Autos im Unter-vier-Meter-Format werden in Indien steuerlich begünstigt und sind entsprechend heiß begehrt. Der koreanische Autobauer ist in diesem Segment seit 2023 mit dem Crossover-SUV Exter vertreten, der sich viel von seiner Technik mit dem Kleinwagen i10 teilt. Zur Saison 2026 bekommt der Exter ein Facelift.
Kompakte Abmessungen, zwei Motoren
Aber erst mal zu den Basics. Der Exter ist 3,83 Meter lang, 1,72 Meter breit und 1,64 Meter hoch. Der Radstand wird mit 2.450 Millimeter angegeben. Die Antriebspalette bilden zwei 1,2-Liter-Vierzylinder. Als reiner Benziner stehen dem Triebwerk 83 PS und 114 Nm zu Buche. Alternativ gibt es eine bivalente Version, die mit Benzin und Erdgas betrieben werden kann. Im Gasbetrieb sinkt die Leistung allerdings auf 69 PS und 95 Nm. Der Benziner lässt sich mit einer manuellen Fünfgang-Schaltung und einem Fünfgang-Automatikgetriebe kombinieren. Für den bivalenten Motor steht nur die manuelle Schlatbox zur Verfügung. Angetrieben werden immer nur die Vorderräder. Und weil Hyundai in keiner Variante auf ein vollwertiges Ersatzrad unter dem Fahrzeugboden im Heck verzichtet, reduziert sich das Kofferraumvolumen der CNG-Version durch den Gastank im Laderaum von 391 auf 225 Liter.
Außen und innen aufgefrischt
Im Zuge des Facelifts erhält der Exter einen neu gestalteten Frontstoßfänger sowie einen neu gezeichneten Kühlergrill. Der Modellname, der zuvor auf einem in Wagenfarbe lackierten Teil des Frontstoßfängers angebracht war, ist nun eine Stufe höher positioniert und prangt als breiterer schwarzer Streifen zwischen den Scheinwerfern. Die schwarzen Kunststoffverkleidungen um die Radkästen wurden modifiziert. Abgerundet wird das Facelift mit einer neu gestalteten Heckklappe sowie neuen C-Säulen-Verkleidungen und einem neuen Heckspoiler. Hinzu kommen neue Designs für die 15 Zoll großen Leichtmetallfelgen.
Den jetzt zweifarbig angelegten Innenraum des Exter wertet Hyundai mit einem neu gestalteten Lenkrad, neuen Applikationen im Carbon-Look, neuen Sitzbezügen, Metallapplikationen auf den Pedalen sowie eine neuen, klappbaren Fahrerarmstütze und einer überarbeiteten Mittelkonsole auf. Smartphones werden jetzt drahtlos per Apple Carplay und Android Auto eingebunden. Eine Dashcam gehört ebenso zum erweiterten Serienumfang wie ein USB-C-Anschluss im Fond. Die Software des Bordsystems kann künftig over-the-air aktualisiert werden.
In Indien ab 5.400 Euro
Bestellt werden kann der aufgefrischte Hyundai Exter in Indien ab sofort. Und zwar zu Preisen, die europäischen Neuwagenkäufern die Tränen in die Augen treiben dürften. Die Preise für den Benziner mit Handschaltung starten ab umgerechnet rund 5.400 Euro, die Automatik-Version ist ab rund 6.400 Euro und die bivalente Variante ab etwa 6.500 Euro zu haben.











