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Aktuelle Erlkönige im Januar 2018

Hier wird die Auto-Zukunft getestet

Mehr als 25 Prototypen hat der Januar unserem Erlkönig-Jäger vor die Linse gespült – die erlegte Beute reicht von SUV, über Sportwagen bis hin zur Power-Limo. Wir zeigen Ihnen, was Sie eigentlich nicht sehen sollten.

01.02.2018 Holger Wittich Kommentare

Besonders die deutschen Autohersteller haben sich im ersten Monat des Jahres hervorgetan. Ganz besonders Mercedes. Alleine fünf Modelle haben die Stuttgarter in der Mache. Neben dem Mercedes-AMG GT Coupé, dass auf dem Genfer Autosalon Premiere feiert und die Fortführung des neuen CLS mit (anderen) AMG-Mitteln (feststehender Heckspoiler, 4,0-Liter-Biturbo-V8, 600+ PS) darstellt, konnte unser Erlkönigjäger auch den nächsten GLS abschießen.

Mercedes GLB als Mini GLS

Erlkönig Mercedes GLB Erlkönig Mercedes GLB (X 247) Hier fährt der Mini-SUV im GLS-Style


Der Luxus-SUV kommt 2019 auf den Markt und soll sogar als erster Geländewagen in einer Maybach-Version an den Start gehen. Apropos GLS, ein kleine Version legen die Stuttgarter in Form des GLB auf. Der Kompakt-SUV auf Basis der A-Klasse bereichert ab 2019 die kleine Baureihe und basiert auf der Frontantriebsplattform „MFA2“. Der GLB, ursprünglich hatte Mercedes eine lange B-Klasse vorgesehen, kommt mit einer Länge von 4,60 Metern und 500 Litern Kofferraumvolumen. Top-Modell wird der GLB 45 von AMG sein.

Bleiben wir bei Mercedes und der Kompaktbaureihe. Ebenfalls 2019 wird die Neuauflage der B-Klasse zu den Kunden rollen. Sie soll im Vergleich zum konventionellen Vorgänger deutlich dynamischer ausfallen und ebenfalls über die kleinen Motoren aus der Renault-Kooperation verfügen. Als weiterer Vertreter der Baureihe testet derzeit Mercedes den CLA. Wie schon beim GLS/GLB zeigt sich auch der neuen CLA wie eine Mini-Version des CLS. Technisch rollt der CLA mit den Antrieben der A-Klasse an den Start. Last but not least: Auch ein erstes Vorzeichen in Sachen Elektromobilität gibt es bereits rollend – und getarnt. Das erste reine Elektromodell der Stuttgarter ist der EQ C für 2019. Das erste Modell der EQ-Submarke reiht sich zwischen GLC und GLE ein und dürfte sich antriebsseitig bei der seriennahe Studie von 2016 bedienen.

Mercedes EQC ErlkönigErster Elektro-SUV ab 2019


Audi lässt Q8 ungetarnt fahren

Auch bei Audi ist die Anzahl der erwischten Erlkönig durchaus hoch. Vier Prototypen testen die Ingolstädter aktuell. Darunter das Facelift des Audi TT in der Roadster-Version, den Audi Q3, der ab 2018 etwas größer ausfällt und den kleinen A1. Auch der Mini-Audi steht ab 2018 im Handel, ist jedoch nicht mehr als Zweitürer und nur noch mit Benzin-Motoren zu haben, da die Diesel-Aggregate rausfallen. Das Highlight bei den Audianern ist aber in diesem Monat der ungetarnte Audi Q8. Das SUV-Coupé kommt Mitte 2018 zu uns, baut natürlich auf der Plattform des Q7 auf und es wird ihn auch als extrem potente SQ8-Version mit 435 PS geben.

Erlkönig Audi A7 Feuer Erlkönige auf Abwegen Pleiten, Pech und ein paar Pannen

Potenz, das kann auch Porsche, wobei der aktuell abgeschossene Mission E mit seinen 600 PS eher weniger Kraft ausstrahlt – so wie er da an der Abschleppstange eines Porsche Cayenne hängt. Doch dem Allrad-Sportwagen dürfte bei der Wintererprobung nur der Saft ausgegangen sein, und schließlich hat Porsche notfalls noch ein paar Jährchen Zeit den Defekt zu beheben. Was sie in Zuffenhausen aber aus dem Effeff können, ist 911. Der muss ja auch schon 2018 seinen Mann stehen und wurde von uns nun mit geöffentem Verdeck abgeschossen.

Cabrio, das kann auch BMW: Zum einen, weil sie die neue Generation des kommenden Z4 ausgiebig testen, zum anderen weil auch die neue 8er-Baureihe ab Ende 2018 eröffnet wird.

Neuer BMW Z4 (G29)Hier fährt der neue Roadster mit Stoffdach

Aber auch andere Autohersteller haben schöne und interessante Modelle, die in den nächsten Monaten an den Start gehen werden. Dazu zählen zum Beispiel die Corvette C8, der neue Toyota Auris oder der Volvo V60. Alle Modelle zeigen wir in unserer Fotoshow.

Neuester Kommentar

Im Übrigen denke ich nicht, dass man den Diesel nun verteufeln sollte, seine Entwicklung ging einfach in den letzten 5 Jahren in die komplett falsche Richtung. Anstatt immer mehr Leistung zu produzieren hätte man sich - wie "einst" 2014 mit dem VW XL1 - auf die wahre Stärke des Diesels, seine Sparsamkeit, konzentrieren können. Und sparsame Fahrzeuge sind automatisch auch schadstoffarm, denn was nicht verbrannt wird, erzeugt auch keine Abgase.
Hier ist natürlich auch die Politik gefragt, und die Weigerung derselben, ein allgemeines Tempolimit einzuführen (etwas, was ja auch in jedem anderen Land der Welt seltsamerweise noch nicht zum Erliegen des Verkehrs geführt hat) Angela hätte auch das "schon geschafft", wie ja so manch andere politische Alleingänge von ihr bewiesen haben ...
Ein Tempolimit hätte diese aberwitzige PS Eskalierung sinnvoll abgewürgt, heute weichen immer mehr Hersteller von der ja schon total verrückten "250km/h Selbstbeschränkung" ab und lassen sogar ihre SUVs noch schneller laufen!? Man sollte unbedingt den Spritverbrauch bei Topspeed auch mit in den Flottenverbrauch einrechnen, dann wäre dieses Thema schnell erledigt. Was braucht so ein Cayenne Turbo bei 280km/h? 35Liter? Und warum hat sowas dann heute noch eine grüne Plakette? Weil es sich der Besitzer leisten kann? Das ist doch ein schlechter Witz.
Ein Witz den wir alle - alle die mit der Autoindustrie irgendwo und irgendwie verbunden sind - früher oder später bezahlen müssen.
Ein Witz, welchen die Lenker der Industrie und Ihre Vasallen in der Politik immer noch vehement verleugnen und verteidigen und an welchem sie sich weiterhin ungestraft bereichern.
Ein Witz auf Kosten der Umwelt, der Menschen, der eigenen Angestellten und der gesamten deutschen Automobilbranche und somit eigentlich des ganzen Landes schlechthin.

jpnyc 2. Februar 2018, 11:02 Uhr
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