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Vans: Seat Alhambra und VW Sharan

Vans Seat Alhambra und VW Sharan

Der VW Sharan kam bereits 1995 auf den Markt und stammt aus einer Kooperation mit Ford.

Beide Hersteller gehen längst wieder getrennte Wege, doch während Ford den Galaxy bereits vor vier Jahren komplett erneuert hat, kämpft der Sharan zwar modellgepflegt, aber sonst weitgehend unverändert um Kunden. 

Bei den Vans ist das Verhandlungs-Potential groß

Wer sich mit dem Konzept ausbaubare Einzelsitze im Fond anfreunden kann, sollte jedoch auch den Seat Alhambra als dritten, weitgehend baugleichen Ableger der einstigen Kooperation ins Auge fassen. Mit manchen der ohnehin veralteten Motoren kann der Spanier zwar nicht mehr aufwarten, doch mit dem 140-PS-TDI steht das interessanteste Triebwerk nach wie vor zur Verfügung. Ob als verbrauchsoptimierter Ecomotive oder umfangreich ausgestattetes Sondermodell "Best of Vigo" - der Alhambra kostet trotz deutlich besserer Ausstattung wesentlich weniger als der Sharan in der Grundversion Trendline.

Allerdings dürfte bei den Preisen hier wie dort ein großes Nachlasspotenzial schlummern: Zum einen hat das Interesse an Vans aus dieser Klasse spürbar nachgelassen, zum anderen stellte Volkswagen auf dem Genfer Salon Anfang März einen komplett neuen Sharan vor. Ob und wann es davon auch wieder einen Seat-Ableger geben wird, ist noch offen.

Pro und Contra Seat Alhambra und VW Sharan

- Ecomotive für den Seat ist günstiger als die Einstiegsversion Reference und dennoch besser ausgestattet - etwa mit Klimaautomatik, Tempomat oder Kopfairbags.
- Noch umfangreicher ist das kaum teurere Sondermodell Alhambra "Best of Vigo" bestückt.
- Die Sharan-Basisversion Trendline kostet bereits deutlich mehr als der Seat, bietet aber einen geringeren Serienumfang. Optionale Extras sind teurer.
- Integrierte Kindersitze liefert auch Seat, aber ein Glasschiebedach, eine Standheizung oder Autogas-Antrieb bietet nur VW an.


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