Formel 1 Team - Haas F1 Team

Formel 1 Team Haas F1 Team

Der Rennstall Haas F1 geht seit 2016 in der Formel 1 an den Start. Das US-Team will sich dank technischer Unterstützung von Ferrari langfristig in der Königsklasse etablieren.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Power Ranking GP Italien 2021 Mercedes schlägt wieder zurück

Es geht hin und her ganz vorn im Kräfteverhältnis. Zandvoort ging an Red Bull, Monza wieder an Mercedes. Auch für McLaren ging es aufwärts.

Aktuell F1 Team-Check GP Italien 2021 „George bringt frisches Blut“

Wir haben die zehn Teams am Donnerstag in Monza auf Neuigkeiten abgecheckt. Thema waren vor allem die Fahrerwechsel, die zuletzt bestätigt wurden.

Aktuell Aussprache nach Zandvoort-Kollision Noch keine Stallregie bei Haas

Bei Haas war zuletzt ordentlich Feuer unterm Dach. Vor dem Rennen in Monza hat sich Teamchef Guenther Steiner seine beiden Piloten zur Brust genommen.

Aktuell Power Ranking GP Niederlande 2021 Red Bull schafft den Konter

Die zweite Saisonhälfte begann mit zwei unterschiedlichen Strecken. Red Bull holte sich in Spa und Zandvoort die Spitze im Power Ranking zurück.

Aktuell Nächste Eskalationsstufe im Haas-Streit Mazepin zerstört Schumi-Flügel

Nach dem Quali-Zoff gerieten die beiden Haas-Piloten auch im Rennen aneinander. Bei einer Kollision ging der Frontflügel am Schumacher-Auto zu Bruch.

Aktuell Schumacher vs. Mazepin Haas-Duell wird schmutzig

Bei Haas flogen nach dem Zandvoort-Qualifying die Fetzen. Mazepin warf Teamkollege Schumacher vor, sich nicht an die teaminternen Regeln zu halten.

Aktuell Mick Schumacher feiert Belgien-Debüt Premiere im Wohnzimmer des Vaters

Mick Schumacher absolviert sein erstes F1-Rennwochenende in Spa. Der Rookie freut sich schon das ganze Jahr auf das Debüt im Wohnzimmer seines Vaters.

Aktuell Dreikampf um WM-Platz 8 Ist Williams noch zu schnappen?

Im Dreikampf um Rang 8 in der Teamwertung scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Oder schaffen Alfa Romeo oder Haas noch einmal den Konter?

Aktuell Power Ranking GP Ungarn 2021 Mercedes wieder die Nummer 1

Kurz vor der Sommerpause hat sich Mercedes wieder an die Spitze unseres Power Rankings gesetzt. Aber nur mit hauchdünnem Vorsprung.

Power Ranking GP England 2021 Mercedes macht Boden gut GP Großbritannien

Mercedes hat in Silverstone aufgeholt, aber Red Bull nicht eingeholt. Der WM-Spitzenreiter hat die Nase auch in unserem Power Ranking immer noch vorn.

Aktuell Neue F1-Generation mit Team-Lackierungen Rennställe zeigen 2022er Autos

Die F1-Teams haben offizielle Bilder des 2022er Autos in den aktuellen Farb-Designs vorgestellt. Wir zeigen Ihnen die nächstjährige Startaufstellung.

Aktuell Mick Schumacher im Interview „Die Arbeit ist nicht umsonst“

Mick Schumacher hat die ersten neun F1-Rennen hinter sich gebracht. Im Interview zieht der Rookie Zwischenbilanz und wagt einen Blick in die Zukunft.

Aktuell Schumachers bestes Rennen Mazepin klagt über schweres Auto

Mick Schumacher ist die Nummer eins bei Haas. Teamkollege Nikita Mazepin kann nicht schritthalten. Der Russe klagt über ein zu schweres Auto.

Aktuell Schumacher mit Licht und Schatten Q2-Premiere trotz Bandenkuss

Mick Schumacher bezahlte mit einem Crash für den ersten Q2-Einzug. Immerhin konnte Haas nach kurzer Inspektion Entwarnung in Sachen Getriebe geben.

Mazepin entschuldigt sich bei Schumacher Beinahe Bäume von oben gesehen GP Frankreich

Mick Schumacher hat die Entschuldigung seines Teamkollegen nach dem GP Aserbaidschan angenommen. Doch der Youngster findet auch deutliche Worte.

Aktuell F1 Power Ranking GP Monaco 2021 Mercedes verliert die Führung

Mercedes ist seine Führung in der WM los. Auch in unserem Power Ranking zieht Red Bull vorbei. Wir haben die Leistungen aller zehn Teams analysiert.

Aktuell F1 GP Monaco 2021 - Ergebnis Training 3 Schumi crasht, Verstappen vorn

Erneuter Schreckmoment für Mick Schumacher in Monaco: Der Haas-Pilot kracht heftig in die Leitplanke. Max Verstappen mit Bestzeit vor beiden Ferrari.

Mazepin fasst Vertrauen ins Auto Schumacher mit Gegenwind GP Monaco

Bei Haas F1 herrschte in Monaco am Donnerstag verkehrte Welt. Nikita Mazepin war in beiden Trainings schneller als Mick Schumacher.

Aktuell F1 GP Monaco 2021 - Ergebnis Training 2 Leclerc Schnellster, Schumi crasht

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat sich im zweiten Training mit der Bestzeit zurückgemeldet. Mick Schumacher sorgte für einen Abbruch der Sitzung.

Formel-1-Rookies Wer bezwingt Monaco schneller? GP Monaco

Mick Schumacher und die anderen Formel-1-Rookies stehen in Monaco vor einer besonderen Herausforderung. Wer meistert die Aufgabe am besten?

