Charles Leclerc ist eine Bank in Monte Carlo. In den letzten drei Jahren stand der Mann, der im Fürstentum aufgewachsen ist, zwei Mal auf der Pole-Position. Diesmal könnte es die dritte Quali-Bestzeit werden. Leclerc beherrschte den ersten Trainingstag so, als würde er in einem McLaren sitzen und nicht in einem Ferrari. Bestzeit am Morgen, Bestzeit am Nachmittag. Schnellster auf den harten Reifen, Schnellster auf den weichen. Vorne im Longrun.
Doch Leclerc fährt immer noch einen Ferrari. Und der mag angeblich keine langsamen Kurven. Dass Leclerc trotzdem das Maß aller Dinge war und Lewis Hamilton mit einem dritten Platz die gute Form der roten Autos bestätigte, liegt am einzigartigen Layout dieser Strecke. Es gibt nur eine wirklich schnelle ...












