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BMW 7er / i7
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Neuer BMW i7 (2022): Elektroauto, Reichweite, Preis

Neuer BMW i7 (2022) Strom im Antrieb, Streaming im Fond

Schon Ende 2022 rollt der i7 in Europa an, während Diesel und Benziner erst ab dem Frühjahr 2023 verfügbar sein werden. Äußerlich und im Interieur unterscheidet sich die erste E-Version i7 xDrive60 kaum von den Verbrennern. Vorne prangt eine riesige beleuchtete Niere, im Fond wartet ein Kino-Bildschirm.

Der SUV-Trend macht auch vor Luxuslimousinen nicht halt. Aber der Elektroantrieb, ohne den in Europa wegen der CO2-Limits kein neues Auto mehr denkbar ist, bringt wegen geringerer Stirnfläche neue Argumente für die konventionelle Limousinenform. Während Mercedes Verbrenner und E-Auto im Luxussegment auf unterschiedliche Architekturen stellte, nutzt BMW seine Cluster Architecture (CLAR) für beides. Bei der Modifikation von CLAR hat BMW viel Hirnschmalz investiert, um die Plattformen für alle Antriebsarten zu ertüchtigen.

Karosserie

Dem elektrischen 7er spendieren die Münchner immer das "i" vor der "7", aber optisch kann man ihn kaum von den Verbrennern unterscheiden. Die buhlen mit einer steil aufragenden, repräsentativen Front und einer Niere, die in ihren Ausmaßen dem klassischen Kühlergriff des technisch bislang (und künftig) verwandten Rolls-Royce kaum nachsteht, um Kunden vor allem in Fernost. Für ein Elektroauto ist die neue Formgebung eher ungünstig, weil aerodynamisch unvorteilhaft. Während Mercedes beim EQS mit einem cW-Wert von 0,20 einen Rekord schaffte, bleibt der i7 mit 0,24 nah beim Elektro-SUV iX, schlägt aber das V8-Modell in gleicher Hülle (0,26) deutlich.

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Fabian Kirchbauer
Der Nierenrand gilt zulassungstechnisch als Bestandteil der Schweinwerfer und darf auch während der Fahrt leuchten.

Dass es keine Langversion mehr gibt, ändert nichts an der neuen Größe: Mit 5,39 Meter ist der Neue immer 13 Zentimeter länger als die Langversion des Vorgängers, Breite und Höhe wuchsen entsprechend um je etwa fünf Zentimeter. Damit überragt das Bayern-Flaggschiff selbst die S-Klasse, die allerdings ihrerseits mit der Langversion nochmal fast acht Zentimeter drauflegt. Auch das Wachstum ist ein klares Bekenntnis zu den Hauptmärkten in Nah- und Fernost.

Dazu passend reicht die Ebene der fast waagrechten Motorhaube, die nach den Seiten und nach vorne einen überraschend großen Rand zu den Karosserieenden lässt, selbst bei einem ausgewachsenen Mannsbild bis zur Gürtellinie. Der Radstand wuchs (gegenüber der Langversion des Vorgängers) nur um 5 Millimeter, eine steiler stehende Heckscheibe und entsprechend weiter zurückreichende Türöffnungen machen den Einstieg in den Fond aber deutlich einfacher. Der Kofferraumdeckel liegt naturgemäß ähnlich hoch wie die Front und das Heck fällt danach so steil ab, wie die Eiger Nordwand, aber hinten erinnert der i7 auch der Rückleuchten wegen noch am ehesten an den Vorgänger ohne E-Version.

Interieur

Innen macht der i7 seinem modernen Antriebssystem alle Ehre: An Touchscreens, Vernetzung und LED-Beleuchtung herrscht jedenfalls kein Mangel. Das üppig dimensionierte Curved Display vor dem Lenkrad (Instrumente) und über der Mittelkonsole (Infotainment-Menü) kennt man noch vom Elektro-SUV iX, genauso wie die geschliffene Kristallglasoptik für iDrive-Controller, Fahrtrichtungs-Wählschalter und Sitzverstellung.

