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F1-Logistik: Rennen von Baku nach Montreal

Logistik-Alptraum Baku/Montreal Zwei Rennen, acht Zeitzonen

GP Aserbaidschan 2022

Der Doppelschlag Baku und Montreal ist eine der härtesten Prüfungen für die F1-Transport-Künstler in diesem Jahr. Die Teams müssen am Sonntagabend um Mitternacht mit der Fracht bereit sein, wenn das Unternehmen klappen soll. Das Rennen beginnt mit der Zielflagge.

Zwischen Baku und Montreal liegen 8.924 Kilometer, zwölf Flugstunden und acht Zeitzonen. Die Formel 1 quetscht trotz der enormen logistischen Herausforderung zwei Rennen auf zwei Kontinenten innerhalb von sieben Tagen. Zwischen den beiden Grands Prix in Aserbaidschan und Kanada müssen 1.000 Menschen, 20 Autos und 4.000 Tonnen Material von Ort zu Ort transportiert werden.

Die Teams beginnen gleich nach dem Rennen mit dem Abbau und dem Verpacken des Materials. "Bis Mitternacht müssen wir fertig sein", erzählt Sauber-Sportdirektor Beat Zehnder. Das komplette Reisegepäck von 28 Tonnen muss in zwölf Container passen. Dann werden der Formel 1-Cargoabteilung die sieben Containernummern übermittelt, die Priorität haben.

Aufbau der Autos in zwölf Stunden

Die wichtigen Transportkisten werden in den ersten drei Cargo-Maschinen verladen, die Baku am Montagfrüh Richtung Montreal verlassen. Wenn alles nach Plan verläuft, kommt die Prioritätsfracht Dienstagmorgen um acht Uhr im Fahrerlager auf der Ile de Notre-Dame in Montreal an. In den ersten Kisten sind nicht etwa wie gedacht die Autos oder die Motoren. Die werden erst mit dem zweiten Schub mitgeschickt, der Kanada 24 Stunden später am Mittwochmorgen erreicht.

F1-Fracht - Logistik - GP Aserbaidschan 2022
https://twitter.com/bakucitycircuit
Direkt nach der Zieldurchfahrt gehört die Zielgerade den Gabelstaplern.

Viel wichtiger sind die Boxeneinrichtung, die Computer und Komponenten wie Felgen, so dass die Mechaniker vor Ort sofort mit der Arbeit beginnen können, wenn sie eintreffen. Wenn Autos und Motoren angeliefert werden, ist immer noch genug Zeit für den Aufbau. "In Brasilien letztes Jahr haben wir gezeigt, dass wir im Notfall zwei Autos in zwölf Stunden auf die Räder stellen können", gibt sich Zehnder gelassen.

Die Mannschaft fliegt am Montag komplett mit einer Chartermaschine nach Zürich. Nach einer Nacht zuhause verlassen die Mechaniker am Dienstag mit einem Linienflug die Schweiz Richtung Montreal. Die Ingenieure und das Management folgen einen Tag später. Für Formel-1-Logistikchef Mike Negline ist der Doppelschlag Baku-Montreal ein gutes Training für eine noch schwierigere Übung ganz am Ende der Saison. Zwischen Sao Paulo und Abu Dhabi liegen 12.108 Kilometer und zehn Zeitzonen.

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