Der modulare Aufbau des Ford Bronco. Ford
Der modulare Aufbau des Ford Bronco.
Der modulare Aufbau des Ford Bronco.
Der modulare Aufbau des Ford Bronco.
Der modulare Aufbau des Ford Bronco. 23 Bilder
SUV

Ford Bronco zum Auseinanderbauen: Türen, Dach und Kühlergrill ab

Ford Bronco ist zum Auseinanderbauen Türen und Dach ab für noch mehr Freiheit

Ford zeigt, wie einfach der Fahrer beim Bronco Teile wie die Türen, das Dach und die Radhausverbreiterungen demontieren kann.

Ganz ohne Werkzeug geht es zwar nicht, aber man braucht zum einen kein Spezialwerkzeug und zum anderen reichen ein paar ungeübte Handgriffe: Diesen Eindruck vermittelt Ford allen, die sich für eine Demontage ihres neuen Bronco interessieren. Dabei geht es Ford um drei Dinge: Beim wichtigsten Konkurrenzmodell Jeep Wrangler haben einfache Demontagemöglichkeiten Tradition, außerdem erhöhen der Entfall der Türen und von anderen Anbauteilen im harten Gelände die Übersichtlichkeit sowie das Freiheitsgefühl und außerdem lassen sich so auch viel einfacher neu gestaltete Bauteile montieren, was das Fahrzeug individueller macht.

Verschiedenste Optiken mit demselben Fahrzeug

Ford betont, dass der Kunde am Nachmittag den Frontstoßfänger, den Kühlergrill, die Radhausverbreiterungen und vorderen Kotflügel, die Seitenfenster, sämtliche Dachbestandteile und Haltegriffe sowie die Seitentüren entfernen kann, um aus seinem Fahrzeug beispielsweise einen coolen Felsenkriecher zu machen. Die zivilen Originaltüren kann er zum Beispiel durch spartanische Metallrohr-Konstruktionen ersetzen. Am nächsten Tag kann der Bronco dann wieder wie bei der Auslieferung aussehen und ganz normal im Stadtverkehr mitschwimmen, oder nach einem weiteren Umbau wie ein Wüstenrenner aussehen.

Der modulare Aufbau des Ford Bronco.
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Die fehlenden Anbauteile sorgen für eine bessere Übersichtlichkeit im Gelände und einen härteren Look.

Einfach auch für Ungeübte

Bei der Konstruktion des Bronco mussten die Ingenieure berücksichtigen, dass sich die oben genannten Teile mit einem minimalen Aufwand entfernen lassen. Das heißt: Mit einfachem Werkzeug und möglichst nur von einer Person. Für das Entfernen der Seitenfenster ist nur das Lösen von Verriegelungen nötig und die Schrauben der Kotflügelverbreiterungen sind nach einer Vierteldrehung gelöst. Die Türen sind nach dem Herausdrehen von je zwei Schrauben und dem Elektro-Stecker ab – selbst Ungeübte sollen laut Ford pro Tür maximal vier Minuten Demontagezeit brauchen. Die große hintere Hardtop-Komponente sollte dann allerdings ein Zweipersonen-Team vom Auto heben. Sämtliche zur einfachen Demontage gedachten Bauteile sind mit einem eingeprägten Bronco-Logo gekennzeichnet.

Der modulare Aufbau des Ford Bronco.
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Auf diesem Bild ist vom Bronco alles abgebaut, was sich einfach demontieren lässt.

Befestigungspunkte für neues Zubehör

Außerdem hat Ford jede Menge Befestigungspunkte für Zubehör vorgesehen: So können LED-Strahler an die Außenspiegel kommen, an die Front lässt sich eine Seilwinde schrauben und oben gibt es Aufnahmen für einen Dachgepäckträger, der wiederum Gewindebohrungen für die Montage einer LED-Lichtbrücke bietet. Ford hat bei der Konzeption des Bronco auch die Individualisierung durch Drittanbieter eingeplant. So war Tunerin Theresa Contreras von Anfang Mitglied im Produktentwicklungs-Team. Contreras tunt unter anderem Motorräder, Low Rider und Pick-ups und ist Mitgründerin der im kalifornischen San Dimas ansässigen Tuningfirma LGE-CTS Motorsports – das Unternehmen hat sich auf Pickup-Umbauten im Baja-Racer-Stil spezialisiert.

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Nach dem Lösen von je zwei Schrauben und einem Stecker lassen sich die Türen aus den Angeln heben. Dafür brauchen laut Ford selbst Ungeübte pro Tür maximal vier Minuten.

US-Sicherheitsvorschriften weiterhin erfüllt

Ford betont, dass nach der Demontage aller dafür vorgesehenen Teile der Bronco nach den US-Straßenverkehrsvorschriften immer noch zugelassen und sicher ist. Dazu zählt auch, dass die Außenspiegel nicht auf den Türen, sondern im Bereich der äußeren Enden des Frontscheibenfußes befestigt sind – somit ist der Bronco auch bei ausgehängten Türen noch mit Außenspiegeln ausgerüstet.

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Fazit

Ford hat den Bronco als einen Offroader konzipiert, bei dem sich wesentliche Teile wie die Türen, das Dach, der Kühlergrill und die Radhausverbreiterungen recht einfach entfernbar sind. Dadurch steigen die Übersichtlichkeit und das Freiheitsgefühl während der Fahrt, außerdem gibt es dadurch viele Möglichkeiten, Originalteile durch Tuningteile zu ersetzen. Ford erwähnt zwar auch, dass sich der Bronco so einfacher updaten lässt, aber von dieser einfachen Updatemöglichkeit bleiben wesentliche Teile wie der Antriebstrang, das Fahrwerk und das Infotainmentsystem unberührt.

Vorbild für die modulare Bauweise und die einfache Demontierbarkeit von bestimmten Teilen dürfte der Jeep Wrangler sein, der in dieser Disziplin noch mehr bietet: Bei ihm lassen sich für Geländefahrten auch die Außenspiegel entfernen und seine Frontscheibe ist nach vorn umklappbar.

Ford Bronco
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