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Daihatsu zeigt Tokyo Auto Salon-Line Up

Daihatsu zeigt Tokyo Auto Salon-Line Up Fünf Kei Cars für Aschenputtel

Daihatsu präsentiert fünf Showcars, die ursprünglich auf dem Tokyo Auto Salon stehen sollten. Die schräge Tuning-Messe findet nun virtuell statt.

In Japan gehören sie seit Jahren zum Straßenbild wie bei uns die Kompaktklasse. Die Kei Cars, sprich Kleinst- oder Leicht-Fahrzeuge, sind dabei natürlich vor allem eines: klein. Doch ein genauer Blick offenbart, dass sich das europäische Auge in diesem Punkt durchaus täuschen lässt. Denn die bis zu 3,40 Meter langen, 1,48 Meter breiten und zwei Meter hohen Stadtflöhe bieten mehr, als ihnen auf Anhieb anzusehen ist. Und so wundert es nicht, dass Daihatsu auf dem in diesem Jahr virtuell stattfindenden Tokyo Auto Salon fünf extra dafür entwickelten Auto-Zwerge präsentiert.

Daihatsu Copen Spyder Ver.

Für Autofahrer, die etwas sportlicher unterwegs sein möchten, bietet sich der Daihatsu Copen Spyder Ver. an. Die Windschutzscheibe ist einem Speedster-Windabweiser gewichen und die Kopfstützen schließen sich an stylische Hutzen an. Basierend auf dem Copen Cero, der der zweiten Generation einen leichten Retro-Look verpassen sollte, kommt dieser sportlicher und schlanker daher. Was nicht heißt, dass es mehr als die bekannten 63 PS gibt, die der serienmäßige Copen mitbringt. Der Verzicht des Dachmechanismus konnte hingegen das Leergewicht auf unter 850 Kilogramm drücken.

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Der Daihatsu Copen Spyder Ver. kommt ohne Dach aus.

Daihatsu Hijet Sporza Ver.

Fast schon sportlicher, zumindest in puncto Design, steht der Hijet Sporza Ver. auf seinen kleinen Rädern. Der um sein Dach beraubte Lieferwagen weist mit seinem Windabweiser und seinen Kopfstützen-Hutzen starke Ähnlichkeiten mit dem Copen auf. Seine drei seitlich positionierten Auspuffendrohre bieten im Zusammenspiel mit den Aufklebern und den roten TE37-Felgen einen echt heißen Anblick. Sinn für Humor beweisen die Japaner mit ihrer Aufschrift auf der Tür: Laguna Obst und Gemüse. Auf Japanisch spricht sich der Teil "Obst und Gemüse" wie "Seika" aus – Laguna Seca also.

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Eine völlig andere Version eines Kei-Trucks ist der Daihatsu Hijet Jumbo Sporza Ver.

Daihatsu Taft Crossfield Ver.

Naturliebhaber kommen bei dem Daihatsu Taft Crossfield Ver. voll auf ihre Kosten. Es gibt ein Safari-Rack, eine Lichtleiste, eine Winde und einen Unterfahrschutz. Wie beim Copen ist es aufgrund der Leistungsbeschränkungen für Kei Cars in Japan auch bei diesem Sonderling unwahrscheinlich, dass es zu einer Leistungssteigerungen gekommen ist.

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Der Daihatsu Taft Crossfield Ver. ist ein Kei Car für Naturliebhaber.

Daihatsu Thor Premium Ver. D-Sport

Der Daihatsu Thor Premium Ver. D-Sport ist ein Thor mit allen modernen Tuner-Ausstattungen wie großen, bündig montierten Rädern, einem aggressiven Aero-Kit, einem Heckspoiler und einem vagen VIP-Look. Übrigens sind die Katakana-Schreibweisen von Thor und "groß" gleich. Daihatsu wollte wahrscheinlich die geräumige Kopffreiheit seiner Box auf Rädern hervorheben.

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Getuntes Kei Car aus Japan: Daihatsu Thor Premium Ver. D-Sport.

Daihatsu Hijet Jumbo Camper Ver.

Den Abschluss macht ein kleiner Camper, der auf der modernen Generation des Hijet Jumbo aufbaut. Daihatsu schuf den Camper zum 60. Jahrestag des Hijet, der durch einen kleinen Aufkleber im Seitenfenster gekennzeichnet ist. Das Original debütierte im November 1960, aber es war der Hijet der zweiten Generation von 1964, der das Cab-Over-Design hervorbrachte.

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Der Daihatsu Hijet Jumbo Camper Ver. baut auf dem aktuellen Hijet Jumbo auf.

Daihatsu hat die gesamte Front so verändert, dass sie der zweiten Generation ähnelt. LED-Scheinwerfer ersetzen die schwachen Original-Leuchten und dünne LED-Augenbrauen ersetzen die orangefarbenen Linsen des Vorgängers. Der Kühlergrill ist jetzt in einer hellen Signatur inklusive Daihatsu-Logo dargestellt. Die Räder sind so geformt, dass sie die Radkappen der zweiten Generation nachahmen. Um seinen Aufgaben als Wohnmobil gerecht zu werden, ist es mit einem Safari-Gepäckträger und einem Dachbett mit einer scheinbar aus Segeltuch gefertigten Fensterabdeckung ausgestattet.

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Sollten Kei-Cars auch in Deutschland auf dem Markt sein?
Ja, in der Innenstadt kann ich mir die kleinen Autos gut vorstellen.
Nein, die passen nicht zum heimischen Straßenverkehr.

Fazit

Kei Cars sind nicht nur niedlich anzuschauen, sie sind aus Ländern wie Japan nicht mehr wegzudenken. Platzmangel und daraus resultierende teure Parkplätze lassen kaum noch Alternativen zu. Schade, dass die kleinen Cityflitzer bislang keinen Platz bei uns gefunden haben.

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