurs fahren, um die bevorzugte Aufstiegsleiter in die Königsklasse über Formel 2 und Formel 3 zu unterstützen.

Ausnahmen soll es nicht geben, auch wenn ein US-Pilot der Meisterschaft gut tun würde. Herta ist derzeit Achter in der IndyCar-Serie mit der Gefahr auf Platz 10 abzurutschen. Bei normaler Zählweise könnte er maximal drei weitere Punkte dazu schaufeln. Alpha Tauri müsste ihn dann mit einer Serie von Freitagstrainings für die Superlizenz fitmachen.

Red-Bull-Sportdirektor Helmut Marko kritisiert die Vergabekriterien der Eintrittskarte in die Formel 1: "Bei den IndyCars und in der japanischen Super Formula fahren richtig schnelle Rennautos, und es gibt eine starke interne Konkurrenz. Sie sind im Vergleich zu unseren Nachwuchsserien eindeutig unterbewertet."

Isack Hadjar - Formel 3 - 2022
Red Bull
Isack Hadjar ist das größte Talent im Red-Bull-Pool. Der Junior wird 2023 in der Formel 2 antreten.

Red-Bull-Junioren zu schwach

Red Bull hat seine Gründe, warum man sich für den Gasly-Ersatz nicht aus dem eigenen Kader bedient. Liam Lawson, Jehan Daruvala und Jüri Vips haben in der aktuellen Formel-2-Saison enttäuscht. Zum Aufstieg in die Königsklasse war der Meistertitel Pflicht.

Ayumu Iwasa hat Marko mit guten Leistungen überrascht, doch der Japaner ist noch zu grün hinter den Ohren. "Er braucht eine zweite Formel 2-Saison." Das gleiche gilt für Isack Hadjar, Red Bulls Formel-3-Hoffnung. "Ein Typ wie Prost", adelt Marko den 17-jährigen Franzosen. Der Teenager wird 2023 in die Formel 2 aufsteigen.

Die Vakanz in Red Bulls Talentschuppen gibt Marko die Gelegenheit, die US-Karte zu spielen. Warum nicht Herta eine Chance geben, der mit seinen wilden Aktionen auf der Strecke dem Ideal von Red Bull am nächsten kommt? "Und die Formel 1 freut sich auch über einen Amerikaner", erklärt Marko den ungewöhnlichen Schritt.

Guenther Steiner - Formel 1 - 2022
Wilhelm
Haas-Teamchef Guenther Steiner will sich mit der Entscheidung noch Zeit lassen.

Haas lässt sich Zeit

Haas will sich mit seiner Cockpitvergabe Zeit lassen. "Mir läuft keiner davon", gibt sich Teamchef Guenther Steiner gelassen. Mick Schumacher hat er aus nächster Nähe auf dem Radar. "Wenn er immer so Leistungen abliefert wie in Zandvoort ist er ein Kandidat."

Antonio Giovinazzi ist eine Erblast von Ferrari. Man sollte nicht zu viel in die Bedeutung der beiden Freitagstrainings hineininterpretieren, die ihm der US-Rennstall in Monza und Austin geben wird. Ferrari will die Fahreindrücke des Italieners für die Simulatorarbeit auffrischen.

Haas kann wählen zwischen Erfahrung und Risiko. Ein achtfacher GP-Sieger wie Ricciardo ist auf dem Papier verlockend, doch der Australier manövriert sich mit seinen aktuell gezeigten Leistungen aus dem Kreis der Anwärter. Wenn es bei einem anderen Team wieder nicht funktioniert, müsste sich der Chef fragen lassen, warum er die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.

Bei Nico Hülkenberg ist es anders. Der Deutsche, der seit dem Abschied 2019 von Renault keinen Stammplatz mehr in der Königsklasse hatte, war bei seinen fünf Aushilfseinsätzen für Corona-Opfer immer auf Anhieb auf dem Niveau des Teamkollegen. Er gilt deshalb als Favorit auf den Sitz.

Nyck de Vries - GP Frankreich 2022
xpb
Nyck de Vries darf 2022 zahlreiche Freitagstrainings absolvieren. Er ist vor allem bei Williams im Gespräch.

Mercedes protegiert de Vries

Williams hat mit Alexander Albon eine sichere Bank. Nicholas Latifi dagegen kommt mit den Groundeffect-Autos nicht zurecht. Teamchef Jost Capito verweist zwar auf zwei ordentliche Leistungen des Kanadiers in Silverstone und Budapest, aber da muss man trotz der Regenbestzeit im dritten Training zum GP Ungarn schon sehr wohlwollend sein, um das als gute Leistung zu werten. Wenn Latifi auch 2023 bei Williams fahren sollte, dann nur wegen des Geldes.

Capito sagt, dass er sein Sorgenkind weiter beobachten will. Obwohl er sich mit den möglichen Alternativen bedeckt gibt, stehen auf seinem Zettel auch Reservefahrer Logan Sargeant und Mercedes-Junior Nyck de Vries, der bereits vor einem Jahr zu den Optionen zählte.

De Vries wird gerade von Mercedes stark Richtung Formel-1-Cockpit protegiert. Der Meister der Formel 2 (2019) und der Formel E (2021) darf in Monza schon sein drittes Freitagstraining fahren. Nach Williams und Mercedes greift jetzt Aston Martin auf die Dienste des Niederländers zurück.

Mick Schumacher - Haas - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 26. August 2022
Motorsport Images
Für Mick Schumacher wird es eng. Die Gefahr ist groß, dass er nach zwei Jahren in der Formel 1 sein Stammcockpit schon wieder verliert.

Schumacher auf die Ersatzbank?

De Vries wurde in Zandvoort auch im Alpine-Motorhome beim Gespräch mit Ingenieuren gesichtet. Außerdem konferieren gerade Unterhändler beider Teams verdächtig oft. Zu Alpine knüpft auch der angehende Formel-2-Meister Felipe Drugovich erste Kontakte. Der 22-jährige Brasilianer hat die Unterstützung von Renault und einer Bank. Brasilien ist für Renault einer der wichtigsten Märkte weltweit.

Alpine wird sich die Verpflichtung des zweiten Fahrers genau überlegen. Nach dem Fiasko um Oscar Piastri kann man sich eine zweite Peinlichkeit nicht leisten. Die Kombination aus Ocon und Gasly, so hört man aus französischen Quellen, wäre ein Pulverfass. Vermutlich macht Esteban Ocon deshalb so offensiv Werbung für Mick Schumacher. "Ich würde Mick empfehlen, wenn ich gefragt würde. Er hat das nötige Talent, das in unserem Auto richtig zum Vorschein kommen würde."

Wenn Schumacher durch alle Stühle fallen sollte, bliebe immer noch die Verpflichtung als Ersatzfahrer. Von den aktuellen Formel-1-Piloten haben Albon, Magnussen und Ocon nach dem Verlust eines Cockpits die Rückkehr zum Stammfahrer geschafft. Auch Daniel Ricciardo ist nach eigener Aussage nicht zu stolz, um ein Jahr die Ersatzbank zu drücken.

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