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Die Beleuchtung der Interaction Bar lässt sich vielfältig variieren.

Neu ist aber die so genannte Interaction Bar, die sich etwa auf Höhe der Lenkradmitte über die ganze Breite erstreckt und bis in die Türverkleidung reicht. Sie ist hinterleuchtet und trägt ein paar nahtlos integrierte Touchbedienflächen zur Steuerung der Klimaanlage und zum Öffnen des Handschuhfachs und verbirgt die Ausströmer der Lüftung weitgehend. Wie und in welchen Farben sie leuchtet, beeinflussen die Passagiere via so genannter My Modes, also individueller Einstellungen im entsprechenden Menü. Passende Lichtspiele setzen sich dank farblich veränderbarer LED-Leuchtfänden sogar bis ins Panorama-Glasdach fort.

Kino im Fond

Ihren Höhepunkt erreicht die visuelle Vereinnahmung der Passagiere aber im Fond: In den Türgriffen warten Touch-Displays im Format großer Smartphones auf die Passagiere, die damit einen fast 80 Zentimeter großen 8k-Bildschirm vom Dachhimmel gleiten lassen können. Automatisch dunkeln Rollos die hinteren Scheiben ab und platzieren die hinten Sitzenden in der ersten Reihe eines Zwei- (ggf. auch Drei-)Personen-Kinos. Der rechts hinten Sitzende kann mit Touch-Screen in der Tür sogar seinen Sitz in die so genannte CEO-Position zurückgleiten lassen – dabei faltet es allerdings den Beifahrersitz quasi zusammen – dort kann dann niemand mehr Platz nehmen.

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Gestochen scharfes Bild und entspannte Sitzposition: i7-Fond.

Filme liefert ein Amazon-Firestick, den Sound liefert ein Surround-Sound-Systems von Bowers & Wilkins mit 32 Lautsprecher und fast 200 Watt Leistung. Die Daten empfängt eine 5G-Antenne. Voraussetzung ist eine optionale Personal eSIM; die zweite SIM-Karte macht das Auto quasi zu einem weiteren "digitalen und vernetzten Endgerät im Ökosystem" der Kunden, so BMW. Mit der Personal eSIM als Erweiterung eines bestehenden Mobilfunkvertrages sollen sie die Kommunikations- und Vernetzungsfunktionen besonders komfortabel im Fahrzeug nutzen können – auch wenn das Smartphone nicht im Auto ist.

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Die Interaction Bar vorn trägt Touchfelder zur Bedienung der Klimaanlage.

So können die Fondpassagiere über das integrierte Audiosystem Telefongespräche führen. Ihre Kontakte erreichen sie über die Touch-Screens in den hinteren Türen. Die Kopfstützenlautsprecher des optionalen Sound-Systems sollen für Premium-Audioqualität beim freihändigen Telefonieren sorgen. Anrufe lassen sich so angeblich in der eigenen Audiozone führen oder mit dem gesamten Fahrzeug teilen. Unerwünschte Nebengeräusche die Mikrofone herausfiltern.

Antrieb des i7

Wie im iX haust im i7 ein Elektroantrieb, den BMW als eDrive-Technologie der fünften Generation bezeichnet. Je eine stromerregte Synchronmaschine auf der Vorder- und der Hinterachse sorgen für Allradantrieb und 400 kW bzw. 544 PS bei 5.000 – 12.000/min.. Das Gesamtdrehmoment gibt BMW mit 745 Nm an. Nicht ganz unwichtig: Es liegt im vergleichsweise weiten Drehzahlbereich von 0 bis 5.000/min an, was trotz nur eines Ganges auch bei höheren Geschwindigkeiten für einen ordentlichen Antritt sorgen soll. Von 0 bis 100 km/h sollen die E-Maschinen den leer 2640 Kilogramm schweren i7 xDrive60 in 4,7 Sekunden katapultieren. Die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 240 km/h erreicht.

