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SUV

Mazda CX-60 (2022): Neuer Crossover-SUV für uns

Mazda CX-60 PHEV (2022) Das ist der neue 327-PS-Crossover für uns

Mazda bringt 2022 mit dem CX-60 einen Crossover als Plug-in-Hybrid auf den europäischen Markt. Wir stellen das Modell vor und konnten ihn vorab schon näher checken.

Bereits Ende 2019 hatte Mazda, wie auto-motor-und-sport.de berichtete, für die Klasse "12" (Automobil) beim europäischen Patentamt die Baureihen-Namen CX-10 bis CX-90 eintragen lassen. Ende 2021 kündigten die Japaner an, dass es für die europäischen Märkte den CX-80 sowie einen CX-60 geben wird. Beide Modelle basieren auf der "Large Architecture" und sind für Heckantrieb sowie den I-Active-Allrad ausgelegt. Der Mazda CX-60 verfügt über zwei Sitzreihen und fünf Plätze, fällt jedoch etwas weniger breit aus als der exklusiv für die USA aufgelegte CX-50, der eben erst präsentiert wurde.

Die mit der neuen Plattform angekündigten Reihensechszylindermotoren werden Mildhybride mit einem 48-Volt-System. Zuerst startet ein 3,3 Liter großer Diesel in zwei Leistungsstufen, etwas zeitversetzt ein Skyactiv-X-Benziner mit drei Litern Hubraum und Kompressionszündung. Vor 2023 wird man jedoch keinen Mazda CX-60 mit Sechszylindermotor kaufen können.

Mazda CX-60 mit 327-PS-Plug-in-Hybrid

Zum Marktstart in diesem Sommer 2022 wollen die Japaner mit ihrem neuen SUV-Flaggschiff vor allem Fahrer von Firmenwagen ansprechen. Und hier steht aktuell, vor allem wegen den Vorteilen bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils, ein Plug-in Hybrid ganz oben auf der Wunschliste. Der erste Plug-in Hybrid von Mazda ist zugleich das stärkste Serienmodell, das die Marke bislang angeboten hat. Die Systemleistung wird mit 241 kW/327 PS angegeben, das maximale Drehmoment mit 500 Newtonmetern.

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Unter der langen Motorhaube steckt der bekannte, aber überarbeitete 2,5 Liter Vierzylinder-Benziner. Er leistet 141 kW / 191 PS und entwickelt sein maximales Drehmoment von 261 Newtonmetern bei 4.000/min. Sein Sparringspartner ist ein 100 kW (136 PS) starker Elektromotor. Die Maschine steckt im Gehäuse der serienmäßigen Achtgang-Automatik. Seine Kraft wirkt direkt auf die Eingangswelle, eine Mehrscheiben-Eingangskupplung ersetzt den sonst üblichen hydraulischen Drehmomentwandler.

Ladezeit zwei Stunden an der Wallbox

Zwischen den Achsen steckt ein Lithium-Ionen-Akku mit 17,8 kWh Speicherkapazität im Fahrzeugboden. Die netto nutzbare Energiemenge soll bei etwa 14,5 kWh liegen. Der Onboard-Charger im Mazda CX-60 erlaubt zweiphasiges Laden von Wechselstrom mit maximal 7,2 kW. Im Idealfall parkt das Auto also knapp über zwei Stunden an der Wallbox oder einer Ladesäule, um die Batterie zu füllen.

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Der erste PHEV der Marke ist in zwei Stunden an der Wallbox aufgeladen. Die Reichweite beträgt 63 Kilometer.

Die rein elektrische Reichweite gibt Mazda, vorläufigen technischen Daten zufolge, mit bis zu 63 Kilometern für das Basismodell an. Nach WLTP-Norm verbraucht der CX-60 1,5 bis 1,6 Liter Benzin und 17,1 kWh Strom auf 100 Kilometer. Mit elektrischen Fahrmodus sollen bis zu 140 km/h möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit des Hybrid-SUV liegt bei begrenzten 200 km/h. Für die Beschleunigung von null bis 100 km/h wird ein Wert von 5,8 Sekunden angegeben. Nicht schlecht, vor allem angesichts eines Leergewichts von über zwei Tonnen. Wird die Längsdynamik des SUV ausgereizt, dann sind die genannten Verbrauchswerte freilich nicht zu erreichen.