Aktuell F1-Team-Check GP Spanien 2021 Vettel sieht keine Abkürzung

Die Teams stehen in Barcelona vor einer großen Bewährungsprobe. Wer hat tatsächlich ein gutes Auto? Wir fassen die Nachrichten vor dem GP zusammen.

Aktuell F1-Fotos GP Portugal - Donnerstag Trauerfeier in der Boxengasse

Die Formel 1 ist in Portugal angekommen. Am Donnerstag wurden aber zunächst einmal leise Töne in der Boxengasse angestimmt. Wir haben die Bilder.

Aktuell Haas-Teamchef Guenther Steiner im Interview „Mick will, dass sein Vater stolz auf ihn ist“

Haas-Teamchef Guenther Steiner spricht im Interview über die nicht unerwartete sportliche Talfahrt und über die Entwicklung seiner jungen Fahrer.

Aktuell Schumacher meistert erste Quali Eine 95-Prozent-Runde zum Einstand

Mick Schumacher erfüllte in der Quali zum GP Bahrain die Pflicht. Der Neueinsteiger entschied das Duell der Haas-Rookies mit 0,8 Sekunden für sich.

Aktuell Mick Schumacher vor F1-Debüt Das Ziel ist das Ziel

Mick Schumacher und Haas setzen sich vor dem GP Bahrain kleine Ziele. Der Debütant will keine Dummheiten machen und den Grand Prix zu Ende fahren.

1 2 3 ... 4 ... 5

30 Jahre lang hatte es in der Formel 1 kein amerikanisches Team mehr gegeben, bevor Haas F1 2016 den Einstieg in die Königsklasse wagte. Auch der letzte F1-Rennstall aus den USA trug 1986 den Namen Haas, hat aber nichts mit dem neuen Projekt zu tun. Teambesitzer Gene Haas ist mit seinem Vorgänger Carl Haas weder verwandt noch verschwägert.

Haas F1 operiert von 3 Standorten

Haas F1 ist ein Team, das es so zuvor noch nie in der Formel 1 gegeben hat. Mit 3 Standorten. In der US-Basis Kannapolis sitzt die Verwaltung. Dort werden auch alle Metallteile produziert. Auf 20 hauseigenen Maschinen. Gene Haas ist der CNC-König der USA. Im englischen Banbury befindet sich die Rennfabrik. Teamchef Guenther Steiner hat dafür die alte Marussia-Basis ausgesucht.

Für die Basis England spricht: "Dort kriegst du die Leute mit Rennerfahrung." In Italien fand unter der Leitung von Chefdesigner Rob Taylor und Aerodynamikchef Ben Agathangelou die Entwicklung des ersten Autos für die Saison 2016 statt. Bei Dallara das Chassis, im Ferrari-Windkanal die Aerodynamik.

Der technische und logistische Standard für Neueinsteiger in der Formel 1 ist hoch. Es sei denn, es handelt sich um Automobilhersteller. Teamchef Günther Steiner versuchte das Risiko von Beginn an zu minimieren. Man wollte nicht die gleichen Fehler wie Caterham, Marussia und HRT machen, die von einem weißen Blatt Papier weg das große Abenteuer Formel 1 in Angriff nahmen und nie den Anschluss ans Mittelfeld schafften.

Haas F1 mit schlankem Budget

Mit 200 Angestellten gehört Haas F1 zu den schlankeren Teams der Formel 1. Auch die enge Zusammenarbeit mit Ferrari spart Geld. Man nimmt aus Maranello, was man kriegen kann. Also alle Komponenten, die auf einer Liste mit dem Titel "listed parts" stehen. Damit sind die Teile bezeichnet, die man von außen einkaufen darf und nicht selbst entwickeln muss – wie zum Beispiel Chassis, Kühler, Flügel, Außenhaut und Unterboden.

HaasF1 bekommt von Ferrari nicht nur die Antriebseinheit und das Getriebe, sondern auch Aufhängungen, Radträger, den Sitz, die Hydraulik, Lenkung und die Elektronik. Damit steht das Skelett. Es selbst zu konstruieren würde Kapazitäten und Geld kosten. Das Budget von HaasF1 fällt deshalb relativ bescheiden aus. Rund 100 Millionen Dollar pro Jahr.

Im Cockpit setzte Haas F1 für das Debütjahr aus eine Mischung aus Talent und Erfahrung. Der Mexikaner Esteban Gutierrez passte mit seiner Nähe zu den USA, seiner Vergangenheit bei Ferrari und seinen Sponsoren perfekt ins Beuteschema. Dazu wurde mit Romain Grosjean ein gestandener Pilot verpflichtet, der bei Lotus gezeigt hatte, dass er zur Elite im Fahrerkreis gehört. Und schon direkt im ersten Rennen überraschten die Amis mit Punkten. Am Ende der Debütsaison sprang ein respektabler achter Platz vor Renault, Sauber und Manor raus.

Im zweiten Jahr konnte der Neuling die Ausbeute mit 47 Punkten fast verdoppeln. Am Ende landete das Team, für das mittlerweile Kevin Magnussen und Romain Grosjean an den Start gingen, jedoch wieder "nur" auf Rang 8. Doch nach den zwei Saisons zum Eingewöhnen ging es im dritten Jahr richtig voran. Die Ausbeute wurde mit 93 Zählern erneut fast verdoppelt. Der Lohn war Rang 5 in der Teamwertung.

Für 2019 will man den Aufwärtstrend fortsetzen. Zumindest optisch ist Haas ganz vorne dabei. Der Look der Autos wurde von Grau-Rot in Schwarz-Gold umlackiert. Grund für den Farbwechsel war die Verpflichtung von Titelsponsor Rich Energy.