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Auch im i7 findet der 101,7-kWh-Akku im Fahrzeugboden Platz.

Das hohe Gewicht (plus 370 Kilogramm gegenüber dem gleich starken V8-Modell) rührt natürlich vor allem vom netto 101,7 kWh großen Akku. BMW nennt einen WLTP-Verbrauch von 18,4 bis 19,6 kWh/100 km. So soll der i7 xDrive 60 nach WLTP 590 bis 625 Kilometer mit voller Batterie kommen. Den mit knapp 400 Volt arbeitenden Akku von 10 auf 80 Prozent zu laden, dauert laut Hersteller an einer Schnellladestation mit maximal 195 kW Ladeleistung 34 Minuten, an der heimischen Wallbox mit 11 kW vergehen von 10 bis 100 Prozent weniger als 9,5 Stunden.

i7 M70 xDrive – M-Performance-Modell mit 1.100 Nm

Wer auf den antriebstechnisch verwandten iX blickt, kann sich auch die nächste Steigerung ausrechnen: Im Elektro-SUV hat die Version iX M60 satte 619 PS und bringt 1.100 Nm an alle vier Räder. Für den i7 verspricht BMW für den Verlauf des Jahres 2023 einen M70 xDrive mit "deutlich mehr als 600 PS" und über 1.000 Nm. So viel Power verursacht natürlich einen höheren Stromverbrauch von 21,2 bis 26,4 kWh/100 km. Die Reichweite dürfte entsprechend runtergehen, denn der Akku bleibt der Gleiche. Dafür soll das elektrische M-Performance-Modell in unter vier Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und damit mindestens so schnell wie der M760Li mit V12-Biturbo im Vorgänger-7er.

BMW iX M60 Premiere
Neuheiten

Fahrwerk

Wie beim Vorgänger hängen die Räder beim neuen 7er und so auch beim i7 vorn an einer Doppelquerlenker-Vorderachse und an einer Fünflenker-Hinterachse. Ein Aluminium-Schubfeld erhöht die Torsionssteifigkeit des Vorderwagens. Die adaptive Zweiachs-Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung und elektronisch geregelten Dämpfern ist bei allen Varianten Serie. Die Luftversorgung der regelt das System radindividuell, was ungleichmäßige Beladung kompensiert. Die Luftfederung sorgt zudem für den optimalen Fahrzeughöhenstand in jedem Geschwindigkeitsbereich. Der Sport Mode senkt die Karosse um 10 Millimeter ab, in allen anderen My Modes sinkt das Höhenniveau bei Geschwindigkeiten von mehr als 120 km/h zur Verbesserung der Aerodynamik. Auf schlechten Wegstrecken oder Garagenauffahrten mit spitzem Rampenwinkel lässt sich die Karosse aber per Tastendruck auch um 20 Millimeter anheben.

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Der i7 soll über 600 Kilometer weit kommen.

Die Stoßdämpfer passen sich adaptiv der Fahrbahnbeschaffenheit und dem Fahrstil an. Zug- und Druckstufe variieren dabei stufenlos und unabhängig voneinander. Außerdem beeinflusst die Wahl der My Modes die Charakteristik. Serienmäßig ist im 7er jetzt auch eine neue elektromechanischen Servolenkung mit lenkwinkelabhängiger Übersetzung, die Lenkkraftunterstützung ist wie gehabt geschwindigkeitsabhängig. Über die My Modes lassen sich zwei Kennlinien aktivieren (betont sportlich oder komfortorientiert).

Allradlenkung und Wankstabilisierung als Extra

Trotz der neuen Größe ist die Integral-Aktivlenkung aufpreispflichtig. Sie dreht die Hinterräder je nach Fahrgeschwindigkeit entweder entgegen dem Lenkwinkel der Vorderräder oder gleichsinnig um bis zu 3,5 °was Handlichkeit oder Stabilität verbessert. Den Wendekreis reduziert die Allradlenkung um rund 0,8 Meter.