Ein permanenter Allradantrieb ist immer serienmäßig, auf einen Mazda mit echtem Hinterradantrieb muss man in der großen Klasse also weiter warten. Oder zum Roadster MX-5 greifen. Die primäre Antriebsachse des CX-60 ist aber hinten, hier gehen im Normalfall 90 Prozent der Antriebskraft an die Räder. Je nach Fahrzustand kommen bis zu 50 Prozent vorne an.

Erster Check vom Mazda CX-60

Das alles lässt sich beim ersten Kennenlernen mit dem Mazda CX-60 noch nicht ausprobieren. Denn im Vorfeld der Weltpremiere lädt ein Vorserienmodell in einem Studio zum ersten Date.

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Unser 1,92 Meter großer Autor durfte sich schon einmal dem ebenfalls großen Mazda-SUV nähern.

Schon auf den ersten Blick ist klar: Der Mazda CX-60 ist mit seinem Format (4.745 mm lang, 1.890 mm breit, 1.680 mm hoch), nicht nur den Zahlen nach, ein großes Auto. Er wirkt auch so. Die Fahrgastzelle sitzt relativ weit hinten, kurze Überhänge vorne und lange hinten betonen die Auslegung der Plattform auf Hinterradantrieb. Durch steile A-Säulen, deren Fuß nach hinten gerutscht ist, streckt sich die Motorhaube. Die Proportionen erinnern entfernt an den Maserati Levante.

20 Zoll große Leichtmetallfelgen stecken in den Radhäusern des in der neuen Farbe "Rhodium Weiß" lackierten SUV. Die gehören zur Serienausstattung der höchsten Ausstattungslinie Takumi. Unter diesem Begriff versteht man in der japanischen Sprache einen Meister seines Fachs.

Interieur mit edlen Details

Meisterhafte Details versprechen die Designer vor allem für den Innenraum. Die Sitze sind mit weißem Nappaleder bezogen. In den Türverkleidungen, auf der Mittelkonsole und auf dem Armaturenbrett spannt sich ein Textilgewebe, dessen aufwendige Maserung von Kimonos inspiriert sein soll. Außerdem ziert ein Holzfurnier das Cockpit.

Der erste Fingerkuppentest zeigt: Die verwendeten Materialien im Mazda CX-60 sehen nicht nur edel aus, sondern fühlen sich auch so an. Dazu passt die aufgeräumte Cockpitlandschaft. Hier bleibt Mazda seinen Prinzipien treu. Schade: Die Ablagefächer in den Türen sind nicht mit Filz ausgekleidet, das passt weniger gut zum hochwertigen Ambiente.

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Das Interieur wirkt edel, über den zentralen Dreh-Drück-Steller in der Mittelkonsole lassen sich alle Funktionen des Infotainmentssystems bequem steuern.

Das Infotainmentsystem zeigt seine Inhalte über ein breites 12,3-Zoll-Display an. Die Bedienung sämtlicher Funktionen erfolgt auch im CX-60 über einen griffgünstig platzierten Dreh-Drück-Steller in der Mittelkonsole. Eine Ausnahme gibt es: Nur im Stand lassen sich die Inhalte eines per Android Auto oder Apple Car-Play integrierten Smartphones auch per Touchscreen auswählen.

Physische Knöpfe und Tasten finden sich auch bei der Klimabedienung und im Multifunktionslenkrad. Dahinter blickt man auf ein ebenfalls 12,3 Zoll großes Display für die jetzt vollständig digital dargestellten Instrumente.

