Isack Alexandre Hadjar erblickte am 28. September 2004 in Paris das Licht der Welt. Seine Familie stammt aus Algerien, weshalb der Rennfahrer sowohl über die französische als auch über die algerische Staatsbürgerschaft verfügt. Er wurde von den französischen Medien aufgrund seines Fahrstils und seiner Erfolge als "Le Petit Prost" bezeichnet. Seit der Formel-1-Saison 2025 startet Isack Hadjar für Racing Bulls. Die italienische Truppe ist das B-Team von Red Bull in der Königsklasse.
Sein Interesse am Motorsport wurde durch den Film "Cars" geweckt, woraufhin ihm seine Eltern im Alter von sieben Jahren ein Go-Kart kauften. Seine professionelle Kartkarriere begann 2012, und ab 2017 nahm er an internationalen Wettbewerben teil.
2019 debütierte Hadjar in der französischen Formel-4-Meisterschaft und belegte den siebten Gesamtrang. Im Jahr 2020 verbesserte er sich auf den dritten Platz in der Gesamtwertung. 2021 trat er in der Formula Regional European Championship an und erreichte den fünften Platz in der Meisterschaft. Seine Leistungen führten 2022 zum Einstieg in die FIA-Formel-3-Meisterschaft mit Hitech, wo er drei Siege erzielte und die Saison auf Rang vier abschloss. 2023 stieg er mit Hitech in die FIA-Formel-2-Meisterschaft auf. Im ersten Jahr musste er noch Lehrgeld bezahlen und wurde 14. in der Fahrer-Wertung.
Aufstieg mit Racing Bulls in die Formel 1
Für das darauffolgende Jahr wechselte er zu Campos und steigerte sich massiv. Mit vier Siegen wurde er Vize-Meister hinter Gabriel Bortoleto. Bis zum letzten Rennen kämpfte Hadjar noch um den Titel, musste sich aber dann mit Rang zwei begnügen.
Hadjar wurde 2022 in das Red-Bull-Junior-Team aufgenommen und gab sein Formel-1-Debüt im freien Training beim Großen Preis von Mexiko-Stadt 2023. Im Dezember 2024 wurde bekannt gegeben, dass er ab der Saison 2025 für das Racing Bulls-Team in der Formel 1 fahren wird.
Zwar verunfallte er in der Formations-Runde auf feuchter Bahn in Melbourne und vergoss einige Tränen vor Enttäuschung, überzeugte in den folgenden Rennen aber mit seinem Speed und vielen Punkteplatzierungen. Highlight war der dritte Platz in Zandvoort. Nicht nur wegen dieses Husarenritts in den Niederlanden handelte ihn das Paddock früh als künftigen Red-Bull-Piloten.
Erst kurz vor Saisonende verkündete das Top-Team, dass Hadjar ab 2026 neben Max Verstappen im Auto sitzen wird. Der Franzose ist sich der Aufgabe bei Red Bull bewusst. In den letzten Jahren mutierte das zweite Cockpit zum Schleudersitz in der Formel 1. Verstappen vernichtete alle seine Teamkollegen. Intern glaubt man aber bei Red Bull, dass Hadjar das Zeug hat, sich zu behaupten.
























