Daniel Ricciardo - McLaren - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 26. August 2022 xpb
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McLaren-Pleite in Spa: Problem mit Traktion & Flügel

McLaren-Pleite gegen Alpine Problem mit Traktion und Flügel

GP Belgien 2022

McLaren hat im Kampf um Rang vier im Konstrukteurspokal einen herben Rückschlag erlitten. Alpine gewann das Duell in Belgien klar mit 16:0 nach WM-Punkten. In Zandvoort will McLaren am kommenden Wochenende aber direkt wieder zurückschlagen.

Zwischen McLaren und Alpine wird es wohl keine große Freundschaft mehr geben. Die beiden Teams kämpfen schon das ganze Jahr auf Augenhöhe um die Spitze im Mittelfeld. Und dann klaute McLaren dem Rivalen in der Sommerpause auch noch Supertalent Oscar Piastri. Die Antwort gab Alpine auf der Strecke. In Spa-Francorchamps präsentierte sich das französische Werksteam deutlich stärker als die britische Konkurrenz.

Während Fernando Alonso und Esteban auf den Plätzen fünf und sieben fette Punkte einfuhren, gingen Lando Norris (P12) und Daniel Ricciardo (P15) leer aus. Der Vorsprung von Alpine in der Meisterschaft vergrößerte sich von vier auf 20 Zähler. Das ist im engen Mittelfeld schon eine Hausnummer.

McLaren - Technik - Formel 1 - GP Belgien 2022
Motorsport Images
Daniel Ricciardo (unten) musste mit eine größeren Flügel fahren als Lando Norris.

Flügel-Defekt bei Ricciardo

Teamchef Andreas Seidl gestand die Niederlage anschließend zerknirscht aber fair ein: "Alpine war hier einfach besser, das müssen wir anerkennen. Aber wir werden natürlich nicht aufgeben. Wir haben noch acht Rennen, in denen viele Punkte auf dem Tisch liegen. Noch vor wenigen Wochen in Ungarn, auf einer anderen Art von Strecke, waren wir sehr konkurrenzfähig. Wir müssen unsere Lehren aus diesem Wochenende ziehen und in Zandvoort wieder angreifen."

Schon am Samstag war in Belgien klar, dass dem Team ein schwieriger Rennsonntag bevorsteht. Lando Norris wurde mit einer Motorenstrafe auf Startplatz 17 nach hinten gestuft. Bei Daniel Ricciardo gab es ein Problem mit dem Low-Downforce-Flügel. Weil nur zwei Exemplare der Upgrade-Version zur Verfügung standen, musste der Australier auf ein Modell mit mehr Abtrieb wechseln, was sich negativ auf den Top-Speed auswirkte.

Laut Seidl war das aber nicht ausschlaggebend für die Punktediät. "Am Ende waren die Abtriebslevel relativ egal. Wir hatten einfach nicht die Pace. Unser Hauptproblem lag in der schlechten Traktion, vor allem aus Kurve 1 heraus. Deshalb kamen unsere Fahrer nie in die Position, ein Überholmanöver zu starten und nach vorne zu kommen. Wir sind festgesteckt und wurden auch noch überholt."

Daniel Ricciardo - GP Belgien 2022
xpb
Die schnelle Strecke in Spa schmeckte dem McLaren nicht. Zandvoort sollte wieder besser passen.

McLaren-Konter in Zandvoort?

Im letzten Stint reihten sich beide Papaya-Renner in einem DRS-Zug hinter Alex Albon ein, der sich auf Rang zehn den letzten WM-Punkt sicherte. "Es war schon eine Überraschung, dass unsere Performance so schlecht war", gab Seidl zu. "Es war einfach kein guter Tag für uns. Die Plätze 12 und 15 sind natürlich eine herbe Enttäuschung."

Die Stimmung im McLaren-Lager war aber schon vor der Rückkehr aus der Sommerpause getrübt. Die Ankündigung der Ricciardo-Trennung am Ende der Saison schlug allen auf das Gemüt. Laut Seidl war es aber wichtig, die Entscheidung rechtzeitig zu verkünden. "Ich glaube auch nicht, dass die Geschichte am Ende eine Auswirkung auf das Ergebnis hatte. Daniel und seine Crew waren voll konzentriert und haben alles gegeben. Unser Auto war einfach nicht schnell genug."

Schon in Zandvoort will McLaren zurückschlagen. In Holland ist wieder mehr Abtrieb gefragt. Das kann das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen lassen. Seidl gibt sich kämpferisch: "Die Strecke sollte uns besser liegen. Man hat dieses Jahr mit den neuen Autos schon häufiger gesehen, wie sehr sich das Kräfteverhältnis von einem Rennen zum nächsten verschieben kann. Ich bin optimistisch, dass wir dort wieder stärker auftrumpfen können."

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