Die Hitze übertrug sich anschließend auf Felgen und Reifen, beide Vorderreifen platzten und eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. auto-motor-und-sport.de hat Hyundai um eine Stellungnahme zu dem Defekt gebeten.
Der Hersteller testet derzeit den Tucson mit einem Anhänger auf Passstraßen, um die Bremsanlage unter hoher Dauerbelastung zu prüfen. Solche Belastungstests gehören zur Standard-Fahrzeugentwicklung und sollen mögliche Schwachstellen vor dem Serienstart aufdecken.
Neben dem Zwischenfall zeigen die aktuellen Erlkönigbilder auch zahlreiche Details der neuen Tucson-Generation. Die Tarnung an der Front fällt deutlich geringer aus als bisher, außerdem geben die Aufnahmen erstmals einen Blick auf den Innenraum frei. Zu erkennen sind unter anderem das neue Armaturenbrett, das große Infotainment-Display, überarbeitete Türverkleidungen sowie ein neu gestaltetes Lenkrad.
Hyundai setzt auf kantigeres Design
Mit der nächsten Modellgeneration verabschiedet sich Hyundai von den weicheren Linien des bisherigen Tucson. Stattdessen orientiert sich das SUV an der neuen Designsprache, die bereits Santa Fe und Nexo prägt. Die Front steht aufrechter, die Motorhaube fällt flacher aus und reicht als sogenannte Clamshell-Haube bis über die Kotflügel. Dazu kommen markant ausgeformte, eckige Radhäuser und eine insgesamt geradlinigere Karosserie. Auch die Lichtsignatur wird neu gestaltet. An die Stelle der bisherigen Tagfahrleuchten treten vertikale Leuchtelemente und tiefer angeordnete Hauptscheinwerfer.
Intern trägt die neue Formensprache den Namen "Art of Steel". Sie soll dem Tucson ein robusteres Erscheinungsbild verleihen, ohne das Grundkonzept des selbsttragenden Kompakt-SUV zu verändern. Technisch bleibt das Modell also ein klassischer Crossover und kein Geländewagen mit Leiterrahmen.
Neuer Innenraum mit Pleos-System
Im Innenraum setzt Hyundai auf eine vollständig überarbeitete Gestaltung. So kommt ein rund 17 Zoll großes Zentraldisplay zum Einsatz, das zusammen mit dem digitalen Kombiinstrument das neue Cockpit prägt. Gleichzeitig hält Hyundai an klassischen Bedienelementen fest. Wichtige Funktionen wie Lautstärke oder Klimaregelung sollen weiterhin über Tasten und Drehregler erreichbar sein.
Mit dem Tucson führt Hyundai außerdem das neue Betriebssystem Pleos OS ein. Die Android-basierte Software soll einen integrierten App-Store bieten und zusammen mit dem Sprachassistenten Gleo zahlreiche Fahrzeugfunktionen per Sprache steuern. Dazu zählen unter anderem Navigation und Klimaanlage. Zu erwarten ist außerdem ein Assistenzpaket auf dem Niveau eines Level-2,5-Systems, das unter anderem Spurführung und Abstandsregelung beinhaltet.

Die Hitze der Bremsanlage ließ die beiden vorderen Räder platzen.
Neue Hybridtechnik und XRT Pro im Fokus
Bei den Antrieben dürfte Hyundai den Fokus künftig vollständig auf elektrifizierte Varianten legen. Der Fokus geht weg vom reinen Verbrenner hin zum Vollhybrid und Plug-in-Hybrid. Grundlage ist die weiterentwickelte Version der TMED-II-Hybridtechnik sein, die effizienter arbeiten und gleichzeitig mehr Leistung bieten soll. Außerdem wird über eine leistungsstärkere Allradversion mit mehr als 300 PS spekuliert.
Während der Erprobungsfahrten wurde erstmals auch eine XRT-Pro-Version gesichtet. Anders als die bisherigen XRT-Ausstattungen, die sich vor allem durch eine robustere Optik unterschieden, soll die neue Variante auch technisch für Fahrten abseits befestigter Straßen aufgerüstet werden. Fraglich, ob diese Version für den europäischen Markt ist.
Zu den erkennbaren Änderungen zählen eine größere Bodenfreiheit, ein höhergelegtes Fahrwerk sowie Continental-CrossContact-All-Terrain-Reifen. Hinzu kommen rote Abschleppösen und stabilere Dachträger. Damit positioniert Hyundai den Tucson XRT Pro stärker als bisher in Richtung Freizeit- und Outdoor-Fahrzeug. Die offizielle Vorstellung des neuen Tucson soll Ende 2026 folgen, die Markteinführung dann anschließend als Modelljahr 2027.












