Der aktuelle Hyundai i20 steht vor dem Generationswechsel. Mit dem Aus der aktuellen Baureihe, endet auch die Karriere des aktuellen i20 N. Aus dem europäischen Modellprogramm ist der heiße Kleinwagen schon lange verschwunden. In Australien ist er aber noch zu haben. Allerdings nur noch sehr beschränkt.
Exklusive Ausstattung
Zum Ende der Marktpräsenz legen die Koreaner die Shadow Edition auf. Die umfasst die 100 letzten Fahrzeuge, die vom i20 N in Down-Under angeboten werden sollen. Im Vergleich zum nur noch aus Lagerbeständen verfügbaren Standard-Modell bietet die Shadow Edition im Interieur ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad und einen entsprechenden aufgewerteten Schaltknauf. Hinzu kommen Gummi-Fußmatten mit Reifenprofilmuster und N-Logo sowie eine Sondermodellplakette auf der Mittelkonsole, die die fortlaufende Seriennummer trägt.
Aber auch beim Exterieur wurde nachgelegt. In den Radläufen stecken exklusive 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, die in einem matten Bronzeton lackiert und über schwarze Radmuttern ans Fahrzeug abgebunden sind. Den Schwellerbereich werten farblich abgestimmte Dekor-Aufkleber auf. Als Karosseriegrundfarbe stehen für die Shadow Edition die Farben Atlas White oder Phantom Black bereit.
Unverändert bleibt der 1,6 Liter große Turbomotor. Er leistet weiter 204 PS und 275 Nm Drehmoment. Über ein manuelles Sechsganggetriebe werden nur die Vorderräder angetrieben.
Die Shadow Edition markiert nicht nur den Abschied für den i20 N in Australien, sie markiert auch das höchste Preisniveau, das für den sportlichen Kleinwagen seit seiner Markteinführung verlangt wird. Vor rund fünf Jahren startete der i20 N in Australien zum Preis von umgerechnet rund 19.800 Euro. Aktuell werden die Standard-Modelle für rund 23.500 Euro abverkauft. Die Shadow Edition ist mit rund 25.300 Euro eingepreist.
Nachfolger kommt
Der neue i20 N auf Basis der neuen Modellgeneration wird für 2027 erwartet. Der soll wieder auf einen 1,6-Liter-Turbobenziner setzen, allerdings mit Hybridunterstützung, damit er die Euro-7-Norm schafft. Die Leistung könnte dabei weiter zulegen, das Schaltgetriebe allerdings zugunsten einer Doppelkupplungsschaltbox auf der Strecke bleiben.





