


Matrix-LED-Scheinwerfer gibt es beim Tucson serienmäßig ab der N-Line. Beim Trend sind sie für 1.000 Euro extra mit an Bord, Voll-LED-Licht ist aufpreisfrei.

1.6 PHEV: Der PHEV ist für leistungsaffine Schnellfahrer die beste Wahl.

1.6 Hybrid: Der Vollhybrid ist ein praktisches Auto für alle Fahraufgaben.

1.6 T-GDI: Der Mildhybrid-Benziner lockt mit dem niedrigsten Kaufpreis.

1.6 CRDi: Der Diesel bleibt im Alltag besonders sparsam.

Der N-Line (vorn) ist an der anders gestylten Frontschürze zu erkennen. Die drei anderen Tucson zeigen jeweils die Prime-Ausstattung.

Der 136 PS starke Dieselmotor verfügt über 1,6 Liter Hubraum und stemmt 320 Nm. Er ist wahlweise mit Vorderoder Allradantrieb lieferbar. In jedem Fall ist der Selbstzünder mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe verkuppelt.

160 PS leistet der 1,6-Liter-Benziner. Den gibt es mit 48-Volt-Bordnetz oder als Vollhybrid mit 48 kW Elektro-Unterstützung sowie 215 PS Systemleistung. Verfügbar mit Vorder- und Allradantrieb. Den Benziner gibt es auch als Schalter.

Der Plug-in-Hybrid basiert ebenfalls auf dem 1,6-Liter-Vierzylinder. Hier bringen es der Verbrenner und der E-Motor zusammen auf 252 System-PS sowie 367 Nm Maximaldrehmoment. Eine Sechsgangautomatik verwaltet die Kräfte.

Das Cockpit zeigt seit der Modellpflege eine neue Landschaft, sie erinnert eher an die Elektrofahrzeuge derselben Marke. Neuerdings fehlt das Logo auf dem Lenkrad.

Zudem mussten die Getriebe-Wählknöpfe einem Lenkstock-Wählhebel weichen.

Zwei neue, je 12,3 Zoll große Displays im Curved Design prägen den Fahrer-Arbeitsplatz.

Die Klimafunktionen sind auf einer Touchfläche unterhalb des rechten Displays untergebracht.

Beim Prime sind die Ledersitze elektrisch verstellbar.

Cockpit der N-Line mit roten Ziernähten.

Im N-Line stehen vorn Sportsitze zur Verfügung.

Die Allradversionen verfügen über einen Schalter für zusätzliche Fahrfunktionen.

Das Totwinkel-Display gehört zum Assistenzpaket (ab 800 Euro).

Großzügig Platz im Fond gehört bei allen Tucson-Versionen dazu, ebenso die dreiteilig umklappbare Fondlehne.

So entsteht ein fast ebener, bis zu 1.795 Liter großer Laderaum, im Normalzustand sind es schon reichliche 546 Liter. Das hellgraue Leder gibt es beim Prime aufpreisfrei auf Wunsch.

Der von hinten elektrisch verstellbare Beifahrersitz gehört zum Sitzpaket (Serie bei Prime). Es umfasst zudem eine Sitzheizung für die äußeren Fondplätze oder einen klimatisierten Fahrersitz mit Memory.

Das Soundsystem von Krell ist bei N-Line und Prime Serie.

Fazit: Schon erstaunlich, wie ausgeprägt unterschiedliche Charaktere die vier Tucson haben. Der CRDi gefällt mit poltriger Diesel-Herzlichkeit, der Benziner zeigt sich gelassen und trotz fehlendem Vierradantrieb ebenso sicher wie neutral. Was zudem auffällt, ist die feine Abstimmung der Hybridantriebe mit der Wandlerautomatik: weiche Schaltmanöver und spontane Elektro-Eingriffe. Wenn wir uns was wünschen dürften: dass das US-Schwestermodell, der Pick-up Santa Cruz, in Europa eine Chance bekäme.
Leistung
116 PS – 180 PS
Verbrauch
1 l/100km – 6 l/100km
Hubraum
1.598 cm³
Grundpreis
34.700 € – 50.430 €
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