Ach, die Langeweile, denkst du dir, als ein dürrer Mond über der A 81 jene kilometerlange Gerade übersichelt, die sich zur Start-/Landebahn eines Behelfsflugplatzes umräumen ließe. Also, die Langeweile ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Meist nur mehr ein Augenblick des Pausierens, den man im nächsten Moment mit einer Tweet-/Insta-Belanglosigkeit wegwischen und ruinieren kann. Ja, ruinieren, denn erinnert euch, wohin euch wahre Langeweile brachte, weilte sie lange genug, um die Gedanken in neugierigen Müßiggang zu setzen: an Mamas Plattensammlung, um zum ersten Mal ein Springsteen-Album zu hören, an Papas Werkzeugkasten, um zum ersten
Mal einen Platten am Rad zu reparieren, oder an Omas Klavier, um einen ersten Takt zu ertasten. Vielleicht ...







