Am Nürburgring wurde ein entsprechend modifizierter Erlkönig erwischt, der nach internen Informationen 2.000 PS leistet.
Vom bekannten Z9 GT unterscheidet sich der Hardcore-Shooting Brake vor allem durch seine Aerodynamik. Die Front trägt größere Lufteinlässe, zusätzliche Öffnungen zur Bremsenkühlung und einen weit nach vorn gezogenen Splitter. Seitliche Luftleitelemente und tiefe Schweller ergänzen den Umbau.
Großer Heckflügel und Überrollkäfig
Noch deutlicher fallen die Änderungen am Heck aus. Denza montiert einen fast über die gesamte Fahrzeugbreite reichenden Flügel auf Schwanenhals-Halterungen. Darunter sitzt ein großer Diffusor mit ausgeprägten vertikalen Kanälen.
Der Erlkönig steht außerdem auf anderen Rädern mit Performance-Reifen und besitzt eine geänderte Fahrwerksabstimmung. Im Innenraum sind Schalensitze und ein umfangreicher Überrollkäfig zu erkennen. Damit entfernt sich der Prototyp auch dort deutlich vom regulären Z9 GT.
Drei Elektromotoren liefern 2.000 PS
Unter der Karosserie arbeitet ein Antrieb mit drei Elektromotoren. Nach unseren Informationen kommt das System auf 2.000 metrische PS und ist technisch eng mit dem Denza Z Di-Aero P2000+ verwandt, für den ebenfalls ein Drei-Motoren-Antrieb dieser Leistungsklasse vorgesehen ist.
Die technische Grundlage bildet die e³-Plattform von Denza. Sie kombiniert drei Elektromotoren mit Allradantrieb und einer separat angesteuerten Hinterachse. Ein Motor sitzt vorn, zwei weitere arbeiten an der Hinterachse. Die beiden hinteren Motoren lassen sich unabhängig voneinander regeln und ermöglichen eine gezielte Verteilung des Antriebsmoments.
Beim regulären Z9 GT verbindet Denza diese Antriebstechnik mit einer Hinterachslenkung und einer zentralen Fahrdynamikregelung. Das ermöglicht unter anderem ungewöhnliche Fahrmanöver wie den sogenannten Crab Walk, bei dem sich das Fahrzeug schräg bewegen kann.
Denza testet am Nürburgring
Dass der Prototyp ausgerechnet am Nürburgring unterwegs ist, passt zu den umfangreichen Umbauten. Einen geplanten Rekordversuch auf der Nordschleife hat Denza allerdings nicht bestätigt. Als möglicher Vergleich dient der Porsche Taycan Turbo GT. Ein von Manthey vorbereitetes Exemplar fuhr im April 2026 eine Nordschleifenzeit von 6:55,533 Minuten.
Wann Denza das Fahrzeug präsentiert, ist noch nicht bekannt.












