Die Stuttgarter Sportwagenfirma Porsche ist seit 1951 auf dem britischen Markt vertreten. Damit ist es 2026 nun 75 Jahre her, dass der erste Porsche auf die Insel kam. Ein Jubiläum, das der Hersteller mit einem Sondermodell auf Elfer-Basis feiert. Premiere hatte der Porsche 911 GT3 Earls Court 51 Edition bei der Veranstaltung "Icons of Porsche" in Silverstone. Die Basis für die Earls Court-Edition ist der 911 GT3 mit Touring-Paket und manuellem Schaltgetriebe. Mit Bezug auf das britische Porsche-Debüt im Jahr 1951 werden nur 51 Exemplare aufgelegt.
Das von der Sonderwunsch-Abteilung in Zusammenarbeit mit der Porsche Exclusive Manufaktur gestaltete Sondermodell bezieht seine Inspiration vom ersten 356 Coupé, das 1951 auf der Earls Court Motor Show präsentiert wurden. Entsprechend wurden Außenlackierung und Innenraum maßgeschneidert.
Grüner Sonderlack
Großbritannien und Sportwagen – das schreit förmlich nach einer grünen Lackierung. Porsche setzt hier beim Sondermodell auf die einzigartige Außenfarbe "Earls Court Green Metallic". Eingebettete Aluminium-Partikel fangen das Licht ein und reflektieren es; dies sorgt laut Hersteller für ein modernes Metallic-Finish mit einer Tiefe und Präzision, die den Farbton je nach Lichteinfall subtil variieren lässt. Als Kontrastprogramm werden ein Streifen auf der vorderen Haube und die Außenspiegel silberfarben lackiert. Die Leichtmetallräder erhalten eine Bicolor-Lackierung in Earls Court Green Metallic mit einer feinen Linie in Brilliant Silver.
Leder, Holz und Cord im Interieur
Das Interieur schlägt Porsche mit einem Mix aus Leder und Cord aus, wobei man sich in Stuttgart für eine Farbkombination aus Nachtgrün und Kreidebeige entschieden hatte. Die Nähte sind in Kontrastfarben ausgeführt. Abgerundet wird der britische Innenraumlook durch Edelholz mit Akzenten in Light Silver. Das sitzt in Form von Applikationen am Armaturenbrett und auf der Mittelkonsole, kleidet die Rückseiten der Vordersitze und bildet den Werkstoff für den Schaltknauf. Zusätzlich verteilt Porsche verschiedene Easter Eggs im Innenraum. Seitlich auf der Armaturentafel ist das Motto "Driving in its purest form" (Fahren in seiner reinsten Form) – ein Slogan aus der damaligen Marketingkampagne des 356 – eingeprägt. Die mit schwarzem Leder bespannte Sonnenblende ziert ein Union Jack, die Kopfstützen der Sitze ein "Earls Court 51"-Logo. Das neue Edelstahl-Lüftungsgitter der Motorabdeckung trägt eine "Earls Court 51"-Plakette. Weitere Plaketten zieren die B-Säulen. Und auch die Einstiegsprojektionsleuchten zeigen ein entsprechendes Motiv.
Optional können Kunden ihren Earls Court-Elfer noch in geringem Umfang individualisieren. Statt des manuellen Sechsganggetriebes kann alternativ aufpreisfrei das PDK-Getriebe gewählt werden. Auf Wunsch, und in diesem Fall gegen Extra-Kosten, wird der vordere Gepäckraum mit Leder ausgeschlagen.
Viel Zubehör, satter Preis
Immer zum Sondermodell-Paket gehören ein speziell designter Porsche-Chronograph, eine Indoor-Fahrzeugabdeckung im passenden Design mit speziellem "Earls Court Edition"-Logo, eine Weekender-Tasche aus passendem Leder im Farbton "Night Green" sowie ein Modell des 911 GT3 Earls Court 51 Edition im Maßstab 1:18. Als weiteres Erinnerungsstück erhält jeder Kunde einen Bildband, der die Entstehung und Entwicklung dieser limitierten Serie dokumentiert.
Zu haben ist so ein Porsche 911 GT3 Earls Court 51 Edition ab 251.951 Pfund (umgerechnet rund 291.500 Euro).





