Porsche 911 Carrera S: Der Handschalter kommt

Porsche 911 Carrera S
Der Handschalter kommt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 16.08.2026
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Wer im aktuellen Porsche 911-Modellangebot einen Handschalter haben will, muss zum 911 Carrera T, dem 911 GT3 oder dem neuen 911 GT3 S/C greifen. Zur Monterey Car Week in Kalifornien kündigt der Sportwagenbauer jetzt aber eine weitere Handschalter-Variante an.

Kunden verlangen Handschaltung

Aufgrund der überwältigenden Kundennachfrage erhält auch der 911 Carrera S optional ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe als Alternative zum bislang ausschließlich verbauten Achtgang-PDK. Das Getriebe mit den sechs Fahrstufen wird dabei aus dem Carrera T übernommen, hier aber mit dem 480 PS starken Boxer-Triebwerk kombiniert. Im Carrera T stehen nur 394 PS bereit.

Ausstattungs-Plus inklusive

Neben der Handschaltung wird die neue Variante auch mit einer erweiterten Serienausstattung versehen, wobei der Fokus auf einem analogen Fahrerlebnis und der Minimierung von Zusatzgewicht liegt. Zu haben ist die Handschaltung im Coupé und im Cabrio des Carrera S. Die mit dem Schaltgetriebe verknüpften Zusatz-Features für den nordamerikanischen Markt sind eine Hinterachslenkung, eine Tieferlegung um 10 Millimeter, ein Schaltknauf aus Walnussholz, das Sport Chrono-Paket, Sport-Plus-Sitze sowie eine spezifische Abstimmung der Abgasanlage, Auspuffendrohre in Titanoptik mit schwarzer Blende und die serienmäßige Sport-Design-Bugverkleidung. Hinzu kommen noch Zentralverschlussfelgen – erstmals für ein 911 Carrera S-Modell erhältlich – die gegenüber den Standardrädern des 911 Carrera S insgesamt mehr als 7,7 kg Gewicht einsparen. Dennoch liegt der Handschalt-Carrera S beim Leergewicht rund 5 Kilogramm über der PDK-Variante. Gekennzeichnet werden die Handschalt-Elfer zusätzlich mit einem roten S-Schriftzug am Heck.

Exklusiv nur für Nordamerika

Bevor Handschalt-Fans jetzt in euphorische Stimmung verfallen – die ganze Sache hat einen entscheidenden Haken. Kommen wird die Handschaltoption für den Carrera S exklusiv für den nordamerikanischen Markt. Warum? Wie Porsche auf Anfrage erklärt, gibt es nur auf dem dortigen Markt eine entsprechende Nachfrage. Für Europa sieht man die derzeit nicht. Technisch ließe sich das Sechsgang-Getriebe auch für Europa adaptieren, allerdings müsste man sich dann noch mit möglichen Emissionsvorgaben beschäftigen.

Marktstart und Preise

In Nordamerika startet der 911 Carrera S mit MT-Paket (MT = Manual Transmission) mit dem 2027er-Modelljahr. Das Coupé ist ab 167.100 Dollar (rund 145.000 Euro) zu haben, das Cabrio ab 181.000 Dollar (rund 157.000 Euro). Der Aufpreis gegenüber den PDK-Varianten liegt jeweils bei rund 11.000 Dollar (rund 9.500 Euro), wobei hier die Zusatzausstattung des Handschalters zu berücksichtigen ist.

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