Mercedes EQS (2020)

Alle Infos zur elektrischen S-Klasse

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Mercedes plant ab 2020 neben dem EQA und dem EQC auch ein Luxus-Elektroauto, das das Kürzel EQS tragen wird. Daimler-Boss Dieter Zetsche bestätigte das Modell auf der Bosch Connected World in Berlin, jetzt haben wir exklusiv die ersten Bilder von dem Modell.

Michael Kelz, bei Mercedes unter anderem Chefentwickler der EQC-Baureihe, konkretisierte die Elektro-Pläne der Marke: „Wir werden ein Elektroauto haben, das ohne Zweifel auf dem Niveau einer S-Klasse ist, aber es wird keine S-Klasse sein“. Das Auto werde luxuriös und das Top-Modell der EQ-Baureihe sein. Damit ist klar, dass die konventionelle S-Klasse nicht zusätzlich als reine Elektroversion auf den Markt kommen wird.

Mercedes EQS auf MEA-Plattform

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Der Mercedes EQS baut auf der modularen Elektro-Architektur (MEA) der Marke auf, die auch die beiden weiteren Modelle EQA und EQC tragen wird. Letzterer ist das erste Modell der EQ-Baureihe und kommt schon 2019 auf den Markt. Der SUV wird in der Größe zwischen GLC und GLE angesiedelt sein und könnte eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern haben. Die Leistung des Antriebs ist dabei skalierbar. Der EQC dürfte rund 70.000 Euro kosten. Als zweites Modell legt Mercedes 2020 den EQA auf. Das Elektroauto in Kompaktwagen-Größe soll auf 400 Kilometer Reichweite kommen.

Auf unseren ersten exklusiven Bilder trägt der Mercedes EQS noch eine große Tarnung am Heck. Darunter verbirgt sich jedoch ein flach auslaufendes Heck, teilweise zeichnet es sich schon unter der Tarnung ab. Sehr gut zu erkennen ist bereits die coupéhafte Dachform und die flachstehende Windschutzscheibe. Der Viertürer verfügt über eine leicht gebogene untere Fensterlinie, die Außenspiegel stehen auf der Türbrüstung. Augenfällig sind die sehr spitz nach vorne zulaufenden Fenster. Die vorderen Türen erscheinen extrem lang, die hinteren Türausschnitte eher schmal. Der kurze Überhang vorne gibt der Limousine noch mehr optischer Länge. Die unter der Tarnung hervorlugenden schmalen Scheinwerfer reichen weit in den Kotflügel hinein. Neben dem stark getarnten Modell ist es unserem Erlkönig-Jäger auch gelungen, einen weiteres Modell abzuschießen, das bereits die Serienkarosserie des EQS zeigt. Zwar bedeckt eine Plane einen großen Teil der Karosserie, jedoch zeichnet sich die coupéhafte Dachlinie im hintere Bereich ab. Auch die Türgriffe und die Dimensionen entsprechen denen des Erlkönigs. Lediglich die hintere Tür-Form erscheint leicht anderes.

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Gebaut wird der Mercedes EQS in Sindelfingen, während der EQC in Bremen vom Band läuft. Den EQA produziert Mercedes in Rastatt. Auch einen großen Oberklasse-SUV will Mercedes zusätzlich zum EQS anbieten. Zudem baut das Werk in Hambach den Smart ED, der als Fortwo und Forfour ab 2020 ausschließlich als Elektroauto angeboten wird und ebenfalls zur EQ-Baureihe zählt. Bis 2022 investiert Daimler mehr als 10 Milliarden Euro in die Elektromobilität. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen alle Mercedes-Fahrzeuge elektrifiziert sein, davon zehn reine Elektro-Pkw.

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