Unter dem Begriff Option Executive Drive Pro bietet BMW eine weitere Fahrwerksaufrüstung an. Das meint im Wesentlichen eine aktive Wankstabilisierung, die mit elektrischen Schwenkmotoren (48 Volt) einen schnellen Ausgleich von Seitenneigungskräften in Kurven. BMW verspricht in der Folge ein höheres Querbeschleunigungspotenzial und mehr Komfort bei Geradeausfahrt, weil die feste Verbindung eines konventionellen Stabilisators zwischen den Rädern einer Achse entkoppelt wird.

Bei den M-Performance-Modellen ist Executive Drive Pro in einer spezifischen Abstimmung Serie. Sie haben außerdem eine kräftigere Sportbremsanlage mit blau lackierten Bremssätteln und 21 Zoll große Leichtmetallräder mit Mischbereifung. Serienmäßig trägt der neue BMW 7er 19-Zöller, optional gibt‘s ab Werk 20 und 21 Zoll, im Original BMW M Performance Zubehör Programm auch 22 Zoll.

Für die 20 Zoll großen Leichtmetallrädern gibt’s außerdem eine Performance Bereifung mit besser haftender Gummimischung. Bei ihr und den weiteren Reifen für 20 und 21 Zoll große Räder sorgen Schaumstoffabsorber im Inneren für mehr Geräuschdämmung.

Assistenzsysteme

Ein integriertes Bremssystem der jüngsten Generation vereint die Bremsbetätigung, Bremskraftverstärkung, Bremsschlupfregelung und Fahrzeugstabilisierung in einem Modul. Es soll Rekuperation und Reibbremse sauber zu einem präzisen Bremsgefühl zusammenführen.

Der neue i7 nutzt eine ganzen Technologiebaukasten mit Kameras, Ultraschall- und Radarsensoren, einem neuen Software-Stack, einer schnellen Rechenplattform und einer Anbindung an die BMW Cloud über den Mobilfunkstandard 5G. Damit will BMW mittelfristig automatisierte Fahrfunktionen auf Level 3 in der Luxuslimousine möglich machen.

Die bis dahin verfügbare Armada an Assistenzsystemen will BMW im so genannten Augmented View im Head-up-Display und damit direkt in der Sichtachse des Fahrers darstellen. Wichtig ist den Münchnern auch, dass sich die Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion sowie zusätzlich der Lenk- und Spurführungsassistent mit einer einzigen Taste auf der linken Lenkradspeiche aktivieren lassen. Die Kombination beider Funktionen erlaubt schon mal automatisiertes Fahren auf Level 2.

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Die Assistenzsysteme nutzen zahlreiche Sensoren und Kameras.

Serienmäßig an Bord sind die Frontkollisionswarnung und der Parkassistent, der geeignete Lücken mit Hilfe von Ultraschallsensoren und Kameras während der Vorbeifahrt erkennt, beim Ein- und Ausparken Lenken, aber auch Beschleunigungs- und Bremsmanöver sowie die beim Rangieren notwendigen Gangwechsel übernimmt. Zum Parkassistenten gehört neben der Rückfahrkamera einschließlich Panorama View hinten auch der Rückfahrassistent. Er erlaubt automatisiertes Zurücksetzen in engen und unübersichtlichen Umgebungen wie Parkhäusern oder Grundstückseinfahrten. Dazu speichert er die Lenkbewegungen auf der zuletzt vorwärts und mit einer Geschwindigkeit von maximal 36 km/h gefahrenen Strecke. Anschließend kann das System das Fahrzeug im Rückwärtsgang auf einer Strecke von bis zu 50 Metern auf der zuvor vorwärts absolvierten Fahrlinie halten. Der Fahrer muss sich dabei lediglich auf das Betätigen des Fahr- und des Bremspedals sowie auf die Überwachung des Umfelds konzentrieren. Die beim automatisierten Zurücksetzen erreichte Geschwindigkeit kann bis zu 9 km/h betragen.

