Formel 1 GP Italien 2021 in Monza

GP Italien Highspeed-Tempel Monza

Seit 1950 wird der Große Preis von Italien auf der Strecke in Monza ausgetragen. Wegen seiner vielen Vollgaspassagen nimmt der Kurs eine besondere Stellung im Rennkalender ein.

Ergebnisse

Session Fahrer Zeit
1. Training Charles Leclerc Ferrari 1:22.410m
2. Training Carlos Sainz Ferrari 1:21.664m
3. Training Max Verstappen Red Bull Racing 1:21.252m
Qualifying Charles Leclerc Ferrari 1:20.161m
Rennen Max Verstappen Red Bull Racing 1:20:27.511h
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F1 Streckenvorstellung: Monza

Nur einmal fand der GP Italien nicht in Monza statt. Das war 1980. In jenem Jahr fuhr die Formel 1 in Imola. Mit bislang 68 Grand Prix gehört Monza zu den absoluten Klassikern. Die Strecke ist eine von sieben, die im Gründungsjahr der Formel 1 1950 im Kalender stand.

Die berühmten Steilkurven gehören schon lange nicht mehr zum Layout. Trotzdem ist Monza einzigartig geblieben. Es ist der Highspeed-Tempel der Königsklasse. Und das Heimrennen von Ferrari. Die enthusiastischen Tifosi wollen die Männer in Rot siegen sehen. Bei einer Niederlage ist der Kummer groß.

Vier Mal pro Runde beschleunigen die Autos auf weit mehr als 300 km/h. Die Spitzengeschwindigkeiten liegen bei fast 350 Sachen. Entsprechend klein sind die Flügelprofile. In Monza wird mit minimalem Anpressdruck gefahren.

Die Strecke hat nur elf Kurven. Drei Schikanen bremsen die Autos ein. Geläufige Kurvennamen sind die beiden Lesmos und die Parabolica. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist mit über 260 km/h (Qualifikation) die höchste aller Formel 1-Strecken. Kein Rennen ist kürzer als Monza. Das schnellste Rennen der bisherigen Geschichte fand 2003 statt. Damals siegte Michael Schumacher auf Ferrari mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 247,586 km/h.

Monza forderte in der Vergangenheit einige Opfer. Zum Beispiel Wolfgang Graf Berghe von Trips (1961) und Jochen Rindt (1970) rasten hier in den Tod. Ronnie Peterson (1978) starb einen Tag nach einem schweren Unfall in Monza. Seit der Einweihung der Strecke im Jahr 1921 wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen bereits mehrmals umgebaut.

Die langen Geraden mit den engen Schikanen bieten ausreichend Möglichkeiten für Windschattenfahren und Überholmanöver. Wegen dem sehr niedrigen Abtriebslevel bauen die Teams heutzutage eigene Aerodynamik-Kits speziell für den Einsatz im Monza. Das ständigen Verzögern aus hohen Geschwindigkeiten hat einen extrem hohen Bremsenverschleiß zur Folge.

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