Das aktuelle Van-Portfolio bei Fiat besteht aus dem Ducato, dem Scudo und dem Doblò. Ab sofort ergänzt der Qubo L das Angebot. Premiere feiert der neue Familien-Van auf der Brüssel Motor Show.
Qubo kennt man
Beim Namen Qubo kommen Erinnerungen hoch. Der Qubo war die Pkw-Variante des Kleintransporters Fiorino. Mit seiner nahezu quadratischen Grundform bot der unterhalb des Doblò positionierte Qubo maximalen Platz auf minimalstem Raum. Optimal nutzbar machten den seitliche, hintere Schiebetüren und verstellbare Sitze. Zu haben war der Qubo zuletzt als Diesel, Benziner und mit Erdgasantrieb. Das Ladevolumen deckte mit 330 bis 2.500 Litern nahezu alle Einsatzszenarien ab. Die dritte Modellgeneration wurde von 2008 bis 2024 als Fünfsitzer angeboten. Bis 2026 war der Qubo baugleich auch als Peugeot Bipper und als Citroën Nemo zu haben.
Qubo L als Doblò‑Ableger
Jetzt kommt der Qubo zurück, als Qubo L. Der Neue wirkt dabei aber extrem bekannt. Kein Wunder, denn im Grunde genommen ist der Qubo L nur eine neue Spielart des bewährten Doblò. Und zwar eine, die noch deutlicher auf Pkw und damit den Familieneinsatz getrimmt wurde. Zu haben ist der Qubo L in zwei Längen. Die 4,40 Meter lange Version tritt als Fünfsitzer an, der Qubo L mit 4,75 Metern Länge kann mit bis zu sieben Sitzplätzen bestuhlt werden. Die siebensitzige Variante verfügt in der zweiten Reihe über drei individuell verstellbare Sitze. In der dritten Reihe kommen zwei auf Schienen positionierte Einzelsitze zum Einsatz, die sich bei Bedarf auch komplett herausnehmen lassen. Die umlegbare Beifahrersitzlehne erlaubt den Transport von bis zu drei Meter langen Gegenständen. Optisch grenzt sich der Qubo L vom Doblò nur durch einen angedeuteten silbernen Unterfahrschutz in der Frontschürze ab.
Die Antriebe
Das Antriebsportfolio für den Qubo L umfasst einen 130 PS starken Turbodiesel, der immer mit einer Automatik verbunden ist. Die 100-PS-Selbstzünder-Version setzt auf ein manuelles Schaltgetriebe. Alternativ sind noch ein 110 PS starker Benziner sowie eine 100 kW (136 PS) starke Elektrovariante (nur für den kurzen Qubo L) zu haben. Alle Antriebskombinationen sind aus dem Doblò bekannt.
Marktstart und Preise
Zu haben ist der neue Qubo L in den drei Ausstattungsvarianten Pop, Icon und La Prima. Die Farbpalette gibt sich übersichtlich. Zur Wahl stehen Gelato White, Cinema Black, Rot, Foresta Green und Riviera Blue. Die Auftragsbücher für den Qubo L sollen noch im Januar geöffnet werden. Erste Auslieferungen sollen dann bereits ab April erfolgen. Preise nennt Fiat noch nicht. Interessenten dürfen aber mit einem Startpreis von rund 20.000 Euro rechnen.