Fernsteuerung für i7

Ab Frühjahr 2023 will BMW dann auch die Remotebedienung anbieten. Sie soll erlauben, sämtliche Ein- und Ausparkmanöver auch von außerhalb des Fahrzeugs über die My BMW App mit dem Smartphone zu steuern. Ein neuer Manövrierassistent kann mithilfe von GPS- und aufgezeichneten Lenkbewegungen verschiedene Rangiermanöver mit einer Streckenlänge von jeweils bis zu 200 Metern abspeichern. Bis zu zehn Rangiermanöver an unterschiedlichen Standorten lassen sich aufzeichnen. Bei der erneuten Ankunft am jeweiligen Startpunkt übernimmt der Manövrierassistent dann die komplette Fahraufgabe einschließlich Beschleunigen, Bremsen, Lenken und Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang. Mit der Remotebedienung kann der Fahrer das Auto an einem beliebigen Punkt des Manövers stoppen und verlassen, um den weiteren Verlauf des Einparkens per Smartphone zu steuern. Die Distanz zum Fahrzeug muss aber unter sechs Meter bleiben.

Temporegelung und Lenkunterstützung bis 210 km/h

In verschiedenen Paketen bis zum Driving Assistant Professional lässt sich der 7er elektronisch aufrüsten. Letzterer ermöglicht die Temporegelung und Lenkunterstützung bei Geschwindigkeiten bis 210 km/h, seine aktive Geschwindigkeitsregelung kann in Deutschland auch Lichtzeichenanlagen in die Temporegelung einbeziehen, an zahlreichen Ampeln ein Rotlicht im Instrumentenkombi anzeigen und automatisch bis zum Stillstand abbremsen, beim Passieren von Engstellen helfen. Außerdem umfasst das System den in ausgewählten europäischen Ländern nutzbaren Rettungsgassenassistenten, den Spurhalteassistent mit aktivem Seitenkollisionsschutz und die Aktive Navigationsführung. Dabei ist auch der aktive Spurwechsel- und Einfädelassistent nutzbar. Darüber hinaus gehören die Vorfahrts- und die Falschfahrwarnung, die Querverkehrswarnung vorn sowie der in ausgewählten Ländern nutzbare Nothalteassistent zum Funktionsumfang des Driving Assistant Professional. Einen Überblick über die aktivierten Systeme und ihre Funktionalität bietet der so genannte Assisted View im Instrumentenkombi. Soll heißen: Der mittlere Bereich der Cockpitanzeige zeigt eine dreidimensionale Darstellung des Fahrzeugs und seiner Umgebung mit von Kameras und Sensoren erfassten Personen- und Lastkraftwagen sowie Motorrädern auf der aktuell befahrenen sowie auf eventuellen Nachbarspuren.

Markstart und Preise

In Europa startet i7 xDrive60 im November, während der 7er mit den zwei Plug-in-Hybrid-Benzinern (750e und M760e xDrive) und dem mildhybridisierten Diesel (740d xDrive) erst im Frühjahr 2023 zu haben sein wird. BMW hat als Preis 135.900 Euro für den i7 xDrive60 kommuniziert.

Fazit

Die konservative Kundschaft im Luxussegment könnte Gefallen daran finden, dass sich der i7 kaum vom 7er unterscheidet. Technisch hat die Strategie, alle Antriebe in ein Auto zu packen, für den i7 eher Nachteile: der cW-Wert ist zwar besser als bei den Verbrenner-Varianten, aber deutlich schlechter als beim rein elektrischen Mercedes EQS. Auch den Bauraum für die Verbrennungsmotoren hätte man im i7 besser verwenden können, für einen Frunk (vorderer Kofferraum) beispielsweise – wobei den der iX auf seiner E-Plattform auch nicht hat.

Im Interieur hingegen scheint genug Neues angekommen zu sein: Mit dem riesen-Bildschirm im Fond toppen die Münchner sogar den Hyperscreen im Mercedes EQS.

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