Mercedes-AMG spendiert dem GLC 53 neuerdings einen Reihensechszylinder.
Foto: Mercedes-Benz AG
Clemens Hirschfeld war mit dem neuen AMG-Modell in der Coupe-Version unterwegs.
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Die Charakteristik des 3,0-Liter-Motors im GLC 53 ist eine völlig andere als beispielsweise im S 500.
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Denn die AMGler überarbeiten Zylinderkopf, Einlassnockenwelle und Ansauganlage.
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Der Turbo drückt mit 1,5 bar, mithilfe eines elektrischen Zusatzverdichters, der nun mit bis zu 7,5 kW (bisher 5,0 kW) ins System bläst.
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Dazu sitzt ein 17 kW starker Startergenerator (ISG) in der Getriebeglocke.
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Das Ergebnis: 449 PS und ein Plateau von 600 Newtonmetern (kurzzeitig sogar 640 Nm im Overboost).
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Wer aus dem Stand mit Launch Control startet, soll in 4,2 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigen.
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Gefühlt schiebt das Triebwerk aber erst ab 3.000 Touren richtig vehement und dreht anschließend herrlich homogen bis 6.500/min in den Begrenzer.
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Doch beim plötzlichen Zwischenspurten lässt sich ein Turbo-Löchlein erkennen, trotz der E-Lader-Unterstützung.
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Mit gelockertem ESP, hecklastiger Kraftverteilung und elektronisch gesteuertem Hinterachsdiff lässt sich der SUV in abgelegenen Kehren herrlich an der Grasnarbe entlangtreiben.
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Die fein feedbackende Lenkung steht dabei im Zentrum des Geschehens, tatkräftig unterstützt von der serienmäßigen Hinterachslenkung (bis zu 2,5 Grad).
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Auch das Gripniveau der Michelin Pilot Sport 4 mit SUV-Kennung (Testwagen-Format: 21 Zoll mit 295er-Reifen hinten, 265er vorn) reicht für die flotte Überlandpartie völlig.
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Dass sonst nichts verrutscht, dafür sorgen die formidablen Integralsitze, deren Wangen sich eng an die Fahrerkontur pressen.
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Mit dem 53er haucht AMG dem GLC wieder eine Seele ein. Ja, in puncto Leistung bleibt er hinter dem fast 700 PS starken 63er zurück.
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Aber der Sechszylinder liefert den Sound und das Renommee, das man in dieser Klasse von AMG erwartet.