W T-Roc Cabrio Facelift 2022 VW
VW T-Roc R Facelift 2022
VW T-Roc R Facelift 2022
VW T-Roc R Facelift 2022
VW T-Roc R Facelift 2022 26 Bilder
SUV

VW T-Roc Facelift Modelljahr 2022 – alle Infos

VW T-Roc Facelift Modelljahr 2022 LED in Serie, mehr Assistenz, ab 23.495 Euro

VW überarbeitet die komplette T-Roc-Linie inklusive Cabrio und T-Roc R. Innen ist alles neu, auch bei den Assistenten gibt es Upgrades.

Seit 2017 ist der T-Roc auf dem Markt und hat VW seitdem durchaus Freude gemacht. Mit über einer Million verkaufter Einheiten, davon rund 180.000 in Deutschland, hat der Kompakt-SUV eine ordentliche Performance hingelegt. Jetzt ist es an der Zeit für die Modellpflege, die im Vergleich zu üblichen Facelifts verhältnismäßig umfangreich ausfällt. Das betrifft auch die Modelle T-Roc R und T-Roc Cabrio, obwohl die erst 2019 beziehungsweise 2020 debütierten.

Der neue VW T-Roc im Video

Dabei bleibt die Außen-Optik des neuen Jahrgangs verhältnismäßig unangetastet, die bisherigen Modelle sehen also nicht "alt" aus. Es gibt eine neue beleuchtete Querspange im Kühlergrill (bei der Option IQ Light) und überarbeitete Schürzen. Dazu kommen neue Leuchteinheiten für das jetzt bei allen Modellen serienmäßige LED-Licht und überarbeitete Rücklichter, die dunkler getönt sind und beim optionalen IQ-Light eine neue Grafik bekommen. Dann verfügen die Rückleuchten auch über einen dynamischen Blinker.

VW T-Roc 2022 IQ Light LED-Licht
VW
Gegen Aufpreis: IQ Light mit Matrixfunktion.

Bei den Frontscheinwerfern teilen sich Tagfahrlicht und Blinker ein Leuchtmodul, das je nach Funktion weiß oder orange leuchtet. Als Option für den T-Roc "Life" und als Bestandteil der Ausstattungslinie "Style" stehen LED Plus Scheinwerfer zur Verfügung. Sie beinhalten L-förmige Blinker im unteren Bereich der Scheinwerfer und sechseckige, in die Frontschürze ausgelagerte Tagfahrlichteinheiten. Die optionalen IQ-Light-Scheinwerfer setzten auf LED Matrix-Technik, die für eine bessere Ausleuchtung der Straße bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen sorgen soll. Auch die Abblendautomatik für das Fernlicht ist Bestandteil von IQ-Light.

LED-Licht Serie, Matrix gegen Aufpreis

Während also das Exterieur nur in Nuancen neu gestaltet wird, bleibt im Innenraum kein Stein auf dem anderen. Grund hierfür ist der Wechsel zum bereits von anderen VW-Modellen bekannten "Slider"-Cockpit: Während im bisherigen T-Roc noch mit klassischen Knöpfen, Reglern und Schaltern hantiert wurde, zieht nun auch hier der neue "Golf-Look" ein – zumindest in Teilen. Dazu gehört das jetzt serienmäßige Digital Cockpit, welches die analogen Instrumente ablöst. Neben dem Basis-Digitalcockpit mit Acht-Zoll-Display ist auch das Didgital Cockpit Pro mit 10,25 Zoll Diagonale erhältlich.

VW T-Roc R Facelift 2022
VW
Neues Infotainment (hier im T-Roc R) mit aufgesetztem Display.

Der Infotainment-Bildschirm wird künftig nicht mehr in der Armaturentafel integriert, sondern ist nun aufgesetzt oberhalb der Lüftungsdüsen montiert. Hier kommt nun als Basis der neueste Modulare Infotainment Baukasten (MIB3) zum Einsatz. Serie ist das Radio Composition mit 6,5-Zoll-Touchdisplay. Das "Ready to Discover"-System mit 8-Zoll-Display wird bei den Ausstattungslinien Style und R-Line serienmäßig installiert, die Navigationsfunktion ist dabei aufpreispflichtig. Top-Variante ist das Discover Pro-System mit 9,2-Zoll-Display. Dazu gehört eine Reihe von online-basierten Funktionen wie Sprachbedienung oder Musikstreaming. Apple Car Play und Android Auto erlauben die Smartphone-Koppelung drahtlos. Die We Connect-Services des Infotainment-Systems sind für ein Jahr nach Neuzulassung kostenlos freigeschaltet, danach muss dafür bezahlt werden.

Neue Lenkräder, Multifunktion serienmäßig

Ebenfalls serienmäßig sind bei den neu gestalteten Lenkrädern die Multifunktionstasten. Beim Sport-Lederlenkrad für die R-Line-Modelle und im T-Roc R sind die Funktionstasten als Touchfelder integriert. Die Klimasteuerung erfolgt nun wie von anderen aktuellen VW-Modellen bereits bekannt über die Touch-Slider-Oberflächen, der Fahrlichtschalter und die Schalterleiste unterhalb der Lüftungsdüsen (u.a. Warnblinker, Parkassistenten) bleiben jedoch klassisch-mechanisch.

W T-Roc Cabrio Facelift 2022
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Neue Verkleidungen für die Tür-Innenseiten und die Armaturentafel machen den Innenraum wohnlicher.

