In seiner ersten Saison bei IndyCar steckt Mick Schumacher weiterhin in einer Lernphase. Aktuell befindet sich der Sohn des siebenfachen Weltmeisters, Michael Schumacher, auf Platz 25 von insgesamt 33 Plätzen in der Gesamtwertung und ist dabei punktgleich mit Sting Ray Robb.
Nach seinem Wechsel in die USA zählen bislang ein vierter Startplatz bei seinem zweiten Rennwochenende in Phoenix und Platz 16 beim Ovalrennen auf dem World Wide Technology Raceway nahe St. Louis in Illinois zu seinen besten Ergebnissen.
Das Auto mit der Nummer 47 erhält nun einen neuen Sponsor: Vanda Pharmaceuticals Inc. steigt für vier Rennen als neuer Hauptsponsor bei Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) ein. Den auffälligen Weiß-Grün-Blau-Look trägt sein Auto erstmals dieses Rennwochenende in Nashville, Tennessee. Weitere Einsätze der Vanda-Lackierung sind in Portland, Washington D.C. und Monterey vorgesehen.

Mit diesem Deal beteiligt sich Vanda das erste Mal im Motorsport. Das Pharmaunternehmen sponsorte bereits bei anderen Sportarten wie der NHL und NBA.
IndyCar-Besonderheit
Vanda nutzt den Sponsorendeal hauptsächlich für die Bewerbung eines neuen Medikaments: Das amerikanische Arzneimittel-Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien zur Vorbeugung von Reisekrankheit.
Der Sponsorendeal verdeutlicht zudem eine IndyCar-Besonderheit: Anders als in der Formel 1 werden Hautsponsoren hier häufig nur für einzelne Rennwochenenden gebucht. RLL hatte die reguläre schwarz-rote Lackierung von ENVE Composites in dieser Saison bereits dreimal durch andere Sponsoren temporär ersetzt.

RLL ersetzte die reguläre schwarz-rote Lackierung von ENVE Composites bereits in Long Beach sowie bei den Indy500 und in St.Louis temporär durch andere Sponsoren.
Warten auf den Durchbruch
Schumacher bestritt in der Formel 1 insgesamt 43 Starts für Haas mit einem sechsten Platz als bestes Ergebnis. Anschließend stand er in der World-Endurance-Championship (WEC) mit dem Alpine-Team bereits dreimal auf dem Podium. In der IndyCar wartet der Deutsche noch auf den großen Durchbruch.





