Der Nissan Primastar ist das Schwestermodell zum baugleichen Konzern-Allianz-Bruder Renault Trafic. In der verglasten Kombivariante ist er in zwei Radständen zu haben und bietet je nach Konfiguration Platz für sechs oder gar neun Personen.
Minimale Anpassungen
Zum Modelljahr 2027 haben die Japaner ihren Großraumvan in verschiedenen Punkten nachjustiert. Neu an Bord ist ein kameragestütztes Fahrerüberwachungssystem. Die Serienfelgen legen von 16 auf nun 17 Zoll Durchmesser zu. In der Topausstattung Tekna gehören außerdem getönte Scheiben ab der B-Säule sowie lackierte Stoßfänger und Außenspiegel zum Serienumfang.
Auch technisch wurde der Nissan Primastar überarbeitet: Verschiedene Anpassungen an Fahrwerk und Karosserie sollen die Bremsleistung verbessern und die Verwindungssteifigkeit des Fahrzeugs erhöhen. Wo genau nachgearbeitet wurde, lässt Nissan offen. Darüber hinaus bleibt der Primastar unverändert.
Antriebe bleiben, Preise sinken
Das Antriebsportfolio umfasst weiterhin Zweiliter-Vierzylinder-Turbodiesel, die in den Leistungsvarianten 110, 150 und 170 PS angeboten werden. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erledigt wahlweise ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder eine Neungang-Automatik. Die Anhängelast liegt je nach Motorisierung zwischen zwei und 2,5 Tonnen.
Der beste Aspekt der kleinen Modellpflege folgt zum Schluss. Der Grundpreis für den Nissan Primastar als sechssitzigen Kombi sinkt um 3.093 Euro auf nun 41.819 Euro. Der Neunsitzer vergünstigt sich um 3.094 Euro auf 43.888 Euro.