Das zuvor zumindest in den Basisversionen etwas einfach gehaltene Ambiente bekommt ebenfalls an etlichen Stellen eine Aufwertung. So sind nun bei allen Varianten Stoffbezüge an den Türverkleidungen Serie, bei den höheren Linien Style und R-Line sind sie in Kunstleder ausgeführt. Die Armaturentafel wird durch eine neue Unterschäumung und Kontrastdekor veredelt. Die Dekorblende ist in vier neuen Varianten verfügbar.

Teilautonomes Fahren bis 210 km/h

Aufgerüstet wird außerdem auf der Assistenz-Seite. Neu im Angebot ist der IQ Drive Travel Assist, der bis zu einem Tempo von 210 km/h das Lenken, Bremsen und Beschleunigen des Fahrzeugs übernimmt. Die Längsführung wird durch die automatische Distanzkontrolle "ACC" unterstützt, während die Querführung durch den serienmäßigen Spurhalteassistent "Lane Assist" kontrolliert wird. Dabei müssen die Hände am Lenkrad behalten werden, das hierfür mit kapazitativen Kontaktflächen ausgestattet ist.

Das neue Prädiktive ACC ist die aktuellste Variante der automatischen Abstandsregelung und bei den Ausstattungen Style, R-Line und R sowie beim T-Roc Cabriolet Teil der Serienausstattung. Modelle mit 7-Gang-DSG verfügen zusätzlich zur automatischen Distanzregelung über die "Stop & Go"-Funktion. Durch die Einbindung der Signale aus der Frontkamera sowie der GPS- und Kartendaten bei Modellen mit Navigationssystem, kann das Assistenzsystem vorausschauend lokale Geschwindigkeitshinweise, Ortseinfahrten, Kreuzungen oder Kreisverkehre in seine Steuerung mit einbeziehen.

Der Parklenk-Assistent "Park Assist" (Aufpreis) wird um eine neue Funktion erweitert. Jetzt kann der Park Assist auch für das Vorwärtseinparken in quer zur Fahrbahn angeordnete Lücken sowie zum Ausparken aus Längsparklücken parallel zur Fahrbahn genutzt werden.

VW T-Roc 2022 4Motion Logo
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Beim 190 PS-Benziner und beim T-Roc R ist Allradantrieb serienmäßig.

Motorseitig bleibt größtenteils alles beim Alten. Basismaschine ist der Dreizylinder TSI mit einem Liter Hubraum, der künftig 81 kW/110 PS leistet. Darüber rangieren die Vierzylinder TSI (1,5l mit 110 kW/150 PS und 2,0l mit 140kW/190 PS). Bei den Dieselmotoren ist die ursprüngliche 1,5-Liter-Variante wie in anderen VW-Modellen auch durch einen gleich starken Zweiliter-TDI mit 115 PS ersetzt worden, der auch mit 150 PS Leistung zu haben ist. Die 190-PS-Variante des Dieselmotors gibt es nicht mehr. Keine Rede ist außerdem von einer PHEV-Version, wie sie unter anderem im Golf und Tiguan verfügbar ist. Allradantrieb lässt sich für den 150-PS-Diesel optional bestellen, beim 190-PS-Benziner und beim T-Roc R (unverändert mit 221 kW/300 PS) ist der Allrad serienmäßig.

Neuer T-Roc: Preis ab 23.495 Euro

Der neue VW T-Roc ist bereits im Konfigurator verfügbar. Los geht es bei der Basisausstattung, die mit dem 110-PS-Benziner (23.495 Euro) und mit dem 116-PS-Diesel (26.870 Euro) bestellbar ist. Ab dem T-Roc Life sind alle Motorisierungen verfügbar; hier reicht die Spanne von 25.520 Euro (110-PS-Benziner) bis zum 150-PS-Diesel mt DSG für 33.860 Euro. Der T-Roc Style (ab 28.895 Euro) ist das erste Modell, das auch mit Allradantrieb geordert werden kann (nur mit dem 150-PS-Diesel und DSG, ab 39.795 Euro).

Beim T-Roc R-Line reicht die entsprechende Preisliste von 29.975 bis 40.875 Euro. Das T-Roc Cabrio ist in der Grundausstattung (Style) mit den zwei Benzinern (110 PS, als 150 PS wahlweise mit DSG, nur Frontantrieb) zwischen 31.650 und 36.770 Euro teuer. Als R-Line gibt es das Cabrio nur mit dem 150-PS-Benziner für 36.865 Euro sowie mit mit dem Siebengang-DSG für 39.050 Euro; auch hier ist kein 4Motion-Allrad verfügbar. Den Preis für den starken T-Roc R hat VW aktuell (Stand 29.11.21) noch nicht bekanntgegeben.

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Fazit

Turnusmäßig gibt es eine Modellpflege für den T-Roc, wobei das mit dem Turnus nur für das Basismodell gilt. Denn das Cabrio mit dem Debüt im Frühjahr 2020 erlebte keine zwei Jahre im "Urzustand". Einem Hauptkritikpunkt, der sehr nüchternen Gestaltung des Fahrgastraums, wird mit neuen Stoffen und Verkleidungen Rechnung getragen. Der Wechsel auf serienmäßiges LED-Licht und ein volldigitales Cockpit ist ein netter Fortschritt; dafür müssen künftig auch T-Roc-Fahrer für bestimmte Funktionen des Infotainment-Systems ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Das nicht unumstrittene Touch-Slider-System, das in anderen VW-Modellen bereits für viel Gesprächsstoff sorgte, beschränkt sich beim neuen T-Roc auf die Klimasteuerung; andere Schalter wie der des Fahrlichts bleiben klassisch mechanisch und blind bedienbar.

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