Etwas eingeschränkte Kopffreiheit

Eine Innenraumkamera erkannt als Teil des "Driver Personalization System", er auf dem Fahrersitz Platz genommen hat. Sofern man vorher im entsprechenden Menü seine Körpergröße eingegeben hat, stellt das System die Position von Sitz und Außenspiegeln automatisch ein. Das soll für eine optimale Fahrerposition sorgen. Im hinterlegten Profil kann man dann auch weitere Einstellungen wie beispielsweise die bevorzugte Innenraumtemperatur oder den Lieblingsradiosender abspeichern. Diese Option ist Teil eines Komfort-Pakets, das für die beiden höchsten Ausstattungslinien Homura und Takumi lieferbar ist.

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Der Autor findet zwar genügen Platz auf der hinteren Bank, die Kopffreiheit ist etwas knapp.

Mehr als ausreichende Platzverhältnisse gibt es in beiden Reihen. Der 1,92 Meter große Autor findet auch hinter dem weit nach hinten gestellten Vordersitz ausreichend Knieraum vor, die Kopffreiheit wird durch das optionale Panorama-Schiebedach und dessen Mechanik etwas eingeschränkt.

Weiter hinten schluckt der Mazda CX-60 570 Liter Ladung, bei umgeklappten Lehnen der Rücksitzbank bis zu 1.726 Liter. Ein Trennnetz, das sich auch hinter der ersten Sitzreihe im Dach verankern lässt, zählt zur Serienausstattung.

Preise ab 47.390 Euro

Die Preisliste des Mazda CX-60 Plug-in Hybrid beginnt, vor Abzug des Umweltbonus, mit der Ausstattungslinie Prime-Line bei 47.390 Euro. Hier sind dann 18-Zoll-Felgen serienmäßig, die Sitze tragen Stoff und sind manuelle einstellbar. Schon die Basisversion hat ein Navigationssystem an Bord, aber kein Head-up-Display. Das fährt, zusammen mit 20-Zöllern, Rückfahrkamera, Einparksensoren an der Front, Sitz- und Lenkradheizung sowie schlüssellosem Startsystem, beim 49.090 Euro teuren CX-60 Exclusive-Line mit.

Erst für ihn sind dann auch Matrix-LED-Scheinwerfer mit adaptiven Funktionen zu haben. Voraussetzung dafür ist aber ein zusätzlicher Invest von 1.600 Euro in das "Driver Assistance" Paket, das dann auch eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Stauassistenz (im Bereich von null bis 150 km/h), Querverkehrswarner mit Notbremsfunktion und abblendbare Spiegel beinhaltet. Außerdem gibt es dann einen zusätzlichen Fahrmodus für den Anhängerbetrieb. Die maximale Anhängelast des Hybrid-SUV liegt übrigens bei 2.500 Kilogramm.

Als dynamisch orientierte Ausstattungslinie hält sich der Mazda CX-60 Homura bereit, der im Gegensatz zu anderen Baureihen kein Sondermodell ist. Vielmehr ersetzt er eine Sports-Line-Version und kostet 51.390 Euro. Die 20-Zoll-Felgen, der Kühlergrill und die Leisten an den Seitenfenstern sind schwarz lackiert, innen gibt es eine schwarze Lederausstattung. Darüber rangiert der Mazda CX-60 Takumi mit mehr Chromschmuck, zweifarbigen Felgen und der hellen Innenausstattung. Er kostet 52.890 Euro.

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Fazit

Mit dem neuen CX-60 will Mazda künftig auch im Premium-Lager wildern, der Plug-in Hybrid soll vor allem Fahrer von Firmenwagen ansprechen. Der erste Kontakt mit dem Japaner zeigt, dass die Chancen für neue Eroberungen gutstehen. Der CX-60 sieht eindrucksvoll aus, bietet viel Platz und hochwertige Materialien im Innenraum. Die Preise starten bei 47.390 Euro für das elektrifizierte Modell mit üppigen 237 PS Systemleistung. Die angekündigten Reihensechszylindermotoren als Diesel und Benziner folgen erst 2023/2024.

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