Präsentation Formel 1 - Test - Bahrain 2021 Wilhelm
Red Bull - F1-Auto 2022 - Team-Lackierung
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Formel-1-Plan für Wintertests Barcelona & Bahrain

F1-Wintertests Barcelona & Bahrain 2022 Der Plan für die Testfahrten

Der Umbruch 2022 wirft seine Schatten voraus. Die Formel 1 möchte die neuen Autos in zwei Portionen präsentieren. Bei den ersten Testfahrten in Barcelona steht die Printberichterstattung im Mittelpunkt. Bei der zweiten Testrunde in Bahrain soll dann der große TV-Aufschlag folgen.

Im kommenden Jahr wird die Formel 1 ein neues Gesicht haben. Und wenn man sich im Fahrerlager so umhört, werden die neuen Autos 2022 deutlich besser und aggressiver aussehen als die gezeigte Studie von Liberty Media und die umlaufenden Designs. Es wird auch keinen Einheitsbrei geben, was manch einer aufgrund der doch restriktiven Regeln befürchtet hatte.

Den Ingenieuren bleibt ausreichend Spielraum für eigene Lösungen. "Die Autos werden in verschiedenen Aspekten schon noch mal anders aussehen. Ich glaube auch, dass man Unterschiede zwischen den einzelnen Teams erkennen wird", sagt McLaren-Teamchef Andreas Seidl. Ein Unterscheidungsmerkmal wird etwa die Form der Nase sein. Hier lässt das Regelwerk verschiedene Interpretationen zu.

Formel 1 - Auto - 2022 - 1:1-Modell - GP England - Silverstone
F1
Die Autos der Teams sollen aggressiver und mehr nach Rennwagen aussehen als die von Liberty gezeigte Studie.

Erst Print, dann TV

Die neuen Autos werden also nicht nur schneller sein als erwartet, sondern könnten auch richtig geil aussehen. Da dürfen sich die Fans jetzt schon freuen, wenn die zehn Teams bei den einzelnen Präsentationen im Frühjahr die Tücher von den Autos ziehen. Das große Kopieren wird erst nach dem ersten Klassentreffen losgehen.

Zum ersten Mal wird sich die neue Fahrzeug-Generation bei den Testfahrten im spanischen Barcelona vom 23. bis 25. Februar versammeln. Danach sollte jeder erahnen, welche Ideen besonders gut funktionieren, und wie man sie bei der Weiterentwicklung ins eigene Design integriert. Eine Ausweitung der Premierenwoche auf fünf Testtage, wie zuletzt spekuliert wurde, ist übrigens nicht angedacht.

Die Formel 1 will die maximale Aufmerksamkeit erzeugen. Dafür werden die Medien auf verschiedene Weise bedient. Der Plan sieht vor, dass es beim ersten Test keine langen Live-Berichterstattung im TV gibt, sondern nur Zusammenfassungen am Abend. Damit spielt man den Print- und Online-Medien einen Ball zu.

Und man gewährleistet damit gleichzeitig, dass der Vermarktung der zweiten Tests nichts im Weg steht. Diese sollen vom 11. bis 13. März in Bahrain stattfinden. Der Wüstenstaat will die Autos mit Pauken und Trompeten präsentieren – und damit auch sich selbst. Dafür greift Bahrain tief in die Tasche, was die Kasse der F1 und damit auch die der Teams füllt. Bahrain würde wohl aber nicht zahlen, wenn in Barcelona schon tausende Runden zu sehen wären.

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