Yellowstone 685 – die Farbe war für Mercedes 1996 so mutig wie das Auto: ein kompakter Roadster als Antwort auf den Mazda MX-5 sowie in Konkurrenz zu BMW Z3 und Porsche Boxster.
Foto: D. Eisele
Die Basis kam von der ersten C-Klasse W 202. Dass man das nicht sieht, ist ein Verdienst des Designers Michael Mauer, der heute bei VW und Porsche das Deisgn entscheidend mitgestaltet.
Foto: D. Eisele
Spektakulär war am SLK vor allem das Variodach. Damit verwandelt sich der Zweisitzer innerhalb von 25 Sekunden von einem Cabrio in ein Coupé.
Foto: D. Eisele
Andere Hersteller nahmen sich das Konzept des Blechdach-Cabrios zum Vorbild, keiner schaffte es, das Heck so schlank zu halten wie Mercedes beim SLK.
Foto: D. Eisele
Einen technischen Zweck haben die Powerdomes auf der Motorhaube nicht, sie zitieren die Historie (300 SL) und strecken die Haube optisch ein wenig.
Foto: D. Eisele
Tatsächlich ist der SLK recht kurz: vier Meter bei 2,40 Meter Radstand. Das Maß hat er mit dem Flügeltürer gemeinsam.
Foto: D. Eisele
Schlicht-schönes Heck mit Rückleuchten in Zipfelmützenform.
Foto: D. Eisele
Der SLK erreicht beeindruckende Kurvengeschwindigkeiten, bleibt dabei immer beherrschbar und stabil. Ausfallschritte unterbindet das ASR, ab dem Facelift 2000 ist ein ESP serienmäßig.
Foto: D. Eisele
Mit Stahlrohren verstärkte A-Säulen und Überrollbügel hinter den Sitzen sollen die Passagiere bei einem Überschlag schützen. Die Karosserie ist sehr steif.
Foto: D. Eisele
Das Dach funktioniert auch nach über 20 Jahren noch problemlos.
Foto: D. Eisele
Ob die Mütze dicht ist, zeigt ein Besuch in der Waschstraße.
Foto: D. Eisele
Eine Stärke des festen Dachs sind die geringen Windgeräusche. Auf der Autobahn ist der SLK so leise wie ein Coupé.
Foto: D. Eisele
Mit Kompressormotor klingt der SLK 230 zwar recht gewöhnlich, entwickelt jedoch ziemlich viel Temperament: in gut sieben Sekunden geht es von null auf 100 km/h. Erst bei 231 km/h endet die Beschleunigung.
Foto: D. Eisele
Mit montiertem Windschott ist es kein Problem, offen bis zu 180 km/h schnell zu fahren.
Foto: D. Eisele
Carbon-Dekorfolie und helle Instrumentenskalen sorgen für Abstand zu den Limousinen.
Foto: D. Eisele
Kenner kaufen den SLK mit Schaltgetriebe. Es schaltet sich auf kurzen Wegen und präzise, der Motor reagiert spontaner aufs Gas als bei der Automatik. Die hat übrigens auch fünf Gänge.
Foto: D. Eisele
Besonders drehfreudig ist der Motor nicht, bei 5.300/min erreicht er seine Nennleistung von 193 PS. Dafür zieht er ab 2.000/min ziemlich gut.
Foto: D. Eisele
War ein kostenloses Extra: Cupholder zum Ausziehen.
Foto: D. Eisele
Der Softlack auf der Mittelkonsole blättert ab. Eine Handbremse gab es bei Mercedes sonst nur noch beim W 201 und beim G-Modell.
Foto: D. Eisele
Ist das Dach offen, bleiben von 348 Liter Kofferraumvolumen noch 145 übrig.
Foto: D. Eisele
War defekt: Weil auf dem Relais K40 die Sicherungen für Anlasser und Benzinpumpe sitzen, hat eine kaputte Lötstelle das Auto lahmgelegt. Das Teil war schnell lieferbar und eingebaut.
Foto: D. Eisele
Generell können Steuergeräte und Relais spontan rätselhafte Fehler verursachen. Ein typischer (und harmloser) Defekt ist, dass der SLK beim Abschließen nur auf einer Seite blinkt.
Foto: D. Eisele
Rost entsteht meist zuerst an den Übergängen von Kunstoff- zu Blechteilen. Die Spaltmaße sollten korrekt verlaufen.