Hyundai hat die Produktion des i10, eines der letzten erschwinglichen Kleinwagenmodelle, im November 2025 eingestellt. Der Schritt erfolgte im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung hin zu Elektrofahrzeugen. Das türkische Werk Izmit, in dem der i10 gefertigt wurde, wird nun für die Produktion emissionsfreier Fahrzeuge genutzt. Der i10 war zuletzt mit drei Benzinmotoren (63, 79 und 90 PS) erhältlich und wurde 2024 einer Modellpflege unterzogen. Die Preise reichten von 16.990 Euro für die Basisversion bis zu 22.190 Euro für die Top-Variante.
Preisvergleich: Deutschland, Österreich und Frankreich
Restbestände des Hyundai i10 sind weiterhin im Handel erhältlich, jedoch variieren die Preise stark je nach Land. In Österreich wird der i10 aktuell zu einem Aktionspreis ab 12.990 Euro angeboten, allerdings mit bestimmten Auflagen. In Frankreich hingegen liegt der Einstiegspreis bei 20.550 Euro. Diese Unterschiede verdeutlichen, dass ein Preisvergleich über Ländergrenzen hinweg lohnenswert sein kann. Käufer sollten jedoch auch die Importkosten und mögliche Garantiebedingungen berücksichtigen.
Hyundai Inster: Die elektrische Alternative
Als Ersatz für den i10 bietet Hyundai den vollelektrischen Inster an. Mit einer Reichweite von bis zu 370 km (WLTP) und Features wie einer 360°-Kamera sowie einer Vehicle-to-Load-Funktion ist der Inster technologisch auf dem neuesten Stand. Allerdings beginnt der Preis bei 23.900 Euro, was ihn deutlich teurer macht als den i10. Für umweltbewusste Käufer, die auf ein emissionsfreies Fahrzeug umsteigen möchten, könnte der Inster dennoch eine interessante Option sein.
Technische Unterschiede und Zielgruppen
Der Hyundai i10 richtet sich an Käufer, die einen klassischen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor bevorzugen. Er punktet mit erschwinglichen Preisen und einfacher Wartung. Der Inster hingegen spricht eine umweltbewusste Zielgruppe an, die bereit ist, mehr für ein Elektrofahrzeug zu zahlen. Neben geringeren Betriebskosten bietet der Inster eine umfangreiche Garantie auf die Batterie. Dennoch bleibt der höhere Einstiegspreis ein Hindernis für viele potenzielle Käufer.
Importoptionen und Nebenkosten
Für Interessenten, die den Hyundai i10 zu einem günstigeren Preis erwerben möchten, könnten EU-Reimporte eine attraktive Möglichkeit sein. Plattformen wie Autoflex24 bieten Rabatte von bis zu 40 % auf Neuwagen. Allerdings sollten Käufer die zusätzlichen Kosten für Transport, Zulassung und mögliche Anpassungen an nationale Vorschriften einkalkulieren. Ein genauer Vergleich der Gesamtkosten ist entscheidend, um die beste Entscheidung zu treffen.












