Mit dem V40 will Venuum kein Retro-Modell auflegen, sondern ein modernes Supercar, das die Vergangenheit zitiert.
Ferrari-Technik dezent modifiziert
Als Basis dient dem V40 Concept ein Ferrari SF90 Stradale . Dessen Technik wird optimiert, das Karosseriekleid komplett neu geschnitten. Erhalten bleiben dabei lediglich das Monocoque samt Passagierabteil. An den PHEV-Antrieb des Ferrari hat der Tuner nur sehr sanft Hand angelegt. Es bleibt also beim Vierliter-V8-Biturbomotor, der von drei E-Maschinen unterstützt wird. Ab Werk wurde der SF90 mit einer Systemleistung von 1.000 PS und 1.066 Nm angegeben. Venuum spricht von einer Systemleistung in Höhe von 1.100 PS, macht aber keine Angaben, zu den Modifikationen.
Neues Carbon-Kleid
Auch bei den Abmessungen bleibt der V40 bis auf wenige Millimeter am SF90. Den großen Unterschied macht das neu gezeichnete Carbon-Karosseriekleid im F40-Stil. Die Front trägt neu geformte Scheinwerfer, stärker ausmodellierte Kotflügel und eine Haube mit großen Lufteinlässen. Die Flanken tragen weiter ausgestellte Schwellerbereiche, kleine Winglets hinter den Vorderrädern sowie eine durchgehende Sicke, die in einen neu geformten Kühlerschlund vor den Hinterrädern mündet.
Aus dem Heck erwächst ein feststehender Spoiler, der mittig auf zwei Stelzen steht und an den Flanken nahtlos in die hinteren Seitenteile übergeht. Die Heckansicht setzt auf vier runde Leuchten, eingebettet in ein Entlüftungsgitter. Der komplette untere Karosseriebereich wird einem mächtigen Diffusor mit seitlichen Finnen zugeschlagen, der einen Dreierpack an runden Auspuffendrohren in die Mitte nimmt. Über den Motorraum spannt sich eine geschuppte, transparente Abdeckung.
Extrem limitierte Auflage
Wie beim SF90-Basismodell soll auch der V40 als Coupé und als Cabrio zu haben sein. Die Auflage des V40 ist allerdings limitiert. Für 2026 sind nur 5 Exemplare geplant. Preise nennt der Tuner nicht, nimmt aber gerne Bestellungen entgegen.





